Die Nackte in der Küche

Beitrag enthält Webung

Nicht erst seit des Kinofilms über ihr leider viel zu kurzes Leben bin ich Fan von Paula Modersohn-Becker. Ich mag einfach ihre Art und Weise zu malen und falls Ihr den Film „Paula“ noch nicht gesehen habt, dann schaut ihn unbedingt an – erst dann versteht man ihre Bilder richtig und ist ganz beeindruckt von dieser Frau, die schon mit 31 Jahren verstorben ist.

Ich selbst habe wie ihr wisst seid einigen Jahren ein Selbstporträt von ihr in der Wohnung hängen. Mal wandert es vom Wohnzimmer, ins Schlafzimmer und in den Flur. Natürlich ist es nicht das Original, sondern ein hochwertiger Kunstdruck.

Wieder einmal hat mich ein Bild von ihr in den Bann gezogen. Es heißt Halbakt einer Italienerin und gemahlt hat sie es 1907. Ich liebe einfach Porträts (das hab ich wirklich schon so oft hier geschrieben, oder 😉 ) – aber Gesichter zu betrachten, finde ich einfach spannend. Dieses hier mag ich besonders, nicht zuletzt wegen der Farbigkeit. Es passt hervorragend in meine Küche, da der Rot-Orange-Ton des Hintergrunds genau in den Blumen der Tapete vorkommt. Außerdem trägt die Dame Obst in der Hand und das befindet sich ja ebenfalls in der Küche.

Das sie nackt ist, oder auch halb nackt finde ich gut. Wie ihr wisst, lebe ich alleine mit 5 Männern unter einem Dach und da ist mir weibliche Unterstützung immer ganz recht – auch wenn sie nur in Form von gemalten Brüsten daherkommt 😉

Das Bild habe ich bei Kunstkopie gefunden. Dies ist ein on-demand Anbieter für Kunstdrucke. Sie bieten unglaublich viele Motive aus einer Datenbank, als hochwertige Drucke auf unterschiedlichste Materialien oder auch als handgemalte Ölgemälde nach eigenen Vorstellungen und Wünschen.  Vollkommen individuelle Größen, Rahmen, Druckmedien, Passepartout und das größtenteils in Handarbeit in Hamburg gefertigt.

Mein Bild habe ich auf Holz drucken lassen. So was hängt bislang noch nicht in meiner Wohnung (gerahmt, auf Leinwand oder auf Aludibond gibt es schon). Ich finde es total schön, weil das Motiv aus jedem Blickwinkel gut zu erkennen ist, da keine spiegelnde Glasscheibe davor ist und es sehr hochwertig aussieht.

Ich bin wirklich sehr happy mit dem Bild und gespannt, was Ihr sagt!

Allgemeine Tipps zum Bilder aussuchen, nach denen ich immer vorgehe:

  • man muss das Bild sehen und sofort emotional reagieren (Ohhhh, oder jaaaa, oder WOW innerlich denken oder sagen)
  • idealerweise greift das Bild in seiner Farbigkeit noch die Farben aus der Umgebung auf
  • lieber ein sehr großes Bild nehmen für den richtigen WOW Effekt oder viele kleinere zusammengehängt
  • auch mal Bilder an ungewöhnliche Stellen hängen wie Badezimmer, Küche oder einfach sehr tief oder aber auch sehr hoch – kann spannend wirken!
  • Immer auch an die Beschaffenheit der Wände denken (bröselige Altbauwände oder Betonwände, da die Bilder unterschiedlich schwer sein können)
  • Alte Gemälde ohne glotzigen Goldrahmen aufhängen, dann wirken sie jünger oder gerade umgekehrt: alte Ölschinken in moderne Umgebung als Kontrast).

2 comments

Schreibe einen Kommentar zu Hanne Antworten abbrechen