Give-away: Hotelstyle

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Was ist das schönste an Hotelzimmern? Na klar, man muss sein Bett nicht selbst machen 🙂  Aber natürlich auch diese ruhige, chillige Athmosphäre, die einem suggerieren soll: Du kannst hier gut schlafen! Erzeugt wird dies über Textilien wie Teppichboden, der die Geräusche schluckt, schwere Vorhänge die für Diskretion und Dunkelheit sorgen und nicht zu vergessen die Bettwäsche mit den aufgestellten und drapierten Kissen, die einen dazu verlocken sich in die Horizontale zu begeben. Wer möchte das nicht mal Zuhause erleben im eigenen Schlafzimmer?

Heute darf ich einen Hotelstyle an Euch verlosen! Nicht etwa einen Hotelurlaub – leider nein, aber ein tolles Bettwäsche Set, damit Ihr es Euch daheim wie im Hotel machen könnt 🙂

Letztens war ich auf einem Bloggertreffen in der Deutschland Zentrale von Ikea eingeladen. Zusammen mit anderen Bloggern stylten wir zwei verschieden Schlafzimmer. Dabei wurde großen Wert auf Gemütlichkeit und Wellnessfaktor gelegt, aber auch die Optik kam nicht zu kurz.

Ich habe das nun mal für Euch bei mir im Schlafzimmer nachgestylt.  Und was Ihr hier auf den Fotos auf meinem Bett seht, das könnt Ihr gewinnen:

2 Sets für zwei Doppelbetten bestehend aus:

  • 2 Kopfkissenbezüge in 80×80 in hellgrau mit gelber Biese
  • 2 Bettdeckebezüge im Standardmaß in hellgrau mit gelber Biese
  • 2 Kissenbezüge in 50×50 in türkis/gelb/dunkelblau gemustert
  • 2 Kissenbezüge in 80×40 in weiß
  • 1 Kissenbezug in 50×50 in Samtgelb
  • 1 Plaid in Crinkleoptik in Smaragdgrün

Wenn Ihr Euer Schlafzimmer in eine Wohlfühloase verwandeln wollt, dann hinterlasst einfach unter diesem Beitrag einen Kommentar bis zum 05.07.2019 um Mitternacht und aus allen Kommentaren ziehe ich 2 Gewinner/innen, die sich über ein Paket freuen dürfen!

So grundsätzlich ging es bei dem Bloggertreffen in der Ikea Zentrale natürlich nicht nur um Schlafzimmerstyling, sondern wir haben auch disskutiert, wie Nachhaltig Ikea ist. Es war interessant hinter die Kulissen zu blicken und zu hören, was alles der Konzern unternimmt. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, sondern nur mein Fazit daraus mitteilen: Ikea macht vieles richtig, aber da geht natürlich noch mehr. Natürlich liegt es auch an jedem von uns, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen, dass wird nicht ausbleiben und uns auch in Zukunft immer wieder beschäftigen. Wenn Ihr Euch näher mit dem Thema Ikea und Nachhaltigkeit beschäftigen wollt, dann empfehle ich Euch unter anderem den Unternehmesblog von Ikea, den Ihr auf der Internetseite ganz unten findet. Ich finde jeder sollte sich da seine eigene Meinung bilden.

So, aber jetzt erstmal viel Glück!!

P.S. Die ganze Bettwäsche habe ich im Schweiße meines Angesichts bei heute 38 Grad Temperatur gebügelt, damit die Fotos besser aussehen. Hölle!!! 😉 Und ich habe keinen Fleck auf meiner Wand, sondern leider einen Fleck auf dem Objektiv meiner Kamera. Das hab ich leider erst hinterher bemerkt und weil mir echt heiß war, habe ich nicht alles nochmal neu gemacht! Sorry dafür!!

Koffer packen

Neulich wurde ich von einer befreundeten Bloggerin gefragt, ob ich mich zusammen mit anderen Bloggern zum Thema stressfrei in den Urlaub an einer Blogparade beteiligen wolle. Da habe ich herzlich gelacht, denn was soll man wohl zu diesem Thema schreiben, geschweige denn Tipps geben, wenn man so wie ich im Koffer packen eine komplette Niete ist. Ich hasse Koffer packen wie die Pest und drück mich schon seit einigen Tagen davor. Das ist nicht gut, denn in drei Tagen starte ich mit meiner Familie in die großen Sommerferien. Das wäre alles so schön, wenn das lästige Koffer packen nicht wäre. Ich tue mir total schwer damit, mir vorzustellen, was ich wann anziehen könnte, welche Temperatur es dann wohl ist und ob es hübsch aussieht und obendrein noch praktisch ist, für das was man so vor hat.

Eine meine Schwestern sagte dann vor kurzem auch noch zu mir, schreib mal was zum Thema sinnvoll Koffer packen. Als ich Ihr gesagt habe, dass ich selbst gerne wüsste wie das geht, meinte sie nur, der Blog müsste ja nicht immer one way sein, ich könnte ja meiner Leser nach Ratschlägen fragen. Klar gibt es Listen, die man schreiben könnte, aber darin bin ich auch soooo schlecht. Ich habe niemals do-to- Listen oder Einkaufslisten, ich habe das alles im Kopf – oder auch nicht 😉 Die letzten Male, die ich allein aushäußig übernachtet habe, hatte ich entweder keine Zahnbürste dabei oder nichts zum Schlafen. Ich hab mein Ladekabel im Hotel vergessen und meinen Re – usable Coffee to go Becher vergesse ich, wie meine Sonnenbrille und neuerdings den Vergrößerungsspiegel für meine neuen Kontaktlinsen (man wird nicht jünger).

Nicht, daß ich es nicht schon mal mit Listen versucht hätte. Aber das war auch kein Erfolg, denn ich hab zwar Sachen drauf geschrieben und diese dann auch brav eingepackt. Nur hat dann am Ende doch etwas gefehlt, weil die Liste nicht vollständig war, weil ich da auch schon Dinge vergessen habe und nicht drauf geschrieben habe – einfach hoffnungslos!

Ich bin so der Typ: Morgens den Schrank aufgemacht und aus der Fülle der Möglichkeiten angezogen, was die Tagesverfassung eben so hergibt. Heute rot ? Oder lieber doch nicht ? Leider gestern zu viel gegessen? Dicker Bauch, also doch nicht das enganliegende Kleid. Ach menno, es ist aber auch schwer. Wie löst Ihr denn dieses Dilemma? Augen zu und durch? Einfach anziehen, was man gerade so da hat, auf die Gefahr hin, sich den ganzen Tag nicht richtig angezogen zu fühlen? Zu heiß, zu kalt?

Und nicht nur das: nach einer kleinen Umfrage im Freundeskreis packen 90 % der Frauen für sich und die Kinder, während der Mann nur für sich packt und zwar ausschließlich für sich selbst. Na ja, so ist das hier auch. Psssst, es geht aber auch noch schlimmer: einige Frauen packen sogar auch noch für ihre Männer die Kleider ein. Puhh, Glück gehabt.

Ob FKK Urlaub eine Lösung sein könnte ;-)?

Und mal von den ganzen Klamotten abgesehen denke ich immer bevor man los fährt: Krass, was man alles so braucht für lächerliche 2 Wochen. Ich versuche immer so wenig mitzunehmen wie möglich, weil ich es eigentlich für komplett übertrieben halte nicht in der Lage sein zu können, mal mit weniger auskommen zu können. Ich habe von Leuten gehört, die nehmen sogar ihre Wiskey Gläser mit in die Ferienwohnung 😉 Ja, kann man machen – aber muss man nicht, oder doch?

Habt Ihr nicht Tipps für mich, wie man richtig sinnvoll Koffer packt? Wie schafft Ihr das immer, ohne durchzudrehen und nichts zu vergessen? Wann fangt Ihr damit an?

Ich habe jetzt mal angefangen, die Sachen auf dem Boden auszubreiten, die ich unbedingt mitnehmen möchte für mich – zumindest was die Kleidung betrifft. Rollt Ihr Eure Sachen, oder faltet Ihr sie ?

Und wenn man alles sinnvoll eingepackt hat, muss man ja auch noch die Wohnung/Garten/Haus/Kühlschrank/Pflanzen gut versorgt zurück lassen! Spätestens wenn man das alles geregelt hat, ist man komplett urlaubsreif – ich zumindest. Und plötzlich schleicht sich dann auch der Gedanke ein, dass man das alles auch wieder ausräumen muss und waschen muss!

Aber gut! So ist das eben. Besser so, als gar kein Urlaub oder? Apropos: ich mache mit meinen Männern einen Roadtrip durch Südengland. Ich melde mich unterwegs mit einem Blogbeitrag von dort und wenn Ihr wollt, dann folgt mir doch auf Instagram und Instastorys, da gibts bald ganz viel zu sehen!

Liebste heiße Urlaubgrüße und immer her mit den guten Ratschlägen!

 

Best of Juni der letzten Jahre

Manchmal ist es sehr schade, dass alte Beiträge, die ich geschrieben habe in der Versenkung des Blogarchives verloren gehen. Bei über 1100 Beiträgen, wird natürlich nicht mehr jeder gefunden. Manche davon waren echte Lieblingsbeiträge von mir und auch von Euch und darum habe ich heute mal ganz weit hinten im Archiv gesucht und die schönsten Beiträge rausgesucht. Wer hier auf dem Blog neu ist, hat vieles davon vielleicht noch nicht gesehen und freut sich – also viel Spaß beim Stöbern!

Erinnert Ihr Euch noch an die Leseecke unter der Treppe im Flur? Bilder dazu gab es hier. Vielleicht könnt Ihr ja auch eine Ecke Eurer Wohnung als Kuschel/Leseecke umfunktionieren?

 

Hier hatte ich spontan aus einem kaputten Bilderrahmen ein Zitronenbild gemalt:

Vielleicht möchtet Ihr ein Bananenbrot backen (schmeckt eher wie ein Kuchen) – sehr lecker und schnell:

Rezept dazu gibt es hier

Ein super köstlicher Nachttisch- gerade für den Sommer ist die süße Lasagne. Habt Ihr die schon mal probiert? Ich hatte hier mal das Rezept für Euch geschrieben

Vielleicht habt Ihr alte Stühle aus Holz und möchtet sie ein wenig aufhübschen? Wie das geht und wie olle die türkisfarbenen Stühle vorher aussahen, könnt Ihr in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Wie wäre es denn, mal etwas zu batiken. Gerade im Sommer macht es noch mehr Spaß, wenn man das ganze Draußen machen kann. Ich hatte Euch hier ein Buch zu Shibori Färbetechnik vorgstellt und dazu gab es Fotos aus dem Zimmer des ältesten Sohnes

Ein superschönes Buch über das Stylen mit Pflanzen im eigenen Zuhause durftet Ihr hier sehen. Ich hab daraufhin auch einge Grünpflanzen in mein Zuhause geholt – Pflanzen machen es so schön lebendig und natürlich

Und eine Wohnung, die ich aufhübschen durfte, die wirklich sehr trist aussah. Hier gibts jede Menge Vorher und natürlich auch die Nachher Fotos dazu, wie es geworden ist.

Es gab noch so viele Beiträge der letzten Jahre im Juni und die Auswahl ist mir echt nicht leicht gefallen. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und kommt bald wieder 🙂

Wohnzimmer-Sommerstyle und Gewinnerin

Jeder hat ja so seine Marotten. Meine (und sonst hab ich natürlich keine andere 😉 ) ist es, dass es mir schnell langweilig wird – zumindest was meine vier Wände betrifft. Ich bin so ein wenig ruhelos und könnte dauernd umstylen oder umdekorieren, die Tapete tauschen, die Wände streichen und die Möbel rumrücken. Aber das ist ja auch nichts Neues, denn sonst gäbe es hier ja auch nichts zu berichten und auch womöglich gar keinen Blog 🙂

Ich hab also mal wieder ein paar Kleinigkeiten im Wohnzimmer verändert und der Jahreszeit angepasst. Nichts übertrieben aufwändiges. Ich hab nichts gekauft (nur frische Blumen) und geschaut, dass  es ein wenig sommerlicher wird und zwar mit dem was ich noch so in anderen Zimmer hatte, oder in Kartons auf dem Dachboden. Wenn man 14 Tage Dinge nicht bewegt hat, dann nimmt man sie nicht mehr bewusst wahr (laut einer Studie) und so empfehle ich jedem, der sich in den eigenen vier Wänden etwas satt gesehen hat, Bilder umzuhängen, Kissen zu tauschen oder wie in meinem Fall mal eine bunte Decke auf die Couch zu legen und schon ergibt sich ein anderes Bild. Hier und da einen anderen Farbtupfer hineingemogelt und schon ist der Sommerstyle fertig.

So und wer hat nun den Schirmständer gewonnen ? Über ein Paket kann sich freuen: Carin! (Du bekommst eine Mail von mir) – viel Spaß damit und schönen Schatten 🙂

Liebe sonnige Grüße an Euch alle!

Ein Schirmständer für alle Gelegenheiten zu gewinnen!

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Schon des öfteren hatte ich das Problem und Ihr vielleicht auch: die Sonne wandert und damit auch der Schatten. Der Sonnenschirm muss an eine andere Stelle geschoben werden, aber der Schirmständer ist schrecklich schwer, da aus einer riesigen Granitplatte. Echt übel zu bewegen alleine – der Mann nicht in Sichtweite! Jetzt gibt es endlich dafür eine Lösung. Ich war sehr skeptisch, ob die neue Technik den Sonnenschirm zu halten funktioniert und war sehr gespannt, als ich den Schirmständer der dänischen Firma testen durfte. Kann dieses einfache System den schweren Sonnenschirm wirklich halten, auch bei Wind?

Die Firma baser bietet Schirmständer für kleine Balkone an (da hat man ja wirklich oft das Problem, wo soll noch der große Fuß eines Sonnenschirmständers stehen, wenn der Balkon winzig ist) aber auch für große Terassen oder Gärten. In ein Stecksystem wird der Sonnenschirm reingeschoben und mittels eines Ringes justiert, den man nur so weit runterschiebt, bis es fest ist. Dann werden zwei mit Sand befüllte Stoffsäcke auf den Ständer gelegt, die diesen superfest halten. Die Sandsäcke sind einzeln beweglich, was ein einfaches Umstellen des Schirmes gewährleistet und auch von einer Nicht-Amazone alleine bewältigt werden kann, ohne sich einen Bannscheibenvorfall zuzuziehen 😉

Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben und für jede Fläche und jeden Schirm das Passende. Man kann auch bequem die Füße darauf abstellen, da der Sandsack weich ist. Selbstverständlich ist das Ding auch wetterfest und Ihr könnt ihn draußen stehen lassen.

Und das Tolle ist, Ihr könnt einen Schirmständer gewinnen: schaut einfach mal hier durch, welcher für Euch in Frage käme – ob für Minibalkon, oder große Terasse und hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag bis Mittwoch, den 12.06.2019 um 20 Uhr und ich ziehe dann eine Gewinnerin oder Gewinner!

Also, ich bin überzeugt und zeig Euch jetzt ein paar Eindrücke von meiner Dachterasse mit dem neuen Schirmständersystem:

Einziger Nachteil: man braucht etwas Sand, denn der wird logischerweise nicht mit geliefert. Ich hätte zum Baumarkt fahren können, aber für die kleine Menge hab ich mal wieder einen hiesigen Spielplatz aufgesucht 😉

Und nun viel Glück und schöne Pfingsten für alle 🙂

 

 

Fundstück der Woche: Miniaturvase

Hallo und schön, dass Du wieder auf meinem Blog vorbeischaust und wer neu ist: Herzlichen Willkommen! Wer schon öfter hier war weiß, dass ich ein Faible für alte Blumenvase habe und diese sammle. Das ich an die 300 Stück habe, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein 😉 Und bestimmt hat der ein oder andere beim Lesen der Überschrift auch schon genervt die Augen gerollt (was schon wieder eine Vase), da meine Fundstücke der Woche schon öfter Vasen waren. Aber – war ja klar, dass jetzt ein aber kommt – dieses Mal habe ich zwei kleine Minivasen (die kleine Blaue und die kleine Türkise) zum Muttertag von meinen jüngsten Söhnen bekommen und sie hatten sich gewünscht, dass ich sie mal hier zeige 🙂

Sie stehen in einem Ensemble von anderen Miniaturvasen älteren Datums auf meinen selbstgemachten Nachttisch.

Erst heute habe ich den Spruch gelesen:

Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut ( Max Reger, deutscher Komponist) .

Ich finde es schön, schon gleich morgens mit Blümchen geweckt zu werden und werde mich bemühen öfter welche dahin zu stellen 🙂

Macht es Euch so richtig schön und bis ganz bald mit weiterhin tollem Sonnenschein 🙂

Das Bidet und eine goldene Toilette

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Ich weiß noch genau, als ich das erste Mal in meinem Leben ein Bidet gesehen habe: es war in einem Familienurlaub an der Ostsee. Ich war 7 und mit meinen Eltern und meinen jüngeren Schwestern in einer Ferienwohnung am Meer. Dort gab es neben der Toilette etwas Niedrigeres mit Wasser und Abfluss, dass ich noch nicht kannte – ein Bidet. Darin könnt Ihr Euch den Sand von den Füßen waschen, sagten die Eltern. Aha, wie praktisch, eine extra Badewanne nur für Füße dachte ich damals. Na ja, was man eben so denkt als Kind. Und praktisch war es ja dann auch.

Erst Jahre später kam ich wieder damit in Kontakt und erfuhr, dass ein Bidet nicht extra dafür ist, um sich Sand von den Füßen zu waschen. Aber warum sieht man Bidets kaum in Deutschen Bädern? Warum hat es sich hierzulande nicht durchgesetzt? Durch eine zwanglose Umfrage im Freundeskreis erfuhr ich, dass Bidets eine französische Erfindung des späten 17. Jahrhunderts sei. Dort wurden sie hauptsächlich wegen hygienischer Bedingungen in Bordellen, Krankenhäusern und Arztpraxen verwendet. Viele südliche Länder übernahmen es dann, wegen des wärmern Klimas. Hierzulande hat es sich nicht flächendeckend durchgesetzt und mancherorts werden Bidets eher mit anrüchigen Themen verbunden, davon ausgehend das viele Soldaten im zweiten Weltkrieg erstmals mit Bidets in fränzösischen Bordellen in Kontakt kamen. Ah ja.

Ich hab noch weiter recherchiert und herausgefunden, dass zum Beispiel 91 % der Italiener eine solche „Intimwaschanlage in ihren Badezimmern haben. Ist das Bad auch noch so klein, auf ein Bidet würden sie niemals verzichten. Viele erleben daher auch einen kleinen Kulturschock, wenn ins nördlichere Europa kommen und in einem Badezimmer kein Bidet vorfinden, während viele Menschen andersherum überhaupt nicht wissen, wie ein Bidet überhaupt zu benutzen ist. Ich finde solche Unterschiede immer sehr spannend und interessant und es lohnt sich wie immer über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und zu überlegen, wo kann ich mir Tricks und Tipps abschauen und würde sich das Nachmachen für mich lohnen.

Foto:Liliia Kavliuk/Alamy

Aber wie komm ich nun heute auf das Thema Bidet?

Letztes Jahr war ich mit meiner Familie in den Abruzzen (und hier)und in der dortigen Ferienwohnung gab es im Badezimmer auch ein Bidet. Natürlich hab ich das benutzt, man passt sich den lokalen Gegenbenheiten ja an 😉 Danach habe ich erstmal nachgelesen, wer die denn überhaupt noch herstellt und was es damit so auf sich hat. Rausgefunden habe ich folgendes:

Die italienische Firma GSI CERMICA stellt Bidets her. Natürlich nicht nur Bidets, sondern auch Waschbecken und Toiletten. Sie sind ziemlich anders, als die die man so üblicherweise hier zu kaufen bekommt. Neben optisch sehr überzeugenden Merkmalen sind sie auch mit einer besonders tollen Funktionsweise ausgestattet: ein neuartiges besonders wassersparendes Spülsystem, dass äußest effizient arbeitet und auch noch sehr leise spült. Davon könnt Ihr Euch hier überzeugen. Ich wünschte ich hätte so was nur ansatzweise letzte Woche gehabt, als ich wegen der Dreharbeiten von einer Agentur in einem richtig gruseligen Hotel untergebracht worden war. Das Bad dort war die reinste Katastrophe und neben uralten häßlichen Fliesen, einem kaputten Wasserhahn, war auch noch die Klospülung kaputt und die ganze Nacht lief das Wasser, so  dass an schlafen überhaupt nicht zu denken war.

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema: Toiletten und Bidets. Darüber macht man sich im Normalfall keine großen Gedanken, erst wenn es nicht funktioniert oder man ein Badezimmer plant. Ich finde es unglaublich schön, dass es bei GSI auch bunte Toiletten gibt. Besonders gut gefallen mir die silbernen und goldenen Badkeramiken. Habt Ihr schon mal auf einer goldenen Toilette gesessen? Die Bilder dazu muss ich Euch heute hier unbedingt zeigen, denn ich finde den Kontrast zwischen edel und alt richtig richtig toll.

 

Aber auch die „bunten“ Toiletten in dem modernen Bad sehen super stylish aus. Warum muss denn da immer alles weiß sein? So eingefärbtes Porzellan sieht wunderschön aus.

Seht Ihr den Flachen Klodeckel und die ganz flache Klobrille? Die Toilettendeckel und Brillen kommen bei GSI ganz ohne den nervigen Rand aus, der weder schön ist noch praktisch zu reinigen. Gefällt mir richtig gut.

Wie seht Ihr die Sache mit den Bidets? Käme es für Euch in Frage ? Und legt Ihr beim Toilettenkauf mehr Wert auf Optik oder Funktionalität ?

Bloggeburtstag, Dreharbeiten und Dankbarkeit

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Endlich melde ich mich mal wieder bei Euch! Gefühlt rast die Zeit immer schneller und ich bin diesen Monat so viel unterwegs gewesen, dass ich es kaum schaffe, Blogbeiträge zu schreiben! Teilweise habt Ihr davon hier schon etwas mitbekommen, teilweise aber nur auf Instagram, falls ihr mir dort folgt.

Vor zwei Wochen durfte ich für das Fernsehen arbeiten. Das war eine neue Herausforderung, der ich mich gern gestellt habe. Dafür war ich in der Nähe von Dortmund und Köln unterwegs und durfte in die Häuser von mir fremden Menschen und etwas umstylen bzw. pimpen. Was ich da gemacht habe und wie es geworden ist und ich mich vor der Kamera so angestellt habe, könnt Ihr dann bei RTL Mittagsmagazin Punkt 12 in zwei Folgen sehen. Den genauen Sendetermin weiß ich auch noch nicht, teile ihn Euch aber mit, sobald es klar ist 🙂

Hier nur ein Schnappschuß von den Dreharbeiten:

Ansonsten hat mein Blog immer zeitgleich mit meinem mittleren Sohn Geburtstag!!

Yeah! 5 Jahre gibt es nun schon my home is my horst und ich bin Euch so dankbar, dass ihr immer wieder hier rein schaut und guckt, was ich alles so mache und Euch von mir inspirieren lasst! Meine Mission ist es immer noch Farbe in die Welt zu bringen. Ich finde es manchmal so unheimlich, was in den 5 Jahren alles so bei mir passiert ist.

Neben dem eigenen Buch, war ich auch in über 20 Printmagazinen vertreten und in etlichen Online Plattformen, denn scheinbar ist das, was für mich normal ist, nämlich bunt wohnen doch immer noch für viele Leute spannend und ungewöhnlich. Das freut mich so sehr – genau wie jeder Kommentar, den ihr hier für mich hinterlasst. Auch wenn ich es nicht immer schaffe, darauf zu antworten, so wird doch alles gelesen.

Aber nicht nur das, sondern auch viele coole und spannende Aufträge, die ich umsetzen durfte wie zum Beispiel einen Wohnwagen einrichten, ein Cafe und mittlerweile über 100 Apartments.

Demnächst gibt es auch wieder etwas für Euch zu gewinnen! Etwas kuschliges, seid gespannt.

Jetzt aber noch ein paar Eindrücke aus meinem Wohnzimmer mit der Geburtstagswimpelkette, die immer hier hängt, wenn in der Familie jemand gefeiert wird – hier nun für den Sohn – aber auch symbolisch für 5 Jahre Blog 🙂

Ich danke Euch und wünsche Euch ein ganz schönes langes Wochenende mit viel Sonnenschein. Eure Julia

Vitra Haus Tour Teil 2

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Wie schon im ersten Beitrag geschrieben, bin ich total begeistert vom Vitra Campus und der Architektur des Vitra Hauses. Es gibt so viel dort zu sehen und zu entdecken, dass ich unglaublich viele Fotos davon gemacht habe und Euch heute einfach mitnehme. Das schön ist: das Haus kostet keinen Eintritt, man kann einfach durchgehen und sich alles in Ruhe anschauen und ausprobieren und die Räume auf sich wirken lassen. Also kommt einfach wieder mit mir:

Ich hoffe, Ihr freut Euch über die vielen Eindrücke von dort – und ansonsten wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende! Ich hoffe, es gibt endlich viel Sonnenschein 🙂

Leckerst und gesund: Rosenkohl-Bowl

Eine Bowl – also eine Schüssel – mit allem was lecker und gesund ist und ich schon so lange bei anderen immer sehe, die gibt es endlich heute mal auch bei mir.

Die ganze letzte Woche war ich so viel beruflich unterwegs und habe gefühlt nur „Schrott“ gegessen, so dass ich nun endlich mal das Bedürfnis hatte, etwas zu kochen und auch mal was Gesundes zu mir zu nehmen. Habt Ihr Euch schon Bowls gemacht? Ich sehe so oft Fotos auf Instagram oder in Rezeptheften und irgendwie sehen diese Schüsseln mit dem bunten Inhalt immer so schön aus.

Heute gibts eine Rosenkohl-Bowl und die war wirklich lecker und auch nicht aufwendig zu machen.

Neben der schönen Schüssel, braucht Ihr für 2 Personen:

  • 100 g Quinoa
  • Salz, Pfeffer
  • 300 g Rosenkohl TK
  • eine Handvoll Rucola
  • 1/2 Granatapfel
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 3 EL Tahin (Sesampaste, alternativ ginge auch Mandelmus)
  • 1 Passionsfrucht oder alternativ eine Orange
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • Olivenöl

Quinoa waschen und mit 250 ml Wasser und etwas Salz ca. 15 Minuten aufkochen. Inszwischen Rosenkohl bissfest garen, Rucola waschen, trocken schütteln.

Granatapfel entkernen, Ingwer schälen und fein reiben. Tahin mit Ingwer und etwas Wasser mischen, so dass ein Dressing entsteht. Quinoa in eine Bowl füllen. Mit Rosenkohl, Rucola, Granatäpfelkernen und Kidneybohnen anrichten. Mit Olivenöl betreufeln und Salz und Pfeffer würzen. Das Tahindressing darüber verteilen und die Passionsfrucht aushöhlen und ebenfalls darüber geben (oder die Orange filetieren und Orangenspalten darauf legen).

Es schmeckt desshalb so gut, weil sich so viele Geschmäker mischen: fruchtig und mehlig, nussig und würzig – echt super lecker 🙂