Neuer Trend: Punch Needle und Buchparty Workshop

Beitrag enthält unbezahlte Werbung

Keine Ahnung, was Ihr gerne so an langen Herbst – und Winterabenden so macht, aber bei mir kommt dann oft die Wolle aus dem Schrank. Zu gerne sitze ich abends mit Musik und Kerzen und auch mal einem Glas Wein und stricke. Dieses Jahr werde ich dem etwas hinzufügen: der neue Trend Punch Needle.

Gestern durfte ich bei der lieben Zizy Ziegler diese Technik lernen. Ich war auf einer Buchparty / Workshop zum Erscheinen des Buches PUNCH NEEDLE von Miriam Dornemann im TOPP Verlag, denn einige Projekte in diesem Buch sind von Zizy! Und wenn Ihr wollt, könnt Ihr hier noch mehr von dieser tollen Künstlerin finden.

Gemeinsam mit ca 20 anderen Bloggerinnen versuchten wir uns in der coolen Handarbeitstechnik. Ich nehme Euch einfach mal mit:

Dies sind einige Projekte im Buch, die ihr erlenen könnt. Es ist darin super erklärt, enthält Vorlagen und Links zu Videoanleitungen, damit nichts schief gehen kann.

Ich war allerdings froh, dass ich Zizys fachmännisches Wissen und all die anderen kreativen Frauen um mich hatte und es mir persönlich erklärt wurde. Am Anfang hab ich mich auch etwas dämlich angestellt, aber nach einiger Zeit war klar, was ich beachten musste. Ich habe mich als Startprojekt dazu entschieden eine Brust zu punchen. Hä?! Werdet Ihr jetzt denken 😉 Ja, genau eine Brust. Was ich damit vorhabe, werde ich Euch demnächst zeigen. Ihr könnt natürlich auch alle erdenklichen Dinge in der Sticktechnik ausprobieren… wenn man den Dreh raus hat, macht es wirklich Spaß und die flauschigen Schlaufen, die dabei entstehen fühlen sich auch noch schön an.

Tollste Workshop Location

Zizy beim Signieren des Buches

einige fertigen Projekte von Zizy

ein Spiegelei ist auch echt cool

Hier mein Anfänger Projekt – die Brust! Ein wenig Spaß muss sein! Ich werde diese Brust noch applizieren. Warauf und warum erfahrt Ihr dann demnächst!

Ich würde mich freuen, wenn ich Euch zu einem neuen Hobby animieren konnte und bedanke mich nochmal ganz herzlich bei Zizy für die Einladung.

Neues im Kinderzimmer

Eins kam zum anderen und dann gings immer weiter: meine beiden jüngsten Söhne waren für ein paar Tagen nicht zuhause und ich habe beschlossen, die Schränke auszumisten und aufzuräumen. Gesagt getan! Nachdem ich die zu kleingewordenen Kleider aussortiert hatte, gings weiter bei den Spielsachen. Dann dachte ich okay, jetzt kann ich auch noch ganz in Ruhe die Betten abziehen und alles abwaschen und überall gründlich Staub saugen, also hab ich alle Möbel verschoben und alles mögliche rausgeräumt – eben das, was man im Alltag nicht schafft. Mit guter Musik und einem großen Kaffeebecher hab ich mich ans Werk gemacht. Nur dabei ist es nicht geblieben, denn als das alles geschafft war, dachte ich: „Jetzt hast Du alles rausgeräumt, jetzt kannst Du auch gleich noch das nachgedunkelte Kiefernholz am Bett streichen!“. Und dann hab ich auch gleich die rote Kommode mitgestrichen (von Rot zu Mint) und dann hab ich ganz spontan auch noch die Tapete abgerissen und neu tapeziert. Oh weia! Zwischendurch hat mich nicht nur der Kaffee verlassen, sondern auch die Lust! Aber einmal angefangen, muss es ja auch fertig gemacht werden.

So sah, dass Zimmer übrigens vor meiner Hauruckaktion aus klick hier.

Auch schön, aber nach 2 Jahren konnte ich mich auch gut wieder davon trennen.

Entschieden habe ich mich für eine weißgrundige Tapete (die sieht in diesem Zimmer einfach am Besten aus, weil das Fenster nicht so groß ist) mit schwarzen Walen darauf. Ich finde sie sehr süß und sie lässt sich gut kombinieren. Apropos kombinieren: mit einem warmen Gelb und einem frischen Mint, wollte ich sie verbinden. Der bunte Teppich mit den Punkten musste gehen, der war mir dafür zu unruhig. Ich habe einen einfarbigen Naturteppich aus Wolle dazu kombiniert, sonst wird es schnell zu wild. Um noch mehr Wärme reinzubringen, gab es auch noch neue Gardinen am Etagenbett: Gelb mit Mintfarbenen Muster. Sehr kuschlig. Die hellblaue Wölkchen Lampe wurde durch eine schlichte schwarze Glaslampe ausgetauscht und statt einem Regal hängen nun zwei an der Wand, dann hat jedes Kind ein eigenes Regal für die Lieblingssachen.

So, alles ist rechtzeitig fertig geworden und nun bin ich sehr gespannt, was meine Jungs zum neuen Zimmer sagen werden 🙂

Schönes Wochenende für Euch alle!

Herbstzeit-Kuschelzeit

Beitrag enthält Werbung

Mittlerweile hab ich mich mit dem Gedanken abgefunden, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist und es abends nun wieder früher dunkel wird und man sich morgens durch Frühnebel kämpfen muss. Tagsüber ist es teilweise noch so warm, dass ich die Heizung aber noch nicht angeschaltet habe. Beim Sitzen auf der Couch am Abend allerdings wird es dann doch etwas kühl. Also hab ich alle Kuscheldecken mal wieder aus dem Schrank gekramt. Da wir 5 Leute sind, die gerne unter einer Kuscheldecke liegen, macht es mittlerweile Sinn, für jeden eine eigene Decke zu haben, zumindest wünschten sich das die Kinder (da gibts auch weniger Streit).

Ich hab die letzten Jahre immer nach einer Decke Ausschau gehalten, die gelb ist. Ich wollte unbedingt eine in dieser Farbe, als Kontrast zur Couch und weil es ein paar gelbe Flecken in der Tapete gibt. Aber sie sollte auch gemustert sein und aus 100 Prozent Schafwolle. Endlich hab ich eine gefunden. Ein kleines schwedisches Label, dass mit Mustern aus den 60er und 70er Jahren arbeitet und schwedische Traditionen aufgreift, dass passt zu mir. Schaut mal bei FLORYD rein, da gibts Schönes!

Die Decke in Blau hätte mir auch super gefallen, aber Blau hab ich schon so viel 🙂

Fröhliches Kuscheln allerseits!

Vorher/Nachher Stadtwohnung in Weiß

Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr eine braune Holzdecke einen Raum verändern kann, möchte ich Euch heute zeigen. Nicht immer muss Farbe ins Spiel kommen, aber im Fall der nicht mehr zeitgemäßen Holzvertäfelung, war es sinnvoll, diese weiß zu streichen, da sie das Raumgefühl maßgeblich beeinflusst. Da die Wohnung zur Südseite liegt und viel schönes Tageslicht abbekommt, habe ich mich entschieden, dass neben der weißen Decke auch die Wände weiß bleiben können, da sie wirklich weiß wirken und nicht grau erscheinen, wie das der Fall wäre bei einer Nordseite.

Die scheußliche Neonröhre kam natürlich auch von der Decke weg und eine Rattanlampe wurde zum weißen Naturlook ergänzt. Der dunkle PVC Boden wurde durch ein helles Laminat abgelöst und macht es ebenfalls heller und freundlicher.

Im Schlafzimmer kam ein kräftiges Pink an die Wände und als Kontrast dazu dunkelgraue Samtvorhänge und Dekoakzent in Holztönen.

VORHER:

NACHHER:

Bald kommen auch mal wieder Fotos aus meinem Zuhause – versprochen! Im Moment bin ich allerdings auf so vielen Baustellen, dass meine vier Wände etwas zu kurz kommen! Schönes Wochenende!

Vorher/Nachher Souterrain Wohnung und Essecke

Zwei kleinere Projekte der letzten Tage kommen heute hier für Euch: eine Souterrain Wohnung bei der ich nur einige Stunden hatte, um sie zu pimpen und eine langweilige Essecke. In beiden Fällen sollte es besonders schnell gehen und mit möglichst minimalem Aufwand.

Die langweilige Essecke wurde mit einer dunkelgrauen Wand und eingen Bildern und Dekoobjekten aufgehübscht. Viel Kontrast durch die dunkle Wand und schon ist es interessanter.

VORHER:

NACHHER:

Hier die Souterrainwohnung, die durch den Kellerlook nicht besonders viel Charme versprüht. Das Sofa und den Kleiderschrank habe ich ausgetauscht. Die Wandfarbe wurde in ein zartes Grün geändert, neue Bilder und Accessoires. Natürlich ist es immer noch kein Palast, aber ein gutes Beispiel, wie durch die  Anordnung von Möbeln und die Verwendung von Wandfarbe mehr herausgeholt werden kann.

VORHER:

NACHHER:

Kommt gut in die neue Woche!

 

Gemüsepfanne mit Fenchel und Kokosmilchreis

Bei Fenchel scheiden sich die Geschmacksgeister, ähnlich wie bei Lakritz denke ich. Schon mal habe ich über Fenchel geschrieben und Ihr hattet mir daraufhin bestätigt, dass es bei Männern eher unbeliebt ist. Warum habe ich noch nicht rausfinden können, aber ehrlich gesagt, ist es mir auch egal. Ich mag dieses Gericht sehr gerne und mit dem frischen Ingwer und den Nüssen, ist es sehr gesund und lecker. Also, dann ab an die Kochtöpfe und eine Gemüsepfanne mit Fenchel und Kokosmilchreis und Cashewkernen gekocht!

Ihr braucht für 4 Portionen:

  • eine Tasse Basmatireis
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • 1 Zucchini
  • 2 gelbe Paprika
  • 1 Fenchelknolle
  • etwas Sojasoße
  • etwas sweet Chilli Sauce
  • ein Esslöffel Honig
  • frisches Thai Basilikum
  • 1 Knobizehe

So gehts:

Basmatireis in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar durchfließt. In einem kleinen Topf 300ml Wasser und die Kokosmilch füllen, aufkochen lassen, salzen, Reis einrühren, Deckel drauf und bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Danach Topf vom Herd nehmen und noch 10 Minuten quellen lassen.

Knoblauch abziehen. Gelbe Paprika halbieren und entkernen und grob würfeln. Fenchel halbieren und Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Ende der Zucchini abschneiden und längs halbieren und in 0,5 cm dicke Halbmonde schneiden. Ingwer schälen und fein reiben. Knoblauch in eine Schüssel pressen. Sojasoße, Sweet Chilli Soße, Honig und 3 El Wasser und Inwer zu einer Soße verrühren.

In einer großen Pfanne 1 EL Öl auf mittlerer Stufe erwärmen, Zwiebelspalten, Paprikastücke, Fenchelstreifen und Zucchini zugeben und ca. 7-8 Minuten anbraten. Anschließend alles mit der vorbereiteten Soße ablöschen und alles ca. 3 Minuten weiterköcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blätter vom Thai Basilikum abzupfen und grob hacken. Die Hälfte des gehackten Basilikums zum Gemüse in die Pfanne geben. Cashewkerne grob hacken. Basmatireis nach der Quellzeit mit einer Gabel auflockern und auf die Teller verteilen. Gemüsepfanne darauf anrichten, mit gehackten Cashwekernen und restlichem Thai Basilikum bestreuen und genießen.

Einen guten Start in die neue jetzt wirklich schon sehr herbstliche Woche für Euch alle 🙂

Kleines Make-Over eines Miniapartments

Heute mag ich Euch ein ganz kleines Make-Over zeigen. Ich weiß, dass Ihr alle Fans von Vorher/Nachher Fotos seit (ich auch) und darum will ich es Euch nicht vorenthalten, auch wenn ich gar nicht viel gemacht habe. Ein winziges Zimmer für Studenten gab es aufzuhübschen. Das Etagenbett, das Sofa und die Stühle sollten darin bleiben. Ich durfte dieses Mal nur Farbe und Deko verändern. Das ist nicht viel, aber manchmal reicht es auch, um es dennoch etwas schöner zu bekommen. Auch hier ist die Wandfarbe ursprünglich weiß gewesen, weil der Besitzer der Annahme war, dass es dem Raum zu gute kommt, weil er klein ist und wenig Licht hat. Aber der Gegenteil ist der Fall: der Raum wirkt einfach nur langweilig und traurig, das Weiß wirkt durch die Nordlage wie Grau und dem Raum fehlt überhaupt alles, was es nur ansatzweise gemütlich machen könnte.

So habe ich mich für einen warmen Braun/Orangeton entschieden. Alle Wände wurden gestrichen, damit es als Einheit funktioniert. Kombiniert habe ich es mit Schwarz/Naturfarbenen Accessoires und obwohl das wirklich kein Hexenwerk war, ist der Raum optisch aufgewertet.

VORHER:

NACHHER:

Die Stühle und das Sofa sind eigentlich überhaupt nicht mein Geschmack, durften aber wie gesagt, nicht verändert werden.

Liebe Grüße an Euch und bis ganz bald mit einem Rezept und der ersten Herbstdeko 🙂

Renovierte Wohnung in altem Fachwerkhaus

In den letzten Wochen durfte ich für einen Auftraggeber die Renovierung eines alten Fachwerkhauses begleiten. Schiefe Räume und krumme Decken, so was bin ich ja von Zuhause gewöhnt. Ich liebe altes Gemäuer und habe mich daher sehr über den Auftrag gefreut.

Leider konnte aber der alte Dielenboden nicht erhalten bleiben, dies hatte ich so gehofft und war dafür eingestanden. Zu kaputt war er dann nach dem Freilegen doch geworden, dass er nicht mehr zu retten war. Dafür hab ich die alten Türen aufarbeiten lassen – juchhu! Hier zwei Bilder vom VORHER Zustand, die restlichen kommen demnächst – es gibt auch noch ein tolles alten Treppenhaus und eine sehr verwinkelte Wohnung.

Ich habe mich für klassische weiße Wände entschieden und mit Blau und Gelb kombiniert. Die großen gelben Bilder habe ich in einem ehemaligen verlassenen Hotel gefunden. Dort sind sie nicht richtig zur Geltung gekommen, aber hier in den kleineren Räumen machen sie voll viel her und werten die bewusst eher minimalistische  Einrichtung sehr auf!

 

VORHER:

NACHHER:

Wohnzimmer

Schlafzimmer

Büro

Spätsommerfarben

Die Spätsommerfarben sind meine liebsten Farben des Jahres. Es gibt einfach eine Fülle von kräftigfarbigen Blumen wie die Goldrute oder die bunten Astern und Dahlien in Gelb, Lila, Pink, Rosa – einfach toll. Ich habe den Tisch gedeckt und weil es so schön aussah, habe ich für Euch ein paar Fotos gemacht und nehm Euch heute einfach mit in mein Esszimmer im Spätsommer. Genießt die letzten warmen Tage 🙂

DIY Schleierkrautdeko

Jetzt ist wieder die Zeit der Trockenblumen. Ich mag besonders die leuchtenden Strohblumen, die es um diese Jahreszeit auf den Märkten gibt. Neulich wollte ich am Wochenmarkt bei mir um die Ecke ein Strauß davon kaufen. Leider kam ich zu spät und alle waren schon ausverkauft. Dann hab ich mich spontan umentschieden und habe Schleierkraut mitgenommen. Da mir das aber zu langweilig war für die Vase, habe ich spontan einen Kranz für die Wand daraus gebunden. Das geht wirklich sehr schnell und auch für Ungeübte.

Alles was Ihr dazu braucht ist dünner Draht (am Besten in Grün) und ca. 10 Stengel Schleierkraut (hängt davon ab, wie groß er werden soll. Ich habe 10 Stile verwendet).

Das Schleierkraut in kleinere Stile schneiden und immer so drei Stück zusammenbinden. Die nächsten drei dann am unteren Ende versetzt wieder zusammenfügen. Hier so lange weiterverfahren, bis der Kranz die gewünschte Größe erreicht hat und dann schließen.

Zum Aufhängen braucht man mindestens drei kleine Nägelchen, denn er muss oben und an beiden Seiten fixiert werden, sonst hängt er eher wie ein Ei, statt einem Kreis 😉

Der Kranz trocknet mit der Zeit und wird leicht gelbstichig. Aber wenn er nicht bewegt wird, dann bröselt er auch nicht und kann sofern man das möchte, jahrelang hängen bleiben.

Ich konnte mich nicht so recht entscheiden, ob der romantische Kranz in Verbindung mit dem Schwan zu kitschig ist und darum gibt es auch noch ein Dekobeispiel mit der „fuck you hand“ für mehr Kontrast im Setting 😉