Verlosung MARRAKESCH – das Marokko-Kochbuch

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Eigentlich wollte ich den Autor des tollen neuen Marrakesch Kochbuches besuchen, ihm ein paar Fragen zu seinem druckfrischen Werk stellen und ihm wenn möglich einige Geheimnisse entlocken. Statt dessen liege ich mit einer Wärmflasche und fiesen Rückenschmerzen auf der Couch. Beim gestrigen Möbelrücken habe ich mir wohl etwas zu viel zugemutet.

Aber nun von Anfang an: Patrick Rosenthal lebt ganz in meiner Nähe. Er kann verdammt gut kochen, mindestens genauso gut Essen mit der Linse (haha, Doppeldeutig) einfangen und hat nun daraus auch noch ein dickes schönes Buch gezaubert. Es ist erst letzte Woche im EMF Verlag erschienen und auf insgesamt 220 Seiten bekommt man landestypische Vorspeisenrezepte, Hauptspeisen und Nachtische angepriesen. Besonders gut gefallen mir die Fotos aus Marrakesch mit Menschen und Shops, die Patrick noch dazwischen gepackt hat. Wenn Ihr mögt schaut gerne auch auf Patricks Blog vorbei, oder folgt ihm auf Instagram.

Mich persönlich interessiert das Land Marroko schon lange und jetzt hab ich wenigestens schon mal einige Rezepte, die ich durchprobieren kann, bevor ich mal da hinkomme 🙂

Und wenn Ihr ebenso Bock habt, Euch durch das tolle Buch zu kochen und Euch Inspirationen zu holen, dann könnt Ihr heute einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und eine Ausgabe von MARRAKESCH – das Marokko-Kochbuch gewinnen!

Alle Beiträge, die bis zum Mittwoch, den 19.09.2018 um 22 Uhr hier eingehen, landen in dem Lostopf.

Viel Glück und vielen lieben Dank an Patrick – ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit Deinem Buch und wie immer viel Freude beim Kochen 🙂

 

Vorher/ Nachher kleine Stadtwohnung

Heute gibts mal wieder eine umgestaltete Bude zu sehen – ein Vorher/Nachher Projekt an dem ich kürzlich gearbeitet habe.

Eine kleine Stadtwohnung, die möbliert vermietet werden soll, durfte ich nach dem Auszug des Vormieters aufhübschen. Die Wohnung war nicht so einfach zu verbessern: schmale Räume ohne direktes Sonnenlicht mit ungünstigem Schnitt. Ein Pluspunkt: die Raumhöhe !

Alle Wände waren vorher weiß. In Räumen ohne direktes Sonnelicht, wirkt dies nicht hell, sondern fahl. Das Weiß wirkt immer schmutzig und nicht einladend.

Momentan sind Brauntöne sehr angesagt. Damit es nicht zu dunkel wirkt, habe ich mich für ein Helles Beige/Sand im Wohnraum entschieden und ein Schokobraun im Schlafzimmer. Der seltsame Stehtisch und auch die anderen Couchtische, die in der Wohnung rumstanden sind rausgeflogen, die wirkten sehr billig. Auch hier war an jeder Wand immer ein Bild mittig gehängt worden. Das sieht in den seltensten Fällen stimmig aus, sondern einfach nur zusammenhangslos.

VORHER:

NACHHER:

Ich bin total fasziniert von der Wirkung von Pink, Braun und Orange in Kombination. Das wirkt so kraftvoll und außergewöhnlich leuchtend im Raum. 🙂

Leckerer Lachs-Wirsing-Auflauf

Wirsing ist ganz klar ein Gemüse meiner Kindheit. Wenn ich Wirsing sehe, muss ich immer an meine Oma denken, die dies sehr oft für mich und meine Schwestern gekocht hat. Damals fand ich es nur so medium lecker und ein vorschnelles „ich bin satt“ bedeutete, dass man sofort wieder etwas auf den Teller geschaufelt bekam 😉

Heute sieht das natürlich anders aus: niemand schaufelt mir mehr was auf den Teller, ich koche selbst und Wirsing ess ich super gern. Heute gibts daher ein Rezept für Euch das Wirsing mit Lachs kombiniert und sehr köstlich schmeckt.

Ihr braucht für eine kleine Auflaufform:

  • 2 Eßl. Butter
  • ein halbes trockenes Brötchen
  • ca. 300 g Wirsing
  • zwei Lachsfilets ohne Haut und Gräten
  • 300 ml Milch
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe
  • etwas Zitronensaft

1⁄2 El Butter in einem Topf zerlassen, 1 El Mehl darin kurz andünsten und 300 ml fettarme Milch (1,5 %) nach und nach mit einem Schneebesen einrühren. Unter Rühren aufkochen, dann bei mildester Hitze 10 min. zugedeckt köcheln lassen.Inzwischen 1⁄2 altbackenes Brötchen auf einer Reibe grob reiben. 300 g Wirsing putzen, dabei den Strunk und dicke Blattrippen abschneiden. Blätter in reichlich kochendem Salzwasser 5 min. blanchieren, abschrecken und gut abtropfen lassen. Wirsing in eine Auflaufform (20 x 12 cm) geben. Die Sauce mit Salz, Cayennepfeffer, einem Eßl. Gemüsebrühpulver und 1–2 Tl Zitronensaft würzen. 150 g Lachsfilet (ohne Haut) in 2 cm breite Streifen schneiden und zwischen den Wirsing schichten. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Sauce übergießen und mit den Bröseln bestreuen. 1 El Butter in Flöckchen darüber verteilen. Auf dem Rost im heißen Ofen bei 200 Grad in der Ofenmitte 20 min. backen.

Einen guten Start in die neue Spätsommerwoche mit bestimmt viel Sonnenschein 🙂

Fundstück der Woche: Kaffeekiste

Was haben ein Damenkopf, eine 60 Jahre alte Kaffeekiste, eine Glaseule und eine Katzenpendeluhr gemeinsam?? Sie befinden sich in meinem Badezimmer 😉

Auf einem Antikmarkt habe ich neulich eine tolle alte Kaffeekiste gefunden. Sie ist mit einer kleinen Tür vorne und lässt sich daher wie ein kleines Schränkchen aufmachen. Man kann sie auch an die Wand hängen, was ich sehr praktisch finde. Unglaublich viele Verwendungsmöglichkeiten fallen mir dazu ein. Nun wird sie erstmal im Badezimmer benutzt, um Klopapierrollen aufzubewahren und das obenbeschriebene Ensemble ein wenig aufzuhübschen.

Schönen Tag für Euch 🙂

Deko fast kostenlos

Mal angenommen, Ihr wollt die Oberfläche von Eurem Sofatisch hübsch machen und dafür nicht schon wieder neues Zeug kaufen?! (Stichwort: schont unsere Erde, steht nur unnütz rum und landet nach einem halben Jahr im Schrank).  Ihr entfernt also die TV Fernbedienung, eventuell eine Packung mit Papiertaschentüchern, das Smartphone und vielleicht einer Programmzeitschrift und dann ist der Tisch leer. Was könnte man dann dort hinlegen, damit es hübsch aussieht?? Ein Strauß Blumen in der Vase wäre eine Möglichkeit. Aber heute soll es mal etwas anderes sein. Etwas das fast nichts kostet und sehr sehr lange hält: Steine bemalen. Das ist überhaupt nicht neu, schon in meiner Kindheit hab ich das gemacht – ach was rede ich denn, schon in der Steinzeit wurden Steine bemalt 😉

Na ja, also nur mal angenommen, Ihr hättet einen Nachmittag Zeit bei Regenwetter und etwas Langeweile, ein paar freie Flächen wie Sofatisch oder Kommode, ein paar flache Steine und etwas Acrylfarbe, dann kann es schon losgehen mit der kostenlosen Deko.

Meine Steine hab ich bei einer Freundin gemopst, die bei Ihr ums Haus herum liegen. Die tollen Bücher, die ich darunter gelegt habe, sind vom Flohmarkt und nur wegen des Covers gekauft. Natürlich könnt Ihr Eure bemalten Steine auch so hinlegen oder auf eine Schale, einen Teller oder ein Körbchen. Sucht Euch lediglich Farben aus, die harmonisch zur Umgebung passen und schon kann es losgehen.

Und so sind meine Steine geworden, die nun übrigens auf dem Nachttisch liegen (das Nasenspray hab ich in den Schubkasten verbannt und der Wecker ist sowieso kaputt.

Man kann ja auch mal einen bemalten Stein verschenken – zum Beispiel mit einer Liebesbotschaft hintendrauf, dem Angebeteten einfach heimlich in die Tasche stecken, wenn er oder sie morgens das Haus verlässt 🙂

Herbsttisch

Nach dem Motto „Wiedersehen macht Freude“ habe ich meinen Esstisch herbstlich dekoriert. Anlass war das kühle Wetter, ein Besuch von Freunden und die Lust nun doch den Herbst einziehen zu lassen 🙂

Mein Geschirr und meine Deko vom Vorjahr habe ich vom Dachboden geholt, mich gefreut sie wiederzusehen und mit den Kindern schon neue Kastanien gesammelt. Meine Farbkombi ist orange und rot – nichts Spannendes oder Neues, aber immer wieder schön. Als Platzhalter habe ich Kastanienbrötchen besorgt und einen Streifen beschriftetes Washitape darüber geklebt. Das Brötchen kann dann zur Suppe gegessen werden, die es nach der Vorspeise gibt – farblich passen die braunen Leckerbissen ja perfekt dazu.

Das Orange und das Rot leuchtet um die Wette und jetzt muss ich Schluss machen, denn die Gäste sind gerade angekommen und gleich gehts los mit dem gemütlichen Abend 🙂 Schönes Wochenende!

Fundstück der Woche: Wandobjekt

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Neulich war ich in Köln und habe mich nach Lampen für mein Cafeprojekt umgesehen. Das ist immer spannend und inspiriend und natürlich kommt es meist wie es kommen muss: es wandert nicht nur für meine Kunden etwas in den Warenkorb, sondern auch mal etwas für mein eigenes Zuhause 😉

Im Zimmer des ältesten Sohnes habe ich mittlerweile gar nichts mehr zu melden, aber mit dem coolen Wandobjekt aus schwarz lackiertem Metall, dass ich im Sale bei Habitat ergattern konnte, war er aber zum Glück einverstanden. Grundsätzlich ist es immer eine tolle Ergänzung, etwas an die Wand zu hängen, was dreidimensional in den Raum hereinragt. Meistens ist es ein Regal, aber wenn man keine zusätzliche Stellfläche benötigt, kann dies auch ein Wandobjekt sein. Also, falls Ihr Euch gefragt haben solltet, ob es eine spezielle Funktion hat – nein, hat es nicht, es ist einfach nur ein Wandobjekt, ein Dekoteil, eine Möglichkeit eine Wand zu gestalten.

Ich finde übrigens auch , dass es gut zu dem Storm Tropper passt nebenan, es hat so was von Weltall und kosmischen Verbindungen 😉

 

Neue Ecke im Flur

Nachdem ich es hier nun wirklich schon so oft angekündigt hatte, ist es nun endlich vollbracht – die Tapete im Flur ist erneuert. Die Blumentapete, die unter der Treppe nun acht Jahre hing, wurde abgekratzt und die Bilder, die an der Wand der Dachbodentreppe hingen, habe ich abgehängt. Der Plan war es, eine rosa/weiß/quergestreifte Tapete an die komplette Ecke zu tapezieren. Normalerweise kann ich selbst auch tapezieren, aber dieses Mal hab ich die Aufgabe an einen Profimaler abgegeben, da ich das Muster unter wie oberhalb der Treppe exakt fortlaufend haben wollte. Im Nachhinein hat sich das auch als guter Plan erwiesen, denn es war verdammt schwierig das richtig hinzubekommen, da nicht nur eine Treppe, ein Heizkörper und ein Balken im Weg waren, sondern auch noch eine Ecke ohne geraden Winkel. Mein Helferhat im Verlauf der Arbeit gedroht mich bei Whats app zu blockieren, sollte ich nochmal mit so einem beknackten Auftrag ankommen 😉

Ich bin mit dem Ergebnis sehr happy! Es ist noch nicht das finale Styling, aber so kann es nun erstmal bleiben 🙂

Was meint Ihr so?

Sollten Euch manche Bilder krumm und schief vorkommen, dann ist das sicherlich tatsächlich der Fall, hier ist ja nix gerade 😉

Vorher/Nachher: Souterrain Wohnung

Nur ein kleines Vorher/Nachher Projekt gab es diese Tage für mich zu tun. Weil Vorher-Nachher Fotos immer so spannend sind, zeig ich Euch diese heute auch, obwohl es nur ein „Auf die Schnelle“ – Projekt war: eine winzige Souterrain Wohnung pimpen. Mit viel zu großen Möbeln vollgestopft und ungünstig gestellt, wirkte die kahle und kalte Wohnung auf mich. Entschieden habe ich mich für die Wände für einen warmen Erdton, da dort keine direkte Sonneneinstrahlung herrscht und es irgendwie gemütlich werden sollte. Wichtig ist es auch immer, Deckenstrahler zu entfernen. Sofern Ihr keinen OP Saal einrichten müsst, oder einen Kleiderschrank gezielt ausleuchten wollt, taugen die Dinger eigentlich zu gar nichts.

Akzente habe ich mit Türkis- und Grüntönen gesetzt. Ein kleines Tischchen vom Flohmarkt wurde türkis lackiert, als Couchtisch.

Viele Möglichkeiten gab es aufgrund der sehr geringen Größe nicht: ein kleineres Sofa kam an die Hauptwand und das Bett steht in einer Nische, die mit Vorhängen geschlossen werden kann.

In nur sechs Stunden Zeit keine so schlechte Verwandlung….

VORHER:

NACHHER:

Schönen sonnigen Tag noch für Euch 🙂

Das Cafe Projekt

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Heute erzähle ich Euch mal von einem tollen Projekt! Es ist noch nicht abgeschlossen und dennoch berichte ich davon, dass gab es hier noch nie. Ich bin aber so ungeduldig und kann auch schlecht Dinge für mich behalten (echte Geheimnisse natürlich schon 😉 ) und weil ich mich so darüber freue, lass ich Euch heute schon mal teilhaben.

In meiner Heimatstadt entsteht ein neues Cafe – und ich darf es einrichten. Meine Erfahrungen im Gastrobereich beschränken sich bislang auf das Bestellen von Essen und Getränken, wenn ich als Gast irgendwo einkehre ;-). Das macht es aber um so toller. Hier kann ich mich aus meiner üblichen Komfortzone herausbewegen und mal Neues ausprobieren. So musste ich mich unter anderem mit Kühlvitrinen beschäftigen, den Sicherheitsstandards bei Fliesen in Gaststätten WC´s und Leuchtobjekten für hohe Räume.

Der Mann, der so verrückt war, mich für die Gestaltung zu beauftragen ist Heiko Reinholz – meinen Lesern aus der Region ist er sicherlich ein Begriff, denn er ist erfolgreicher Kaffeeröster und ich habe hier schon mal über ihn berichtet. In fünf Wochen soll das neue Ladencafe schon eröffnen und ich freue mich riesig darauf.

Mit den fast 4 Meter hohen Räumen und den 130 qm wird es auch kein ganz kleiner Kaffeeladen. Sofort nach der Anfrage hatte ich Ideen im Kopf: es soll modern aber nicht ungemütlich sein, es soll nicht von der Stange sein,  aber nicht zu anders, so dass niemand mehr kommt. Es soll liebenswert sein, aber nicht schrullig. Es soll Altem mit Neuem kombinieren, es soll thematisch zu hochwertigem Kaffee und exklusivem Zubehör passen und meinem Auftraggeber entsprechen, aber dennoch mit Überraschungseffekt -also einfach perfekt 😉 . Der einzige Nachteil, es ist nicht mein Laden 😉 Scherz beiseite: mein Auftraggeber ist sehr kooperativ, was meine Vorschläge angeht und das macht den Auftrag um so schöner.

Leider ist in den Räumen eine wenig schöne Klimadecke drin, die auch so bleiben muss. Daher habe ich neben den Lampen, die über die neun Meter lange Theke kommen, auch noch einige colle Lichtobjekte ausgesucht, um das Ambiente aufzuwerten – seid gespannt.

Heute mag ich Euch den Rohbau zeigen und schon erste Bilder aus dem WC Bereich, der langsam Formen annimmt (ja, auch die Toiletten werden hübsch).

Für den Boden habe ich eine Betonfliese mit Muster ausgesucht. Sie ist klassich, aber dennoch extravagant. An die Wände dazu eine cremeweiße Metrofliese und darüber kommt eine Mustertapete  mit Baummuster (passt zu den Kaffeplantagen und der Grünton ist in den Fliesen).

Und so sieht es mitterweile aus, die Tapete fehlt noch und die schönen Natursteinwaschbecken.

 

Dies ist die Tapete:

Ach so, hier ist übrigens Heiko 😉

Viel Licht kommt durch die bodentiefen Eingangtüren und Fenstern  aus Glas in denen man dan sitzen kann und durch den ausgesuchten hellen Holzboden, den Ihr dann aber in der fertigen Version zu sehen bekommt.

Neben Sofas und Loungebereich wird es coole Hocker von einem tollen Designer aus Hamburg geben und ein riesiger Hingucker im hinteren Bereich. Hach, …. 🙂

Und damit ich noch nicht zu viel ausplaudere, mach ich für heute auch mal Schluß mit dem secret sneak peek 😉 . Freut Euch mit mir auf das fertige Ergebnis und kommt doch ab Oktober alle mal nach Fulda in die Fußgängerzone zur Einweihung oder auf einen Kaffee.

…oder folgt mir bei Instagram Stories, da gibts bestimmt bald immer mal Bilder von der Baustelle.