Hallo Herbst mit Kuchen!

Der Herbst hat Einzug gehalten und mit ihm die schönen Farben in der Natur! Die Blätter an den Bäumen vor meinem Haus verfärben sich wieder in den schönsten Rottönen – ich liebe diesen kurzen Moment im Jahr. Hoffentlich geht es Euch gut und habt nach wie vor Freude an meinen bunten Inspirationen, die ich Euch schon viel zu lange vorenthalten habe.

Ein herbstliches Kuchenrezept mit Birnen und Marzipan und Nüssen möchte ich heute mit Euch teilen. Während ich hier sitze und darüber schreibe, nasche ich gleichzeitig von dem noch warmen Kuchen und trinke eine Kanne Tee dazu.

Habt Ihr Lust es nachzubacken ?

Versunkener Birnenkuchen

  • 300 g Mehl
  • 135 g Zucker
  • Salz
  • 4 Eier
  • 275 g Butter (davon 125 g kalt)
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1250 g kleine reife Birnen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 30 ganze Mandeln
  • 2 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • eine Springform mit 26 cm Durchmesser

Für den Mürbeteig 250 g Mehl als Häufchen auf die Arbeitsfläche geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Dann 60 g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Ei hineingeben. 125 g kalte Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Alle Zutaten vom Rand aus mit den Händenen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zum Ziegel geformt und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Inzwischen für den Belag Marzipan in sehr kleine Würfel schneiden. 125 g weiche Butter mit den Quirlen des Handrührgeräts ca 5 Minuten cremig schlagen. Dann Marzipan und 75 g Zucker unterrühren und weiterrühren, bis das Marzipan gleichmäßig verteilt ist. 3 Eier nacheinander gründlich unterrühren. Ganz zum Schluss 50 g Mehl unterziehen.

Springform ausbuttern. Mürbeteig auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und diese dann damit auslegen. Den Rand leicht festdrücken. Boden kalt stellen. Birnen schälen, halbieren, den Stiel und nach Belieben den Blütensatz entfernen. Das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher entfernen. Birnenhälften an der runden Seite fächerförmig einschneiden und direkt mit Zitronensaft beträufeln.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Marzipanguss noch einmal gründlich durchrühren und auf dem Mürbeteig verstreichen. Birnen gleichmäßig mit der runden Seite nach oben darauf verteilen und leicht in den Guss drücken. Mandeln grob hacken und mit braunem Zucker über den Kuchen streuen. 25 g Butter in Flöckchen darauf verteilen. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 45-50 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen servieren.

 

Ich habe im Moment wieder ganz viele tolle Interior Projekte am Laufen und hoffe, ich kann Euch bald mal wieder ein fertiges Ergebnis zeigen. Bis ganz bald!

 

 

Mein Hotelprojekt

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Vor einiger Zeit hatte ich Euch hier von meinem Hotelprojekt im Erzgebirge schon einmal berichtet. Ein Landgasthof mit erfolgreichem Restaurant, geführt von einer Spitzenköchin, Powerfrau und Olympiasiegerin – und dies alles im schönen Erzgebirge.

Letztes Jahr durfte ich dort mit der Umgestaltung beginnen. Nach den zwei Gaststuben waren nun auch in den letzten Monaten die Zimmer an der Reihe. Mein Plan war es, die Regionalität und Besonderheit der Umgebung herauszuheben. Was macht das Erzgebirge über die Grenzen hinweg berühmt? Die traditionelle Handwerkskunst. Wer mich kennt weiß, daß ich auf alte Nussknacker, Bergmänner, Engel und Co schon seit Jahren stehe und eine emotionale Verbindung dazu habe, obwohl ich gar nicht aus dieser Region komme.

So hatte ich gleich die Idee, diese wunderschöne Besonderheit bei der Zimmergestaltung aufzugreifen, um den regionalen Bezug herzustellen und vor allem etwas zu schaffen, was nicht von der Stange ist und total individuell daherkommt. Ich glaube das Reisen der Zukunft lebt von Unterkünften, die ihre Bewohner mitnehmen und eine Geschichte erzählen. Wir haben so viele seelenlose Innenstädte, in denen überall die gleichen Ketten und Läden zu finden sind und die Fußgängerzonen wirken wie austauschbar. So ist es doch wunderbar, in Hotels und Unterkünften schlafen zu können, die genau dies nicht sind – austauschbar.

Meine Wahl des Bodenbelags bei den Hotelzimmern fiel wieder auf Teppichboden, da hier der Untergrund dafür einfach am geeignetsten war und es viele andere gute Gründe neben Lärmschutz und Sauberkeit gab. Hierfür hat ein ebenfalls regionales Unternehmen nach Wunschfarben und Wunschmuster den Teppich angefertigt. Er ist in Beige/Grau Tönen und hat ein witziges Zopfstrickmuster, dass beim ersten Sehen unwillkürlich dazu auffordert, den Boden berühren zu wollen, um die Struktur zu spüren.

Jedes Zimmer sollte darüber hinaus einer Figur zugeordnet werden, so gibt es zum Beispiel das Schneemann Zimmer, das Engel Zimmer, den Förster, den Nussknacker etc.

Dazu habe ich die schönsten Figuren aus der Sammlung der Eigentümerin rausgesucht und sie von einem Fotografen in Szene setzten lassen. Aus diesen hochauflösenden Fotos wurde dann auf das Maß der einzelnen Wände Tapeten gedruckt, die es so kein zweites Mal gibt.

Die Farben der Tapete waren dann wiederum die Vorgabe für die weitere Gestaltung der Räume. Geplant war zudem auch, dass im Sinne der Nachhaltigkeit die vorhandenen Möbel erhalten bleiben. Diese sind qualtitätiv hochwertig und in einem guten Zustand. Nur leider entsprach die Optik nicht mehr ganz dem, was ich mir da vorgestellt hatte, so dass mein Vorschlag die alten Möbel farblich passend zu lackieren ganz oder teilweis umgesetzt wurde bzw. noch weiter verändert wird. Dies ist auch im Sinne der Nachhaltigkeit eine super Lösung und außerdem ist man dann völlig frei in der Farbgestaltung, weil man sich so jeden Farbton einzeln anmischen lassen kann und auch hier ein total individuelles Ergebnis hat.

Hier zeige ich Euch mal ein Beispielbild, von einem der Zimmer, wie sie VORHER aussahen (ich habe leider nicht jedes Zimmer vorher fotografiert, aber der Stil war bei allen gleich, so dass Ihr Euch das denken könnt):

VORHER:

NACHHER:

Oder hier zum Beispiel das Nussknacker Zimmer (Original Seiffner Nussknacker):

Oder der Förster, der auch immer schaut, ob Ihr brav im Bett liegt und schlaft ;-):

Und so gibt es zum Beispiel noch die Kaffeebohne oder auch den klassichen Schwippbogen.

Es ist wirklich schwer, ein Lieblingszimmer auszumachen, weil mir alle mittlerweile so ans Herz gewachsen sind.  Am Besten Ihr kommt einfach mal selbst hier her und sucht Euch ein Zimmer Eurer Wahl aus. In Kürze wird es auf der Webseite des Hotels dann alle Zimmerfotos zu sehen geben mit dem jeweiligen Grundriss des Zimmers, so dass Ihr das dann direkt buchen könnt. Das Erzgebirge ist definitiv eine Reise wert. Es gibt so viel Schönes hier zu sehen und zu tun und zu genießen (schaut mal bei mir auf Instagram Stories rein, da könnt Ihr beispielsweise sehen, wie ich Räucherkegel in einem Kurs selbst herstellen durfte und eine Kutschfahrt in den Wald gemacht habe zu einer einsamen Hütte, wo dann ein Kochkurs stattgefunden hat).  Erzgebirge – einfach einmalig!!

Herzlichen Dank an die Deutsche Glücks-Stiftung für das Kontakt herstellen!

Kurztrip nach Antwerpen

Vor einigen Tagen habe ich die Stadt Antwerpen besucht. Schon länger stand die belgische Stadt auf meiner „dawillichmalhinliste“. Nicht zuletzt wegen eines Bauwerkes einer meiner Lieblingsarchitektinnen Zaha Hadid – das Havenhuis – das ich mir unbedingt mal in echt anschauen wollte.

Viele Menschen fahren eher nach Brügge, als nach Antwerpen, doch die Hafenstadt an der Schelde hat auch einiges zu bieten. In den drei Tagen, die ich da war, bin ich über 40 km durch die Stadt gelaufen, wenn Ihr das nicht machen wollt, empfiehlt sich eins von den Leihfahrrädern, die überall in der Stadt stehen.

Ich nehme Euch jetzt einfach mal mit.

Es gibt in Antwerpen viele tolle Häuser. Hier steht Alt neben Neu und Modernes wird mit Traditionellem kombiniert. Ich finde es immer wieder toll, wenn das Stadtbild davon geprägt ist und die vorhandenen Gebäude unkonventionell genutzt werden, wie zum Beispiel dieser Laden in einem sehr herrschaftlichen Haus.

In Deutschland sind die Bauvorschriften in den letzten Jahren immer krasser geworden, so dass der Stil meiner Meinung nach sehr darunter leidet – wir bauen hauptsächlich praktisch, sicher und daher auch unglaublich langweilig…

 

Ansonsten gibt es einige tolle Vintage Läden

die älteste Rolltreppe Europas:

Und schöne und interessante Streetart, da bin ich immer für zu begeistern:

Dinge, die man in Antwerpen machen sollte:

  • Kunst und Aussicht genießen im Museum aan de Stroom
  • die Rolltreppe im Sint-Annatunnel fahren
  • ein Bier im Het Elfde Gebod trinken
  • in den Begijnhof gehen und sich auf der Parkbank ausruhen
  • einen Rubens in der Pauluskirche anschauen
  • den Zoo direkt in der Innenstadt ansehen
  • Mittagessen in der Esco Bar
  • sich durch das Szene Viertel rund um das Modemuseum treiben lassen
  • Sonntags morgens auf den Vogelmarkt /Markt gehen und sich an den Ständen durchfuttern
  • den Bahnhof anschauen

 

Die Auswahl der Bilder fiel mir sehr schwer, da es wirklich so viel zu sehen gab. Wer noch mehr möchte, dem empfehle ich den Link zu meiner Instastory oder Ihr fahrt eben selbst mal hin 🙂 Liebe Grüße Julia!

Noch mehr Fotos zu dieser tollen Stadt findet Ihr hier

 

Überbackene Spargel-Pfannkuchen-Röllchen

Neulich hab ich eine Bekannte beim Einkaufen getroffen. Sie wünschte sich von mir ausdrücklich mal wieder einen neuen Blogbeitrag (stimmt, ich hab schon ein schlechtes Gewissen, weil der letzte schon so lange her ist) und am Liebsten, soll es ein Rezept sein – sagte sie.

Nun gut, dem will ich gerne Folge leisten und schreib Euch hier mein Frühlingsrezept auf: Überbackene Sparge-Pfannkuchen-Röllchen

  • 1 großes Bund Basilikum
  • 1 großes Bund glatte Petersilie
  • 175 g Mehl
  • 2 Eier
  • Salz
  • 550 ml Milch
  • 12 Stangen weißen Spargel
  • 12 Stangen grünen Spargel
  • 1 Biozitrone
  • Zucker
  • 100g Butter
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 50g Parmesan

Basilikum und Petersilie vom den Stielen zupfen und grob hacken. 150 g Mehl in eine Schüssel sieben und die Eier und 1 TL Salz hinzufügen. Unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen 250 ml Milch angießen. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, in ein hohes Gefäß umfüllen, Kräuter unterheben und mit einem Pürierstab gut durchmixen.

Den weißen Spargel schälen, unteres Drittel des grünen Spargels ebenfalls schälen. Von allen Stangen die eventuell holzigen Enden abschneiden. Stangen längs halbieren, 300 ml Wasser und 1 TL Salz aufkochen, den grünen Spargel darin mit 6 Minuten köcheln lassen. Den Spargel herausnehmen und zwischen Küchenkrepp trocken legen. Die Schale der Zitrone fein abreiben, Saft auspressen. Die Hälfte des Zitronensafts und 1 TL Zucker ins Kochwasser geben. Mit Deckel 6 Minuten köcheln lassen. Spargel abgießen und ebenfalls trocken legen.

Für die Pfannkuchen 1 Tl Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und daraus insgesamt 4 Pfannkuchen aus dem Teig backen. Für die Sauce 1 EL Butter in einem Topf schmelzen, 25g Mehl dazugeben und bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren hell anschwitzen. 300 ml Milch unter Rühren mit einem Schneebesen nach und nach angießen, so dass sie nicht klumpt. Die Sauce ca 10 Minuten leise unter Rühren köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und Zitronenschale abschmecken.

Ofen auf 220 Grad vorheizen. Parmesan fein reiben. Die Pfannkuchen halbieren und jeweils der Länge nach zusammenklappen. Je 3 grüne und 3 weiße Spargelhälften mittig auf einen Pfannkuchenstreifen setzen und einrollen. Form gründlich buttern, dann die 8 Spargelpäkchen hineinlegen und mit der Sauce übergießen. Parmesan darüber verteilen und alles ca. 15 Minuten überbacken.

Auf dem Foto ist das Essen noch nicht im Ofen gewesen. Ich wollte nach dem Überbacken eigentlich auch noch ein Foto machen, aber da waren schon die Gäste da und es wurde losgelegt, so dass ich es nicht mehr geschafft habe, mit leicht gebräuntem Parmesan ein Bild zu machen 😉

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen und natürlich noch schöne Osterfeiertage!

Und wieder einmal: eine neue Tapete im Schlafzimmer

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Nachdem vor Kurzem die Farbe des Jahres von Pantone verkündet wurde (very perri – ein Fliederton) hab ich beschlossen, meine fliederfarbene Wand im Schlafzimmer muß verschwinden. Ich muss ja immer dem Trend voraus sein 😉 na ja, ganz so war es natürlich nicht. Wie Ihr wisst, probiere ich eben gerne Neues aus und so lag es nahe, hier mal wieder eine Tapete einziehen zu lassen. Sie ist von der englischen Firma Lick und heißt Botanical No4.

Entschieden habe ich mich für ein cremefarbene Mustertapete mit blauen Blumenblättern. Sie lässt sich wunderbar kombinieren mit Gelb, Grüntönen oder Orange oder eben so wie ich es gemacht habe, mit Rot und Rosa.

VORHER:

NACHHER:

Leser, die mir schon länger die Treue halten, wissen vielleicht noch, wie die Wände meines Schlafzimmers im Laufe der Jahre so aussahen?

Sie war mal Rosa, dann Weiß, dann eine Tapete mit Goldpunkten, dann Blau, dann Pastellrost, dann Flieder und jetzt gemusterte Tapete 😉 Quasi immer im Wandel der Zeit. Wenn mein Mann sich darüber beschwert, dass schon wieder etwas Neues her muss, bekommt er immer zur Antwort: ich ändere nur die Wand und nicht den Mann – und schon ist wieder alle gut 😉

 

Eine Bilderwand im Wohnzimmer

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Endlich kann ich Euch mal wieder ein Projekt zeigen, bei dem es einen Vorher/Nachher Effekt gibt. Für eine Kundin durfte ich ein Wohnzimmer aufhübschen, genauer gesagt, eine Bilderwand erstellen.

Die Kundin durfte sich bei Poster Store umschauen. Dort findest du stilvolle und erschwingliche Poster &
Rahmen in skandinavischen Design und jede Menge Inspiration zur Wohnraumgestaltung.
Sie haben eine große Auswahl an Bildern verschiedener Themen und Kategorien für jeden Geschmack, die sich durch eine wöchentliche Neukollektion jeden Dienstag erweitert. Mit hochwertigen Drucken und einzigartigen Motiven kann man die Bilderwand individuell gestalten. Alle Poster sind auf hochwertigem und nachhaltig Material hergestellt.

Aber nun zurück zur Kundin:

Das besagte Wohnzimmer ist gar nicht übel gewesen vorher: stimmig, schlicht, modern …. aber etwas an der Wand hat noch gefehlt, etwas das die Blicke auf sich zieht, es gemütlicher, spannender und interessanter macht – also eine Bilderwand.

Die Aufgabe für die Kundin war es, sich aus der Vielzahl der möglichen Motive Lieblinge auszusuchen. Es ist hierbei gar nicht so entscheidend, welche Motive und Größen man wählt, sondern vielmehr sollte man erstmal überlegen, was einen generell anspricht. Hat man dann eine Vorauswahl getroffen, wie zum Beispiel Landschaftsbilder, dann kann es auch schon fast losgehen. Ich schaue mich generell immer im Raum um, welche Farben noch so vorhanden sind. In diesem Fall war es Schwarz, Holz, Weiß und Beige und ein klein wenig Blau. Kommen diese Töne auch in den ausgewählten Motiven vor? Wenn ja, um so besser, dann sieht es hinterher auch stimmig aus.

Da die Kundin ein sehr aufgeräumtes und ordentliches Wohnzimmer hat, war ich dafür hier eine Bilderwand zu gestalten, die aus mehreren kleinen und großen Bildern besteht. Je kleinteiliger der Raum ist, desto weniger die Anzahl der Bilder, bzw. dann lieber zwei große statt vieler verschiedener kleine wählen, sonst wirkt es insgesamt zu unruhig.

Das Ergebnis ist nun ein in sich stimmer Raum, der durch die Bilder mehr Tiefe bekommt und spannender und persönlicher wirkt, als vorher!

Wohnzimmer VORHER:

NACHHER:

 

 

 

Wenn Ihr auch Lust auf eine Veränderung habt und Eur Zuhause veschönern wollt, dann schaut bei Poster Store vorbei, dort gibt es aktuell eine Rabattaktion : Mit dem Code horst55 bekommt Ihr

  •  55% Rabatt auf die  Poster (ausgenommen Selection-Kategorie)
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Viel Spaß beim Aussuchen und Umgestalten!

 

Kooperation mit Posterstore

Rote Beete Risotto im neuen Topf

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Hey Ihr Lieben! Heute gibt es mal wieder seit sehr langer Zeit ein tolles, gesundes Rezept von mir, ein Rote Beete Risotto. Das Essen hat nicht nur eine megatolle pinke Farbe, nein es schmeckt auch noch sehr lecker. Gekocht habe ich es in meinem neuen zitronengelben Kochtopf von Le Creuset, da kam schon beim Kochen gute Laune auf. Normalerweise koche ich tatsächlich noch in Töpfen, die ich seit meinem 17 Lebensjahr besitze, weil ich damals ein Zeitschriftenabo abgeschlossen habe und diese Töpfe das Werbegeschenk waren 😉 Haha, niemals hätte ich gedacht, dass ich diese Töpfe mehr als 30 Jahre benutze. Aber nun habe ich mir mal einen neuen Le Creuset Topf gegönnt, wieder einen, der für immer bleiben wird, aber doch deutlich besser ist und hübscher als meine alten. Das gute daran ist außerdem, dass man weniger Energie verbraucht, da die Hitze besser geleitet wird, als in herkömmlichen Töpfen.

Mein neues Apfelkörbchen von Ferm Living habt Ihr sicherlich auch auf den Fotos gesehen? Ich hab es hier gefunden und darin sind aktuell wirklich auch Äpfel (aus dem Garten einer Freundin), die ich gleich noch zu Apfelbrei verabeiten werde und dazu gibt es Pfannkuchen, denn leider essen nicht alle meine Kinder Rote Beete – war ja klar 😉

Rote Beete Risotto mit Rucola und Ziegenkäse

  • 40 g Parmesan
  • 2 Schalotten
  • 2 EL Butter
  • 250 g Risottoreis
  • 250 ml Weißwein
  • 350 ml Gemüsefond
  • 350 ml Rote Beete Saft
  • 3 rote Beete (vorgegart und vakuumiert)
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Rucola
  • 2 El Pinienkerne
  • 100 g Ziegenweichkäse

Parmesan fein reiben. Schalotten abziehen, fein würfeln und in 1 El Butter ca. 5 Min. anschwitzen. Reis zufügen, kurz mitschwitzen, dann die Hälfte vom Wein angießen und offen einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist, übrigen Wein angießen und wieder einkochen lassen.Gemüsefond mit Rote Bete Saft erhitzen und nach und nach in ca. 25 Min. unter Rühren zum Risotto geben, bis der Reis schön cremig, aber noch bissfest ist. Rote Bete in kleine Würfel schneiden und mit übriger Butter (1 El), Parmesan unterheben. Risotto mit Salz, Pfeffer würzen.Rucola waschen, trocken schleudern und grob hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten. Risotto auf Tellern anrichten, je etwas Rucola daraufgeben und mit Pinienkernen sowie in Scheiben geschnittenem Ziegenkäse garniert servieren.

 

Ich hoffe, Euch schmeckt das Essen genauso gut wie mir und Ihr habt nun eine Inspiration bekommen, was Ihr kochen könnt. Ich bin immer froh, wenn mir etwas einfällt, oft koche ich tatsächlich Altbewährtes.

 

 

Landgasthof und Hotelprojekt

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Endlich kann ich Euch hier von meinem tollen Projekt erzählen, an dem ich seit Anfang des Jahres arbeite. Im Erzgerbirge nämlich in Eppendorf gibt es einen Landgasthof mit angeschlossenem Hotel – Trakehnerhof – den ich umgestalteten darf. Dieses Hotel wurde nun von den Eltern, an die Tochter übergeben und diese hatte mich mit der Umgestaltung beauftragt.

Seit Mitte der 90er Jahre wurde dort nicht nennenswert renoviert, was bedeutet das die Einrichtung in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß war. Steffi (die jetzige Besitzerin) kann fantastisch kochen und hat sogar unter anderem die Auszeichnung Olympiasigerin im Kochen bekommen. Das Essen ist ein Traum und so war es mir eine besondere Freude diesen Auftrag anzunehmen und das langweilige Ambiente dem tollen Essen anzupassen. Das Ziel sollte sein: ein Ort zu schaffen, der gemütlich aber nicht altbacken ist, ein Treffpunkt für Menschen allen Alters die tolles Essen in schöner Umgebung genießen können. Es sollte schick und modern werden, aber nicht zu abgehoben, schließlich ist es ländlich und nicht in Berlin in einem Hipsterviertel gelegen. Außerdem war es mir wichtig Altes wiederzuverwenden und nicht alles rauszureißen. Die Geschichte des Trakaenerhofes sollte bewahrt werden und Stilelemente aus dem Bereich Pferde, Natur und Reitsport sollten hier und da auftauchen. So der Plan.

Erschwerend bei diesem Auftrag kam hinzu, dass ich beim ersten Kennenlernen der Menschen und auch des Ortes leider nicht persönlich anwesend sein konnte, da ich im Krankenhaus lag und auch danach noch länger von zu Hause aus arbeiten musste. So war mein Konzept lediglich aus Handyfotos, die ich von den Räumen bekommen hatte, entstanden. Außerdem waren unglaublich viele Dinge (zum Beispiel Stühle, etc.) nicht oder nur sehr spät lieferbar, so dass gefühlt ständig umgeplant werden musste.

Im folgenden zeige ich Euch die Vorher Bilder der Räume und danach was ich daraus gemacht habe.

VORHER GASTRAUM 1:

Bei diesem Raum wollte ich unbedingt die Bänke und die Tische behalten, da sie qualitativ voll in Ordnung waren und wenn der Rest des Raumes geändert wird, wirken diese beiden Elemente auch ganz anders. Eckbänke machen es zudem auch gemütlich und das grüne Lederpolster habe ich ins Farbkonzept mit einbezogen. Ausgetauscht wurde der Boden. Hier habe ich wunderschöne Fliesen mit Muster ausgesucht. Die Stühle sind modernen Polsterstühlen gewichen. Das Wichtigste aber war es, die Holzbalken, die Fenster und die Tür weiß zu lackieren. Bilder, Geschirr und Reitutensilien wurden wieder aufgehängt und mit modernen Sachen ergänzt. Über den Tischen hängen nun moderne Lampen, die mich in ihrer Form an Steigbügel erinnern.

NACHHER :

Und nun der zweite größere Gastraum den ich umgestaltet habe:

VORHER GASTRAUM 2:

Als ich den Raum das erste Mal auf den Fotos gesehen habe, hatte ich sofort eine Vision von der Decke – diese war auch mit braunem Holz umlaufend gestaltet und in der Mitte mit einer großen eingerahmten freien Fläche, habe ich dort sofort Himmel mit Wolken gesehen. Das bietet sich direkt an, denn das gibt zum einen die Verbindung und Assoziation zur Natur und zum anderen öffnet es den dunklen und drückenden Raum nach oben und schafft einen wunderbaren Eyecatcher. Natürlich wurde auch hier der Rest des dunklen Holzes weiß lackiert. Um noch mehr Natur einzubeziehen, wurden hier die Fliesen ausgetauscht gegen tolles Eicheparkett. Die Nischenregale zwischen den Fenster wurden ebenfalls weiß lackiert und die Wände in einem warmen Grauton gestrichen, der total zeitlos ist und sich gut als Kontrast anbietet und vielseitig kombiniert werden kann.

Die alten Wandlampen wurden gegen wunderschöne neue messingfarbene ausgetauscht, die die Form von Blättern haben. Die Tische durften bleiben und neue Polsterstühle in Grau sind dazu gekommen. Nun strahlt der Raum eine Ruhe und Eleganz aus, die eine besondere Atmosphäre wiederspiegelt. Auf den Regalen habe ich erzgebirgische Handwerkskunst und alte Kaffeekannen vom Dachboden dekoriert, damit es nicht zu steril wirkt, bzw. man auch erkennt, das man im Erzgebirge ist. Die altbackenen Gardinen wurden getauscht gegen farblich passende Raffrollos  und eine einheitliche Bepflanzung für die Fensterbänke runden das Gesamtbild ab.

NACHHER:

Nun bin ich ganz gespannt, was Ihr dazu meint und freu mich über Kommentare. Bei der Eröffnungsfeier habe ich viele glückliche Gesichter gesehen und mich sehr gefreut. Es ist noch vieles nicht fertig, wie zum Beispiel die Hotellobby mit der Theke, aber das kommt nun in den nächsten Wochen und Monaten noch dran.

Auch die Hotelzimmer werden renoviert und ich habe schon ganz viele Ideen im Kopf wie sie werden sollen. Ich freue mich darauf, hier alles verschönern zu dürfen. Ansonsten kann ich Euch aber schon jetzt ein Besuch im Trakaenerhof sehr empfehlen. Ihr werdet hier kulinarisch von der Powerfrau Steffi und ihrem tollen Team verwöhnt und könnt Euch in der herrlichen Erzgebirgischen Natur entspannen. Ich werde auf jeden Fall auch mal privat bei Steffi mit meiner Familie absteigen und einen von ihren Kochkursen buchen, die klingen alle toll.

Schaut immer mal wieder bei mir vorbei, dann gibt es sicherlich Neuigkeiten von diesem Projekt. Ansonsten sag ich vielen Dank liebe Steffi für den tollen Auftrag und Dein Vertrauen, dass Du mir und meinen Ideen entgegengebracht hast – es macht Spaß mit Dir zu arbeiten.

P.S.

Hier noch ein Foto von mir und Steffi mit der neuen schicken Kleidung für das Servicepersonal 🙂

 

 

Sommer im Badezimmer

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Hallo Ihr Lieben! Und schon wieder ist mein Sommerurlaub vorbei und ich bin wieder Zuhause! Da freut man sich das ganze Jahr darauf und dann vergeht die Zeit wie im Flug. Seid Ihr mit mir gereist in den Bildern? Wer es verpasst hat, kann sich dazu noch die Insta Storys anschauen!

Heute kommen mal wieder ein paar Eindrücke aus meinem Badezimmer. Ich hatte Lust auf ein paar schöne neue Sachen, um sich auch hier ein nettes Urlaubsfeeling zu erhalten bzw. die Fröhlichkeit und die Leichtigkeit des Urlaubes zu verlängern.

Ich liebe Kirschen und als ich den Kirschteppich gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich den im Badezimmer brauche. Habt Ihr Euch als Kind auch immer Kirschohrringe gemacht? Aus oben zusammengewachsenen Kirschstielen, die dann einfach über das Ohr gehängt wurden? 😉

Neue flauschige Handtücher von Hay in tollem Muster und superschöner Farbe brauchte ich auch! Etliche Handtücher waren in die Jahre gekommen und wurden mal ersetzt. Natürlich darf auch ein schöner Duft im Bad und eine gut riechende Seife von Rituals Amsterdam Collection nicht fehlen. Die anderen Rituals Sachen riechen auch so mega, da konnte ich mich wirklich schwer entscheiden.

Die Duftlampe (Aromadiffusor) in Form eines kleinen Kamins (ist aus Metall und unten kommt ein Teelicht rein) hat mir besonders gut gefallen, weil die Farbe natürlich cool ist, aber vor allem gefällt mir die moderne Form sehr gut. Außerdem hat sie oben ein tiefes Loch, so dass man dann keine angetrockneten Ölreste sieht, wie sie üblicherweise bei anderen Duftlampen mit der Zeit entstehen.

Das Mobile mit den bunten Holzvögeln hängt oben drüber und sieht sehr fröhlich aus! Ich würde jetzt eigentlich gleich gern hier Baden gehen, aber das Badezimmer ist schon besetzt – wie sehr oft 😉

Ich habe übrigens die ganze Zeit schon an einem tollen Projekt gearbeitet: ein Hotel in Sachsen umzugestalten. Nächste Woche sind schon mal die beiden Gasträume fertig und da kann ich Euch dann hoffentlich coole Vorher/Nachher Bilder zeigen und von allem berichten. Macht es Euch schön!

Kooperation mit Bijenkorf

Neue Farben im Schlafzimmer

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Vor Kurzem hatte ich Euch hier die neue Wandfarbe im Schlafzimmer vorgestellt. Ich wollte das Flieder unbedingt noch mit etwas Gelbem kombinieren. Weil das Bett eine riesen Fläche ausmacht, die man farblich immer mit bedenken sollte, hab ich schon die ganze Zeit nach einem neuen Bettüberwurf oder einer Tagesdecke gesucht. Ich wollte unbedingt etwas dickeres haben, dass auch wirklich dazu einlädt, tagsüber darauf zu lümmeln, ohne das hinterher alles veschoben oder verkrumpelt aussieht. Gleichzeitig darf aber die Tagesdecke nicht so schwer sein, dass es total mühselig ist, wenn man morgens alles drüber werfen will und kaum Kraft in den Armen hat (definitiv mach ich mein Bett immer erst nach dem dritten Kaffee 😉 ). Ich hab lange gesucht, um das passende zu finden. Nun hab ich einen, der genau so ist, wie ich mir das vorgestellt hatte: Gelb, aus weichem dicken Samtcord aber total leicht und gut zu handeln. Das Gelb und das Material machen nochmal unheimlich viel Gemütlichkeit im Schlafzimmer aus und so hab ich mich schon öfter mit dem Notebook zum Arbeiten auf das Bett gesetzt, wenn das Wohnzimmer belegt war.

Außerdem hab ich mir noch einen wunderschönen Kimono dazu ausgesucht. Ich bin ja großer Fan von Schlafbrillen, auch wenn ich nie eine benutze 😉 Die sehen einfach so unglaublich cool und mondän aus, so wie aus einem Bond Film. Ähnlich verhält es sich mit einem Morgenmantel. Ich trag diese tatsächlich, direkt nach dem aus dem Bett steigen, denn sonst ist mir echt immer gleich kalt. Mein alter war total verwaschen und so sehe ich schon morgens früh aus wie das blühende Leben, egal wie kurz die Nacht war! Na ja, nicht wirklich – hahahaha, aber er ist total romantisch mit dem Blumenmuster und dem weichen zarten Stoff und selbst wenn ich ihn nicht trage, hängt er wundeschön dekorativ auf einem Bügel an der Wand.

Und last but not least das neue riesige Badetuch in Flieder mit Blumen – ebenfalls ein Traum! Ich hab alles hier geshoppt und die Sachen sind von der Marke Essenza. Macht es Euch schön!