Kleines Apartment mit großer Wirkung

Als ich neulich im Tapetenladen meines Vertrauens die ausgefallene Mustertapete aus der Barbara Becker (scheinbar entwerfen alle Barbaras Tapeten 😉 ) gesehen habe, hatte ich richtig große Lust, sie in einem Apartment einzusetzen, um die Wirkung auf den Raum zu testen. Wenn die Wohnung sehr klein ist und das Budget gering, mit was soll man sich bei der Gestaltung abheben und mit was kann man die Wohnung dennoch zu etwas besonderem machen? Natürlich mit Farbe oder Tapete. Sie sind einfach nach wie vor das sicherste Mittel der Wahl, schnell zu einem erstaunlichen Ergebnis zu kommen. Also, traut Euch einfach und legt los. Mich würde es sehr glücklich machen, wenn ich Euch dazu inspirieren könnte, mutiger zu werden 🙂

Nun aber zurück zum Apartment. Es besteht aus zwei kleinen Räumen: einem Schlafzimmer und einem Flur/Miniküche/Eingangsbereich. Der Eingangsbereich hat eine Korbtapete bekommen, also eine Fototapete mit vielen geflochtenen marrokanischen Körben darauf. Passend dazu (und das ist leider auf den Fotos nicht so gut zu erkennen), ist das Muster der Tapete im Schlafzimmer: geflochtenes Zeitungspapier (auch Fototapete). Die Farben rot und blau erscheinen in diesen Fototapeten und diese habe ich aufgegriffen und an jeweils einer Wand wiederholt.

Zusätzlich habe ich an die gegenüberliegende Wand viele kleine Spiegel angebracht. Diese vergrößern den Raum und holen die Körbe, die sich darin spiegeln wie Bilder auf die blaue Seite. Dazu gibt es leider kein Foto – sorry – es war einfach nicht möglich zu fotografieren, weil ich mich mit der Kamera auch in jedem Spiegel sehen konnte 😉

Zum Thema geflochten, gibt es noch eine Lampe aus feflochtenem Rattan und verschiedene andere Kleinigkeiten, wie den gflochtenen Übertopf, den Teppich und so weiter.

Vorher:

NACHHER:

Kommt gut in die neue Woche und seid gespannt, auf die nächste Wohnung – die wird wieder gaaaaanz anders 🙂

Fast zu schade, um sie mit den Füßen zu treten

Wenn Ihr beim Betreten einer Wohnung nichts bemerkt, dann kann es keine schöne gewesen sein. Waaas? Von was spreche ich? Na von dem meistens sehr häßlichen und unscheinbaren Ding, dass im Prinzip alle vor oder hinter der Eingangstür haben, um die Schuhe abzuwischen, bevor man eintritt. Die Fußmatte, die ich teste durfte und Euch heute zeigen mag, ist fast zu schade, um sie mit den Füßen zu treten, so dekorativ ist sie. Es ist so unglaublich schwierig, eine Matte zu finden, die nicht nur praktisch, sondern auch schön ist und nicht selten werde ich gefragt, ob ich Empfehlungen diesbezüglich hätte.

Diese Matte, die Ihr hier auf den Fotos seht ist von der Firma wash+dry. Sie ist nicht nur bis 60 Grad waschbar und trocknergeeignet, mit der 5 Jahre wie neu Garantie ausgestattet. Das alles sind natürlich top Argumente, aber das Wichtigste für mich ist letztendlich doch die Optik. Und ganz ehrlich habe ich noch keine hübschere Matte gesehen, als diese.

Da ich wie Ihr wisst, gar keinen richtigen Eingangsbereich habe und in Folge dessen auch so eine Matte gar nicht gebrauchen kann (leider 🙁 ) , habe ich sie meiner Freundin Tanja geschenkt und sie auch in ihrem tollen Eingangbereich fotografiert.

Also, wenn Ihr auch eine schöne und natürlich praktische farbechte Matte braucht, dann schaut mal hier rein. Und es gibt auch noch einen Rabatt Code für Euch, wenn Ihr bestellen wollt. Gebt dann einfach diesen Code ein Myhomeismyhorst20 und erhaltet 20 % auf die Bestellung (gilt bis 15.06.2018)

Einen schönen Start ins Wochenende 🙂

Kooperation mit wash+dry

Die Studenten WG

Vielen vielen Dank für die sehr netten Kommentare zu meiner neuen Schlafzimmerfarbe! Wie schön, dass sie auch bei Euch so gut angekommen ist, wie bei mir.

Ein Auftrag der mich letzte Woche in die Nähe von Darmstadt geführt hat, den möchte ich Euch heute zeigen. Es galt aus einem Bürokomplex eine Studenten WG einzurichten. Genauer gesagt vier Schlafzimmer mit Arbeitsplatz und eine Gemeinschaftsküche sollten entstehen. Ich hatte die Räume zuvor nur auf Fotos gesehen und Konzepte geschrieben. Zum Einräumen und Dekorieren bin ich dann dort hin gefahren.

Kommt Ihr mit?

Hier ein paar der VORHER FOTOS:

Und so ist es geworden:

Für die Böden habe ich einen hellen Belag ausgesucht. Der bringt mehr Licht in die Räume und ist ein toller Kontrast zu den farbigen Wänden. Für die Küche habe ich mich ebenfalls für weiße Unterschränke entschieden, die sind zeitlos und Akzente kommen durch rote Oberschränke, rote Lampen und die schöne Rückwand in Tintenklecksoptik – mal was anderes als ein Fliesenspiegel.

Vielleicht erkennt Ihr einige Dinge aus der Limited Editon „Ypperling“ von Ikea? Die mag ich wirklich gerne, besonders den Esstisch 🙂

 

Rostpastell – die neue Farbe im Schlafzimmer

Meine Damen und meine Herren, ich präsentiere Ihnen heute die Weltneuheit, eine eigens von mir so genannte Farbe: Rostpastell. Es ist eine Mischung aus einem dunklen Terrakotta, einem Rose und einem Braunton – würde ich mal sagen. Da mich bestimmt wieder viele nach der genauen Farbbezeichnung fragen, schreibe ich sie mal gleich mit dazu. Ich habe verwendet aus der Sikkens Colour Concept Farbkarte die Farbe mit der Nummer: C4.20.50 (matt).

Ich finde die Farbe megaschön und sehr warm und sehr vielseitig. Da ich ja erst vor einem Jahr auf Blau umgestiegen bin, das ich mit Rose kombiniert habe, wollte ich eine Farbe haben, die ich mit meinen bestehenden Accesoires wie Tagesdecke, Kissen und Bettwäsche kombinieren kann. Es wäre wirklich sehr blöd gewesen, da auch schon wieder alles auszutauschen. Meine neue Farbe, das Rostpastell lässt sich toll mit Rose und Gold kombinieren. Dessweiteren würden alle Beeren und Brauntöne passen, Gelb und Natur wäre ein super Kombipartner, sowie Grau und Schwarz.

Und, was meint Ihr???? Bin gespannt!

VORHER:

NACHHER:

Den Zweig habe ich gegenüber gefunden und gemopst, der passt einfach farblich wie dafür gemacht! Guten Start in die neue Woche!

Umstyling: von Büroraum zu Miniwohnung

Neulich bin ich anonym von einer Leserin angeschrieben worden. Sie beschwerte sich bei mir, dass das was ich auf den Baustellen mache, ja gar keine richtige Arbeit sei. Die Arbeit würden ja alle die Handwerker machen. Äh, na ja – ich habe nicht darauf geantwortet, aber immer wenn ich nun zum Beispiel Möbel schleppe, Möbel einkaufe oder Bilder und Gardinen aufhänge und lange Konzeptlisten schreibe und keine Lust mehr habe, denke ich: Ist doch gar keine Arbeit, was Du da machst. Zum Glück bekomme ich sogar noch Geld dafür, für das Nichtarbeiten 😉

Heute mag ich Euch eine neue Wohnung zeigen, die ich fertig gemacht habe. Sie war ursprünglich ein Büroraum. Nun ist es ein etwas geräumigeres Apartment, für das ich die tolle Mustertapete aus der Barbara Schöneberger Kollektion von Rasch ausgesucht habe. Eine Wand wurde mit dem ausgefallenen Muster tapeziert und der Rest hält sich dezent in einem hellen Beige zurück (der Ton kommt ebenfalls in der Tapete vor). Weitere Highlights des Raumes sind die beiden gelben Sessel und der Schaukelstuhl. Diese Sachen sind üblicherweise zu teuer für mein vorgegebenes Budget, aber da sie reduziert waren, weil es die Ausstellungsstücke waren, konnte ich hier voller Glück zuschlagen. Kombiniert habe ich die Sitzgruppe mit einem Flohmarktfund aus den 50er.

Nicht ganz glücklich bin ich mit dem Teppich, der dabei liegt. Er ist wirklich sehr schön, aber leider zu klein. Ich hatte in der Kürze der Zeit keinen super passenden finden können. Sobald ich da etwas besseres finde, wird er noch ausgetauscht.

Um den relativ großen Raum etwas zu gliedern und das Bett etwas von der Küchenzeile zu trennen, habe ich eine Theke einbauen lassen. Die beiden Billyregale wurden am Boden verankert und mit einer Arbeitsplatte obendrauf und einer Rückwand versehen. So kann auch daran essen und hat zwei optisch voneinander getrennte Bereiche geschaffen.

VORHER:

NACHHER:

Schönes Wochendende für Euch alle mit viel Sonnenschein! Und kommt spätestens am Montag morgen wieder, denn da gibts mein Schlafzimmer mit der neuen Farbe zu sehen!!

Drei Chinesen ohne Kontrabass

Dieser so ähnlich klingende Text fiel mir beim Anblick der drei chinesischen Thermoskannen sofort ein! Beim letzten Flohmarktbesuch mussten sie einfach mit. Schon lange finde ich diese alten Kannen toll. Die Farbe und das Dekor sind einfach schön. Diese sind noch wunderbar sauber und fast unbenutzt, so dass man sie auch für den eigentlichen Zweck benutzen könnte. Bestimmt kommen sie mal mit auf die Baustelle, wenn ich einen Tee für zwischendurch brauche oder zu einem Picknick. Möglicherweise stell ich aber auch einfach Blumen rein – geht ja alles 🙂

Ansonsten könnt Ihr bei einem Voting mitmachen und unter anderem mein Buch „Wohnen unter 1000 Euro“ gewinnen. Die Sparkassenversicherung verlost es gerade 20 mal zusammen mit anderen tollen Preisen. Ihr müsst nur hier klicken und ankreuzen, wer von den dortigen Teilnehmern ein Umstyling seiner Wohnung bekommen soll. Vielleicht habt Ihr ja Lust dazu!

Eine Familienfeier

Manchmal ist es wirklich super, wenn man Stühle sammelt. Dieses Mal musste das auch mein Mann Horst einsehen, denn für eine bevorstehende Familienfeier mit zwanzig Personen, gab es auf dem Dachboden ausreichend Stühle – YEAH! (Tische gab es auch genug 😉 )

Ansonsten kamen wieder meine absoluten Allroundtalente die naturfarbenen Leinentischdecken zum Einsatz. Die passen wirklich zu jedem Stil und man muss sie nicht büüüüüüügeln – YEAH! Auch wenn sie erstmal etwas teurer sind, als Baumwolldecken,  so hat sich die Anschaffung schon gelohnt.

Viel Wind mit wenig Aufwand machen auch immer Dinge, die von der Decke runterhängen wie Wabenbälle oder Pompoms. Das sieht gleich sehr festlich aus. Ansonsten bin ich ein Fan von einfachen Blumensträußen. Wenn es keine Wiesenblumen gibt, dann mag ich lieber viele kleine Vasen mit einzelnen Stilen und nicht gebundene Blumen.

Alles in allem kein großer Aufwand, aber trotzdem mag ich das Ergebnis sehr gern.

Schönen Wochenbeginn für Euch alle!

Das letzte Bild

…vom blauen Schlafzimmer. Keine Sorge, ich höre nicht mit dem Bloggen auf. Nur mach ich Schluß mit dem blau im Schlafzimmer. Vor einem Jahr – wie Ihr vielleicht noch wisst – gab es hier das Umstylingsvideo von Goldpunkte zu Blau. Klar gefällt mir der Farbton noch, aber dadurch das das Schlafzimmer nie geheitzt wird, kam es mir mit dem Blauton immer relativ kühl vor (vielleicht denke ich im kommenden Sommer anders). Aber während des Winters habe ich es so empfunden.

Heute kommt daher ein letzter Einblick von der blauen Wand. Wie es wird? Nun – lasst Euch überraschen!

Und weil ich so oft gefragt werde, wo ich alles immer so kaufe, schreibe ich es gleich mal dazu:

  • Tagesdecke: Urbanara
  • Nachttischlampe: Flohmarkt – Schirm DIY
  • Wecker: Flohmarkt
  • Regal: Depot
  • Wandbehang: DIY aus alten Bastuntersetzern
  • Patchworkdecke: selbstgenäht aus alten Bekleidungsstücken aus dem Sozialkaufhaus
  • Nachtkästchen: Erbstück von meiner Oma
  • Schrank: Dachbodenfund- weiß lackiert
  • Deckenleuchte: vintagewonderland.de
  • Kissen Hände und Goldkissen: H&M
  • Teppich: Ikea

Schönes sonniges letztes Ferienwochenende wünsche ich Euch!

Bilderwände

Auf vielfachen Wunsch einiger Leser, kommt mein heutiger Beitrag zum Thema Bilderwände. Ich werde oft gefragt: wo gibt es schöne Bilder ? Wo nimmst Du immer Deine Bilder her? Und worauf achtest Du beim Aufhängen der Bilder? Ich habe mal versucht alles Wichtige dazu zusammen zu schreiben.

Ersteinmal ist es notwendig, dass man sich überlegt, welche Wand man in Szene setzen will. Es ist oft schöner eine ganze Wand als Bilderwand zu gestalten, als an jede Wand ein einzelnes Bild zu hängen. Viele Bilder an einer Wand wirken einheitlicher und spannender, wie eine Art Ausstellung oder Sammlung. Bei Deko ist es oft so, dass in Gruppen arrangiert, das Ganze ein Ensemble bildet und dadurch erst ein Hingucker wird, dies ist auch bei Bildern zutreffend.

Wenn Ihr dann eine Wand gefunden habt, dann geht aufmerksam durch die Welt. Was spricht Euch an Motiven an? Mir gefallen immer Gesichter in jeder Form ganz gut. Vielleicht steht Ihr aber eher auf Landschaftsmotive oder eher grafische Dinge?! Sammelt hier einfach, was Euch gut gefällt. Wenn Ihr mixen wollt, also Porträt, Landschaft und Grafik, dann sucht einen gemeinsamen Nenner. Das kann entweder ein einheitlicher Rahmen sein, den jedes Bild bekommt, oder aber eine gemeinsame Farbigkeit zum Beispiel alles in schwarz/weiß.

Dann ist es wichtig, den Raum in dem Eure Bilder hängen sollen zu betrachten. Welche Farben gibt es im Umfeld? Seid Ihr eher bunt, so wie ich? Dann sollten in den Bildern die Ihr aufhängt, die Hauptfarben des Raumes erneut vorkommen. Seid Ihr eher monochrom, dann könnt Ihr entweder einen Break einbauen und farbmäßig durchdrehen, oder Ihr bleibt in Eurem Farbschema.

So, aber wo findet Ihr Bilder?

  • Schöne Prints aus Zeitschriften ausschneiden, z.B. Flowzeitschrift
  • Flohmarkt natürlich (wenn Euch dort ein Motiv gefällt, aber der Rahmen altmodisch ist, überlegt: kann man ihn umlackieren, oder das Bild herausnehmen und ohne Aufhängen?)
  • im Prinzip kann man alles rahmen und aufhängen, was flach ist. Zum Beispiel schöne Geschirrtücher (unbenutzte natürlich), Stoffe oder aber Ihr sammelt hübsche Papiertüten und hängt die gerahmt auf, dass sieht in einer Gruppe auch megatoll aus.
  • online bekommt Ihr natürlich auch jede Menge toller Prints. Oft schon bin ich bei Human Empire, Junique oder Kunstkopie, Posterlounge oder auch Ebay fündig geworden.
  • es gibt auch immer ganz tolle Kunstdruckpostkarten. Diese könnt Ihr sammeln und in einem großen Rahmen zusammenstellen.
  • einmal habe ich ein tolles altes Memoriespiel aus den 70er Jahren auf dem Flohmarkt gefunden und gerahmt für ein Kinderzimmer, sah sehr schön aus.

Hier habe ich ein Geschirrtuch eingerahmt und aufgehängt:

Wie Ihr seht, hängen hier nur Gesichter und die Rahmen sind alle unterschiedlich groß und verschieden. Das Gemeinsame sind hier wie gesagt die Gesichter. Beim Hängen selbst, fangt Ihr mit dem größten Bild an und gruppiert die kleineren darum herum, damit es ein harmonisches Ganzes ergibt. Ich hoffe, ich konnte Euch da ein wenig helfen und Ihr könnt eine tolle Bilderwand gestalten, die sich auch immer wieder verändern und weiterwachsen kann.

 

Die 5 Minuten Tischdeko

Für den Osterfrühstückstisch decken kann ganz schnell gehen: die hartgekochten Eier, die Ihr bestimmt sowieso machen würdet, werden einfach als verkleidete Hasen auf die Teller gelegt. Dazu braucht Ihr nur die Eier mit Gesichtern zu versehen und sie in gefaltete Servietten einbauen 🙂 . Das sieht süß aus, geht schnell und man muss nichts extra dafür kaufen – also eine schnelle 5 Minuten Tischdeko eben.

Viel Freude Euch bei der Gestaltung Eures Ostertisches!

Neulich war ich bei einem Bloggertalk eingeladen auf einer Messe in meiner Region. Dazu gibt es nun einen Podcast. Also wenn Ihr Euch langweilen solltet ;-), dann könnt Ihr hier hören, was ich da so gesagt habe.