Vorher/Nacher neues Servicebüro der evangelischen Kirche

Vor Kurzem ist ein weiteres schönes Projekt fertig gestellt worden: ich hatte die Freude aus einem ehemaligen Cafe, ein neues Servicebüro der evangelischen Kirche in meiner Heimatstadt Fulda umzugestalten.

Die Räume sollten neue Anlaufstelle für alle Fragen Rund um die verschiedensten Belange der evangelischen Gemeinde vor Ort werden mit einem Willkommensplatz, einem Raum für seelsorgerische Tätigkeiten und zwei Büroarbeitsplätzen und insgesamt ein Ort werden, am dem man sich Willkommen fühlt. Also eigentlich keinen typischen Bürocharakter aufweist.

Dazu sollten, wenn möglich die Bestandsmöbel Wiederverwendung finden. In zwei Räumen lag wunderschönes Fischgrätparkett. Dieses war allerdings ganz arg runtergewirtschaftet, aber durch Abschleifen und Einölen konnte es gerettet werden und sieht nun wie neu aus. Toll, wenn die Qualität so hoch ist, dann muss man nichts wegwerfen – leider heute eine Seltenheit.

In den anderen Bereichen wurde ein neuer Boden verlegt. Hier habe ich auf einen warmen Holzton geachtet und war froh, als das Weiß/Graue Zeug raus war.

Auch für die Wände habe ich ausnahmslos warme und einladende Farben gewählt. Mir war es wichtig, dass es schon gleich beim Betreten der Räume zu einem Wohlfühlmoment kommt. Im Eingangsbereich habe ich Tapete anbringen lassen, die mit ihrem zarten Blättermotiv für einen Eyecatcher sorgt, es eher wie ein Wohnzimmer wirken lässt, aber auch Natur mitbringt.

Ein selbstdesigntes Regal, dass nach meinen Vorstellungen von einem Handwerker umgesetzt wurde bietet Platz für Flyer und ähnliches. Es wurde in der Wandfarbe mitgestrichen, so dass hier die Auslage im Vordergrund steht und die Form des Regals.

Im hinteren Raum, in dem die seelsorgerischen Gespräche und die Beratungen stattfinden werden, wollte ich eine Athmosphäre schaffen, die Geborgenheit vermittelt und wie eine Umarmung wirkt. Dafür habe ich die Wände in einem pudrigen dunklen Rostton streichen lassen und die Decke ebenfalls mit einbezogen.

VORHER

NACHHER

Und hier bei der offziellen Eröffnungsfeier 🙂

Und ? Wie gefällt es Euch? Freu mich sehr über Kommentare – Liebe Grüße !

 

Familienwohnzimmer Make Over

Einen Kundenauftrag, den ich schon länger fertig habe, aber der hier noch nicht zu sehen war, den möchte ich Euch heute zeigen.

Das Wohnzimmer einer 5 -köpfigen Familie sollte augehübscht werden. Es fehlte an Farbe, Struktur und na ja, wohl auch an Ordnung – ganz einfach, weil zu viele Sachen durcheinander herumstanden.

Auch ein neues Sofa wurde ausgesucht. Für Familien empfehle ich immer gerne Sofas, die nicht aus vielen einzelnen Kissen oder Kissenelementen bestehen. Es ist in einem Familienalltag immer schwer, diese dann nach Benutzung des Sofas wieder gerade zu rücken oder in Form zu bringen, so dass es dann schnell total unordentlich aussieht. Dann besser gleich etwas nehmen ohne viele lose Polster, so lässt es sich besser in den Tagesablauf integrieren.

Ein alter Schrank ist vom Flur in das Wohnzimmer gewandert. Er war vorher dunkelbraun und ist nun in der identischen Farbe für die Wand mitgestrichen worden, damit er dort nicht zu massiv wirkt und eher wie ein Platzwunder und Stauraum für Spielsachen und ähnliches.

Auch eine tolle große Lampe als Highlight kam in die Ecke über dem Sofa für eine gemütliche Atmosphäre.

VORHER:

NACHHER:

Meldet Euch sehr gerne bei mir, falls Ihr auch Hilfe in Euren vier Wänden benötigt. Wir überlegen gemeinsam, wie ich helfen kann und entwickeln eine individuelle Lösung! Liebe Grüße – Julia

Ein toller erster Eindruck

Was soll ich schreiben, was Ihr noch nicht wisst? Der Flur oder der Eingangsbereich Eures Hauses/Wohnung ist leider bei den meisten Menschen, die mich zu sich einladen, sehr vernachlässigt. Dabei ist der erste Eindruck so wichtig und so entscheidend. Innerhalb von Sekunden checkt unser Gehirn unser Gegenüber und sortiert es in „Schubladen“ und Erfahrungen und Kategorien ein, dagegen können wir gar nichts machen, ein Prozess der automatisch abläuft. Und ähnlich verhält sich das mit dem Öffnen einer Eingangstür: was sehe ich ? Wie riecht es da? Fühle ich mich Willkommen? Schwupps sind wir in einem bestimmten Mood, einer Erwartungshaltung, haben unser Urteil gefällt. Klingt krass – aber das kann man sich doch auch zu nutzen machen. Dabei geht es mir gar nicht darum, für andere Eindruck zu schinden, sondern viel mehr um das eigene Wohlbefinden! Komme ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause, schließe die Tür auf und stolpere über viele Schuhe (die im schimmsten Fall noch unangenehm riechen) und sehe Berge von Jacken und Zeug, fühle ich mich eventuell gleich überfordert und verspüre direkt das Verlangen wieder rauszugehen. Oder ich betrete einen Flur, der gut riechtund optisch eine Augenweide ist und mir sofort das „Hachichbinzuhause“ oder ein „Herzlichwillkommengefühl“ vermittelt. Wie schön wäre das bitte? Und schon ist die Ausgangslage klar.

Natürlich ist das nicht immer einfach umzusetzten, da besonders in älteren Häusern oft so gebaut wurde, dass man ein kleines Treppenhaus hat mit wenig Stauraum oder in kleinen Mietswohnungen wirklich oft Möglichkeiten fehlen, Dinge ordentlich zu verstauen.

Dennoch gibt es für fast alles eine Lösung. Heute mag ich Euch das am Beispiel eines Flures zeigen, den ich für eine Kundin letztens fertigstellen durfte.

Hier gab es einen alten Schrank, der zwar erhaltenswert und nett ist, aber für die 5 köpfige Familie nicht ausgereicht hat, so dass man beim Betreten des Hauses direkt auf ein Jacken-Schuh-Chaos gestoßen ist.

Mein Vorschlag war es den alten Schrank durch einen passgenauen Schrank für die Nische zu ersetzen, der von einem Schreiner angefertigt wurde. Dieser ist natürlich nicht ganz billig, aber dafür bleibt er für die Ewigkeit, da er sich perfekt in die Wandnische einfügt und somit das non plus ultra ist. Er hat ein zeitloses Aussehen in Weiß/Eiche erhalten, so dass er auch optische Veränderungen, die vielleicht im Laufe der Zeit mal kommen, problemlos mitmachen und sich jedem Stil anpassen. Mit der Sitznische und der separaten Beleuchtung ist er optisch auch wirklich gelungen.

VORHER: NACHHER:

Alles verschwindet in dem Schrank und zum Anziehen der Schuhe, kann man sich sogar noch hinsetzen. Was für ein toller Unterschied, oder? An so was hat man wirklich lange Freude!

Die andere Seite des Flures hatte aber auch noch etwas mehr Liebe verdient. Die Wände waren alle Weiß, da den Bewohnern die Idee fehlte. Farblich sollte es aber dennoch ruhiger bleiben.

VORHER:

NACHHER:

Die Mustertapete wurde um die Ecke herumtapeziert um eine Verbindung zum langen Flur Richtung Wohnbereich zu schaffen. Der Eingangsbereich wirkt nun obwohl mit Muster gearbeitet wurde trotzdem viel ruhiger und harmonischer und irgendwie eben auch fertiger, als vorher. Ein schöner erster Eindruck ist somit gewährleistet und Freude beim Hereinkommen garantiert.

Wenn auch Ihr ein Problem mit Eurem Flur habt oder irgendwas in Eurem Zuhause nicht so richtig „rund“ erscheint, meldet Euch gerne unverbindlich mit einer Anfrage bei mir und ich überlege mir, was ich individuell für Euch tun kann! Freu mich auf Eure Nachrichten!

Einen Waschsalon aufhübschen

Eine wirklich lustige Anfrage hatte ich vor ein paar Monaten: Kannst Du unseren Waschsalon aufhübschen? Da musste ich zuerst schmunzeln. Ich persönlich habe noch nie in einem Waschsalon gewaschen, weil ich bislang immer eine Waschmaschine hatte oder ganz früher bei meinen Eltern waschen durfte. Dennoch klang die Aufgabe spannend und weil ich so was auch unbedingt in meinem Portfolio haben wollte, habe ich zugesagt.

Mit Waschsalon verbinde ich – vermutlich durch diverse Kinofilme geprägt- immer etwas skuriles oder spannendes.

Und nach einer ersten Treffen mit den beiden sehr lieben Besitzern, war auch schnell klar, dass ich total Lust darauf habe, hier etwas Cooles zu schaffen. Ein Ort mit Witz , der die Notwendigkeit des Waschens wenigstens noch Bunter macht. Ich feiere die junge Familie, der dieser SB Waschsalon gehört dafür, dass Ihnen nicht nur modernste Technik wichtig war, sondern eben auch eine ansprechende Optik! Ich könnte jetzt wieder einen Monolog halten, dass wir hier in Deutschland hauptsächlich auf die Funktionalität Wert legen und oft die Optik gar nicht bedenken, oder nicht als so wichtig bewerten. Egal in welchen Sparten man da schaut, es könnte oft hübscher sein. Klar, dem ein oder anderen mag das gar nicht auffallen, aber ein angenehmes Umfeld ist so viel mehr Lebensqualität und Wohlbefinden, manchmal nur unbewusst.

So weit so gut, jetzt aber zurück zum Waschsalon. Die Möglichkeiten hier etwas zu verändern waren gering. Die Waschmaschinen stehen, wo sie stehen, daran lies sich nichts ändern. Die Bedieneinheit nimmt auch eine gesamte Wand ein, der Boden sollte bleiben (hier müssen es Fliesen sein aus verschiedenen Gründen) und man kann keine Deko hinstellen, da der Waschsalon nur Videoüberwacht ist und leider alles mitgenommen wird, was nicht niet – und nagelfest ist 🙁

Insofern war klar, dass sich ein Aufhübschen, wohl nur auf Wände und Decke beziehen kann. Mir schwebte daher gleich von Anfang an eine Knallertapete vor, die auch über die Decke tapeziert wird im Hauptraum damit es eine entsprechende Wirkung erlangt. Die übrigen Wände sollten eine Farbe bekommen, die in der Tapete enthalten ist.

Eine Traversenbank sollte ebenfalls reinkommen, damit es die Möglichkeit gibt, während des Wartens zu sitzen. Hierfür wurde eine alte Bank, die farblich nicht mehr ins Konzept gepasst hat, mit Kreidefarbe gestrichen. Man kann auch Kunstleder damit streichen, funktioniert absolut problemlos. Das Ergebnis ist super geworden und die Farbe Shocking Pink passt da hervorragend ins Konzept.

Zu guter letzt wurden noch viele kleine Körbchen von der Decke herunter gehängt. So ganz ohne Special Witz gehts eben bei mir doch nicht. Drückt die Daumen, dass diese nicht runtergerissen werden und lange hängen bleiben (man müsste schon klettern, um dran zu kommen).

VORHER:

NACHHER:

Und hier die Eigentümer und Auftraggeber. Vielen Dank an Dani und Timo für die tolle Zusammenarbeit.

(enthält unbezahlte Werbung)

Mein altes Küchenbuffet in neuer Farbe

Manchmal überkommt es mich und ich muss sofort reagieren – solche Motivationsschübe sollte man ausnutzen, schnell ist das auch wieder vorbei 😉 Wer kennts noch? So geschehen letzte Woche mit meinem alten Küchenbuffet. Es war jahrzehntelang im Besitz meiner Oma und da natürlich immer in Braun. Als ich es vor über 20 Jahren abgestaubt habe, hatte ich es mir weiß gestrichen. So sah es nicht so mächtig aus. Ihr habt es auch schon auf unzähligen Wohnungsfotos von mir gesehen.

Mitterweile war es aber dann doch an etlichen Stellen etwas verschrammelt und brauchte mal wieder etwas Liebe in Form von Farbe!

Wie gut, dass man bei Massivholzmöbeln immer mal den Pinsel bzw die Rolle schwingen kann und ein kleines Make Over zaubern kann.

Wenn ich mir schon die Mühe mache, es zu lackieren, so sollte es aber dann hinterher auch schon von Weitem anders aussehen, also entschied ich mich für eine andere Farbe. Kurz überlegte ich, ob es in einem hellen Olivton gute aussehen könnte, aber ich weiß noch wie dominant es in Braun war und entschied mich daher vorsichtshalber für einen helleren Ton, nämlich Flieder!

Ich finde es ist super fancy geworden und fügt sich gut in das Umfeld ein. Ich denke zwar nicht, dass das die Farbe für die nächsten 20 Jahre sein wird, aber muss es ja auch nicht. Was lässt sich denn schon so lange planen heutzutage und ein Vormitttag Arbeit ist auch öfter mal drin!

Was meint Ihr?

Vorher:

Mein eigenes Büro

Hallo! Zeit mich mal wieder hier bei Euch zu melden. Es gibt Neuigkeiten: ganz neu und ganz klein –  aber meins – ist mein eigenes Büro ;-). Ich habe lange überlegt und es dann doch getan: ab sofort findet Ihr mich nicht nur digital, sondern auch ganz analog und in echt in meinem Büro mit Standort in Fulda. Dort könnt Ihr mich besuchen (mit vorheriger Terminabsprache unter julia@myhomeismyhorst.de) und wir besprechen, was ich für Euch tun kann.

Ob es nur eine Wandfarbe ist, oder ein ganzer Raum, den Ihr umgestaltet haben möchtet, oder Ihr habt ein gewerbliches Projekt bei dem Ihr Hilfe braucht – ganz egal! Das genaue Portfolio, was ich alles anbiete wird demnächst auch online gehen. Aber im Prinzip ist es ganz einfach, von der Arbeit im Rohbau (wo kommen Steckdosen hin) bis zum fertigen bezogenen Bett und dem Dekoteil auf dem Tisch –  ich stehe Euch für Hilfe bei der Planung und Ausführung zur Seite.

Weil diese schöne Tätigkeit in den letzten Jahren immer mehr wurde, wurde mir der Platz zu Hause zu eng. So habe ich mich entschieden, mir ein eigenes Büro zu mieten, in dem ich arbeiten kann und aber auch Kunden empfangen kann, um über mögliche Projekte zu sprechen. Natürlich komme ich auch weiterhin auf Eure Baustellen und zu Euch nach Hause, aber nun ist es auch anders herum möglich.

Vielleicht habt Ihr die Fotos von meinen Räumen schon auf Instagram gesehen? Wenn nicht, dann kommt hier ein kleiner Einblick.

 

Es ist mein neuer Happy Place! Hier kann ich gut arbeiten und mich dabei in meiner persönlichen Wohlfühlatmosphäre aufhalten. Meldet Euch gerne bei mir, wenn auch ich etwas für Euch tun darf!

Liebe Grüße – Julia

Zu Besuch bei Tanja Teil 3

Heute freue ich mich sehr darauf Euch mal wieder eine inspirierende Wohnung zeigen zu können! Wir besuchen nämlich gemeinsam meine Freundin Tanja. Vor Jahren habe ich Euch hier und hier schon mal mit in ihr tolles, buntes verrücktes Zuhause genommen. Das will ich heute wiederholen mit unveröffentlichen weiteren Eindrücken. Tanja lebt mit Ihrer Familie zum Glück ganz in meiner Nähe, so dass ich wirklich oft in den Genuß komme mich in ihren schönen Räumen aufhalten zu dürfen. Tolle Mustertapeten, helle und große Räume mit vielen hübschen und besonderen Stücken, prägen ihren Wohnstil. Tanja arbeitet als Künstlerin und ihr Atelier befindet sich ebenfalls in Ihrem Zuhause – davon zeige ich Euch in der nächsten Folge noch mehr.

Also nun hereinspaziert!

Vielen Dank Tanja, dass ich Dein Zuhause hier zeigen darf.

Kommt bald wieder für einen Blick in Ihr Atelier!

Hallo Herbst mit Kuchen!

Der Herbst hat Einzug gehalten und mit ihm die schönen Farben in der Natur! Die Blätter an den Bäumen vor meinem Haus verfärben sich wieder in den schönsten Rottönen – ich liebe diesen kurzen Moment im Jahr. Hoffentlich geht es Euch gut und habt nach wie vor Freude an meinen bunten Inspirationen, die ich Euch schon viel zu lange vorenthalten habe.

Ein herbstliches Kuchenrezept mit Birnen und Marzipan und Nüssen möchte ich heute mit Euch teilen. Während ich hier sitze und darüber schreibe, nasche ich gleichzeitig von dem noch warmen Kuchen und trinke eine Kanne Tee dazu.

Habt Ihr Lust es nachzubacken ?

Versunkener Birnenkuchen

  • 300 g Mehl
  • 135 g Zucker
  • Salz
  • 4 Eier
  • 275 g Butter (davon 125 g kalt)
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1250 g kleine reife Birnen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 30 ganze Mandeln
  • 2 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • eine Springform mit 26 cm Durchmesser

Für den Mürbeteig 250 g Mehl als Häufchen auf die Arbeitsfläche geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Dann 60 g Zucker, 1 Prise Salz und 1 Ei hineingeben. 125 g kalte Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Alle Zutaten vom Rand aus mit den Händenen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zum Ziegel geformt und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Inzwischen für den Belag Marzipan in sehr kleine Würfel schneiden. 125 g weiche Butter mit den Quirlen des Handrührgeräts ca 5 Minuten cremig schlagen. Dann Marzipan und 75 g Zucker unterrühren und weiterrühren, bis das Marzipan gleichmäßig verteilt ist. 3 Eier nacheinander gründlich unterrühren. Ganz zum Schluss 50 g Mehl unterziehen.

Springform ausbuttern. Mürbeteig auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und diese dann damit auslegen. Den Rand leicht festdrücken. Boden kalt stellen. Birnen schälen, halbieren, den Stiel und nach Belieben den Blütensatz entfernen. Das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher entfernen. Birnenhälften an der runden Seite fächerförmig einschneiden und direkt mit Zitronensaft beträufeln.

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Marzipanguss noch einmal gründlich durchrühren und auf dem Mürbeteig verstreichen. Birnen gleichmäßig mit der runden Seite nach oben darauf verteilen und leicht in den Guss drücken. Mandeln grob hacken und mit braunem Zucker über den Kuchen streuen. 25 g Butter in Flöckchen darauf verteilen. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 45-50 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen servieren.

 

Ich habe im Moment wieder ganz viele tolle Interior Projekte am Laufen und hoffe, ich kann Euch bald mal wieder ein fertiges Ergebnis zeigen. Bis ganz bald!

 

 

Mein Hotelprojekt

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Vor einiger Zeit hatte ich Euch hier von meinem Hotelprojekt im Erzgebirge schon einmal berichtet. Ein Landgasthof mit erfolgreichem Restaurant, geführt von einer Spitzenköchin, Powerfrau und Olympiasiegerin – und dies alles im schönen Erzgebirge.

Letztes Jahr durfte ich dort mit der Umgestaltung beginnen. Nach den zwei Gaststuben waren nun auch in den letzten Monaten die Zimmer an der Reihe. Mein Plan war es, die Regionalität und Besonderheit der Umgebung herauszuheben. Was macht das Erzgebirge über die Grenzen hinweg berühmt? Die traditionelle Handwerkskunst. Wer mich kennt weiß, daß ich auf alte Nussknacker, Bergmänner, Engel und Co schon seit Jahren stehe und eine emotionale Verbindung dazu habe, obwohl ich gar nicht aus dieser Region komme.

So hatte ich gleich die Idee, diese wunderschöne Besonderheit bei der Zimmergestaltung aufzugreifen, um den regionalen Bezug herzustellen und vor allem etwas zu schaffen, was nicht von der Stange ist und total individuell daherkommt. Ich glaube das Reisen der Zukunft lebt von Unterkünften, die ihre Bewohner mitnehmen und eine Geschichte erzählen. Wir haben so viele seelenlose Innenstädte, in denen überall die gleichen Ketten und Läden zu finden sind und die Fußgängerzonen wirken wie austauschbar. So ist es doch wunderbar, in Hotels und Unterkünften schlafen zu können, die genau dies nicht sind – austauschbar.

Meine Wahl des Bodenbelags bei den Hotelzimmern fiel wieder auf Teppichboden, da hier der Untergrund dafür einfach am geeignetsten war und es viele andere gute Gründe neben Lärmschutz und Sauberkeit gab. Hierfür hat ein ebenfalls regionales Unternehmen nach Wunschfarben und Wunschmuster den Teppich angefertigt. Er ist in Beige/Grau Tönen und hat ein witziges Zopfstrickmuster, dass beim ersten Sehen unwillkürlich dazu auffordert, den Boden berühren zu wollen, um die Struktur zu spüren.

Jedes Zimmer sollte darüber hinaus einer Figur zugeordnet werden, so gibt es zum Beispiel das Schneemann Zimmer, das Engel Zimmer, den Förster, den Nussknacker etc.

Dazu habe ich die schönsten Figuren aus der Sammlung der Eigentümerin rausgesucht und sie von einem Fotografen in Szene setzten lassen. Aus diesen hochauflösenden Fotos wurde dann auf das Maß der einzelnen Wände Tapeten gedruckt, die es so kein zweites Mal gibt.

Die Farben der Tapete waren dann wiederum die Vorgabe für die weitere Gestaltung der Räume. Geplant war zudem auch, dass im Sinne der Nachhaltigkeit die vorhandenen Möbel erhalten bleiben. Diese sind qualtitätiv hochwertig und in einem guten Zustand. Nur leider entsprach die Optik nicht mehr ganz dem, was ich mir da vorgestellt hatte, so dass mein Vorschlag die alten Möbel farblich passend zu lackieren ganz oder teilweis umgesetzt wurde bzw. noch weiter verändert wird. Dies ist auch im Sinne der Nachhaltigkeit eine super Lösung und außerdem ist man dann völlig frei in der Farbgestaltung, weil man sich so jeden Farbton einzeln anmischen lassen kann und auch hier ein total individuelles Ergebnis hat.

Hier zeige ich Euch mal ein Beispielbild, von einem der Zimmer, wie sie VORHER aussahen (ich habe leider nicht jedes Zimmer vorher fotografiert, aber der Stil war bei allen gleich, so dass Ihr Euch das denken könnt):

VORHER:

NACHHER:

Oder hier zum Beispiel das Nussknacker Zimmer (Original Seiffner Nussknacker):

Oder der Förster, der auch immer schaut, ob Ihr brav im Bett liegt und schlaft ;-):

Und so gibt es zum Beispiel noch die Kaffeebohne oder auch den klassichen Schwippbogen.

Es ist wirklich schwer, ein Lieblingszimmer auszumachen, weil mir alle mittlerweile so ans Herz gewachsen sind.  Am Besten Ihr kommt einfach mal selbst hier her und sucht Euch ein Zimmer Eurer Wahl aus. In Kürze wird es auf der Webseite des Hotels dann alle Zimmerfotos zu sehen geben mit dem jeweiligen Grundriss des Zimmers, so dass Ihr das dann direkt buchen könnt. Das Erzgebirge ist definitiv eine Reise wert. Es gibt so viel Schönes hier zu sehen und zu tun und zu genießen (schaut mal bei mir auf Instagram Stories rein, da könnt Ihr beispielsweise sehen, wie ich Räucherkegel in einem Kurs selbst herstellen durfte und eine Kutschfahrt in den Wald gemacht habe zu einer einsamen Hütte, wo dann ein Kochkurs stattgefunden hat).  Erzgebirge – einfach einmalig!!

Herzlichen Dank an die Deutsche Glücks-Stiftung für das Kontakt herstellen!

Kurztrip nach Antwerpen

Vor einigen Tagen habe ich die Stadt Antwerpen besucht. Schon länger stand die belgische Stadt auf meiner „dawillichmalhinliste“. Nicht zuletzt wegen eines Bauwerkes einer meiner Lieblingsarchitektinnen Zaha Hadid – das Havenhuis – das ich mir unbedingt mal in echt anschauen wollte.

Viele Menschen fahren eher nach Brügge, als nach Antwerpen, doch die Hafenstadt an der Schelde hat auch einiges zu bieten. In den drei Tagen, die ich da war, bin ich über 40 km durch die Stadt gelaufen, wenn Ihr das nicht machen wollt, empfiehlt sich eins von den Leihfahrrädern, die überall in der Stadt stehen.

Ich nehme Euch jetzt einfach mal mit.

Es gibt in Antwerpen viele tolle Häuser. Hier steht Alt neben Neu und Modernes wird mit Traditionellem kombiniert. Ich finde es immer wieder toll, wenn das Stadtbild davon geprägt ist und die vorhandenen Gebäude unkonventionell genutzt werden, wie zum Beispiel dieser Laden in einem sehr herrschaftlichen Haus.

In Deutschland sind die Bauvorschriften in den letzten Jahren immer krasser geworden, so dass der Stil meiner Meinung nach sehr darunter leidet – wir bauen hauptsächlich praktisch, sicher und daher auch unglaublich langweilig…

 

Ansonsten gibt es einige tolle Vintage Läden

die älteste Rolltreppe Europas:

Und schöne und interessante Streetart, da bin ich immer für zu begeistern:

Dinge, die man in Antwerpen machen sollte:

  • Kunst und Aussicht genießen im Museum aan de Stroom
  • die Rolltreppe im Sint-Annatunnel fahren
  • ein Bier im Het Elfde Gebod trinken
  • in den Begijnhof gehen und sich auf der Parkbank ausruhen
  • einen Rubens in der Pauluskirche anschauen
  • den Zoo direkt in der Innenstadt ansehen
  • Mittagessen in der Esco Bar
  • sich durch das Szene Viertel rund um das Modemuseum treiben lassen
  • Sonntags morgens auf den Vogelmarkt /Markt gehen und sich an den Ständen durchfuttern
  • den Bahnhof anschauen

 

Die Auswahl der Bilder fiel mir sehr schwer, da es wirklich so viel zu sehen gab. Wer noch mehr möchte, dem empfehle ich den Link zu meiner Instastory oder Ihr fahrt eben selbst mal hin 🙂 Liebe Grüße Julia!

Noch mehr Fotos zu dieser tollen Stadt findet Ihr hier