Faszination Berge

Wenn mir etwas gut gefällt, mag ich es gerne weitergeben. Das ist ein Grund dafür, warum ich diesen Blog schreibe. Dies beschränkt sich nicht nur auf Einrichtung und Deko, sondern ich nehme Euch auch manchmal mit an Orte oder Aktionen, die ich für sehenswert halte. So habe ich hier zum Beispiel mal über eine Eselwanderung berichtet ein Rezept vom Kartoffelacker, oder Euch in eine Stadt mitgenommen, wie hier mal nach Leipzig.

Heute mag ich Euch mit in ein Industriedenkmal nehmen, nämlich nach Oberhausen in den Gasometer. Dieser beeindruckende Rundbau beherbergt noch bis Ende des Jahres eine tolle Ausstellung „Faszination der Berge“. Dort könnt Ihr im fast Dunklen wunderbare und faszinierende Fotos anschauen. Diese Ausstellung zeigt auf riesigen Tafeln Menschen, Tiere und vor allem Berglandschaften und erzählt so viele Geschichten. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung ist das Matterhorn, dass im 100 Meter hohen Turm in einer gigantischen 3 D Projektion gezeigt wird und so im Wechsel der Tages und Jahreszeiten fantastisch dargestellt wird. Wenn Ihr Berge ebenso toll findet wie ich, dann kann ich Euch diese Ausstellung wirklich ans Herz legen.

Ein Tipp: Die Innentemperatur im Gasometer entspricht in etwa der Außentemperatur, also zieht Euch warm an, solltet Ihr demnächst dort hinwollen 😉

Orangen-Feigen-Rose-Cocktail

Immer wenn ich von irgendetwas keine Ahnung habe, dann entscheide ich mich für die Optik 😉 Zum Beispiel habe ich keine großen Kenntnisse von Spirituosen (welcher Wein schmeckt gut?, oder Likör oder Schnaps… etc.). Für eine bevorstehende große Familienfeier möchte ich mal ein besonderes Getränk reichen und bin daher durch die Flaschenabteilung meines nahegelegenen Einkaufscenters geschlurft. Gekauft habe ich Flaschen mit den hübschesten Etiketten oder dem schönsten farblichen Inhalt. Ha! Frei nach dem Motto: wenn es hübsch aussieht, muss es auch gut schmecken. Und weil das Ergebnis wirklich köstlich geworden ist, mag ich es Euch gerne zeigen. Wirklich lecker und besonders:

Orangen-Feigen-Rose-Cocktail

So gehts:

  • Pro Glas den Saft einer ausgepressten Blutorange
  • Pro Glas eine halbe Feige
  • Orangelikör
  • Rosenlimonade
  • pro Glas ein Schnapsglas mit Cassis Likör
  • einen Schuß Mineralwasser
  • Eiswürfel
  • zum Dekorieren eine Scheibe Orange und die Feige
  • Strohhalme

Die Zutaten in ein Glas geben und dekorieren. Das Mischverhältnis von der Rosenlimonade und dem Orangelikör müsst Ihr nach Eurem Empfinden variieren. Ich persönlich mach da lieber erstmal weniger Alkohol hinein und trinke dafür aber mehrere Gläser 😉 Sehr sehr lecker!!

Prost! 🙂 Bis bald!!

Wohnzimmerwand Make-Over

Auch bei mir gibt es Ecken, die mir nicht so gut gefallen. Dazu zählte bislang eine Wand vom Wohnzimmer, die ich hier noch nie gezeigt habe, bzw. nie fotografiere ich in Richtung zum Sofa, weil da nichts Schönes zu sehen ist. Neben der Tür stand ein kleines 60er Jahre Schränkchen. Darauf eine Monsterapflanze, die in alle Richtungen wuchert und mir auch schon lange nicht mehr gefallen hat. Diese musste nun dran glauben: alle Stile habe ich abgeschnitten und in Vasen gestellt. Aber damit natürlich nicht genug:

Die Wand sollte eine Farbe bekommen – ich wollte unbedingt eine rosa Wand mit Bildern. Den Farbton habe ich ausgesucht, da er in dem Bezug der Couch vorkommt und somit eine Einheit bildet. Herausgekommen ist eine spannende Bilderwand, die das Wohnzimmer optisch nochmal vergrößert. Nun mag ich auch gerne in Richtung Küchentür schauen!! Was meint Ihr:

VORHER:

NACHHER:

Ich finde es ist super fröhlich geworden und dazu kam endlich auch die Sonne heute heraus 🙂

Die neue im Bett

Die letzten Tage war es hier ungewöhnlich ruhig. In mir brodelt es. Ich habe das Gefühl in einer Warteschleife zu stecken. Bestimmt geht es vielen von Euch ähnlich. Ich warte auf den Frühling. Mit ihm soll das Gefühl von neuer Lebenslust herbeieilen, gepaart mit dem Ende von allerlei Krankheiten und nervigen Wehwehchen. Dazu wünsche ich mir viel Motivation zum Arbeiten und neue kreative Ideen! Ha! Das wünsche ich mir und Euch auch!

Leider wird das wohl noch etwas dauern und so habe ich mich wie so oft aufgerafft und einen Eimer Farbe gekauft. Wohin der kommt? Ganz bald zeige ich Euch die Fotos davon. Wenn der Frühling nicht zu mir kommt, dann muss ich ihn eben ins Haus holen 🙂

Damit es hier aber dennoch schon mal etwas zu sehen gibt, zeige ich Euch meine Bettecke. Da liegt nur „Esmeralda“ mein neues Kissen, ich bin ja am Wand streichen!

Schönes Wochenende für Euch alle!

Mein Zuhause im Cosy Magazin

Guten Morgen Ihr Lieben dort Draußen alle! Während der Schnee leise vom Himmel fällt, die Suppe für das Mittagessen schon auf dem Herd köchelt und der Kalender Frühlingsbeginn ansagt, schreibe ich den heutigen Blogbeitrag. So viele haben mich jetzt schon angeschrieben, dass ich heute dazu mal hier etwas schreibe. Es gibt ein neues Wohnmagazin im Handel. Es nennt sich „Cosy“ und mein Zuhause durfte auf sechs Seiten in der ersten Ausgabe erscheinen! Yeah! Davon wusste ich gar nichts und hätte es vermutlich auch selbst nicht mitbekommen, wenn nicht einige aufmerksame Follower von Instagram mir das mitgeteilt hätten (Danke an dieser Stelle). Wie kann das kommen, werden jetzt einige von Euch denken. Vor mittlerweile fast vier Jahren kam eine Fotografin von We love living aus Dänemark zu mir und fotografierte für eine Ausgabe dieser Zeitschrift mein Zuhause. Diese Fotos wurden nun an das aktuelle Cosy Magazin weiterverkauft. Damit kann es passieren, dass man in mehreren Zeitschriften auftaucht. Die nächste Frage, die sich nun viele Stellen: „Was hat Julia für die Fotos bekommen?“ Die Antwort lautet: „Ruhm und Ehre 😉 Geld gibts nie für Fotostories“ – ist so! Wenn Ihr die Fotos seht, werdet Ihr, wenn Ihr neue Leser meines Bloges seid, die Räume nicht wiedererkennen, da alles mitterweile schon mindestens einmal umgeändert wurde (im Bad und Schlafzimmer sogar zweimal).

Ich selbst freu mich natürlich darüber, denn es ist eine schöne Erinnerung an die Räume und die Kinder, von vor vier Jahren. Apropos Kinder: die haben sich gegenseitig damit aufgezogen, wie babyhaft sie auf den Fotos aussehen und was für eine häßliche Couch im Wohnzimmer steht – sie konnten sich gar nicht an das alte Modell erinnern.

Einen schönen Frühlingsanfang trotz Schneefall und Kälte wünsch ich Euch!

Ein Nachmittag mit Kuchen

Was soll man tun, wenn der Frühling einen warten lässt und es bitterkalt draußen ist und man am Liebsten nur Abhängen mag, bis es endlich wieder wärmer ist?? Dann bleibt man wahlweise auf der eignen Couch sitzen oder lädt sich bei jemandem ein, bei dem man sich wie Zuhause fühlt und man so sein kann, wie man eben ist. Das hab ich gemacht und bin zu einer meiner Schwestern gefahren. Und weil ich sehr liebe Schwestern habe, hat sie auch gleich einen Kuchen gezaubert, den ich Euch heute hier zeigen mag:

Bretonische Vanilletarte

so wirds gemacht (für den Teig)

  • 400 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g kalte Butter fein gewürfelt
  • 120 ml Wasser

für die Füllung:

  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier
  • 100 g Creme double

Die Zutaten für den Teig rasch miteinander verkneten und eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Den Teig danach dünn ausrollen und in eine gefettete Tarteform geben. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Backpapier darauflegen und mit getrockneten Bohnen beschweren und 15 Minuten blind backen.

Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Milch mit dem Zimt, dem Zucker und der Vanilleschote aufkochen und vom Herd nehmen und zehn Minuten abkühlen lassen.

Inzwischen die Eier aufschlagen und mit dem Creme Double verrühren. Die Mischung unter die Milch rühren und die Zimtstange herausnehmen. Die Mischung durch ein Sieb gießen. Die Eiercreme auf den vorgebackenen Teig gießen und 35 Minuten backen.

 

Romantisches Apartment ;-)

Ein nicht sehr einfaches Apartment hatte ich diese Woche zu gestalten. Es ist wirklich sehr winzig – zumindest der Schlaf/Wohnraum. Zudem gab es an der Hauptwand einen großen Stromkasten, der nicht sehr dekorativ ist und verdeckt werden musste (ich habe einen Spiegel darüber gehängt) und im Boden einen Kasten mit einer Wasserpumpenabdeckplatte (was für ein Wort) und darüber habe ich das Bett platziert. Also manchmal ist es wirklich schwierig aus den Gegenbenheiten noch das Beste zu machen, aber Hey, ich liebe die Herausforderung. Platz für einen herkömmlichen Kleiderschrank gab es auch nicht. So musste ich einen kleinen Eckschrank hinter die Eingangstür planen. Desweiteren fehlte mir plötzlich noch eine Möglichkeit den Fenseher unterzubringen. Dafür habe ich einen Küchenhängeschrank umfunktioniert. Mit Füßen aus dem Baumarkt wurde er kurzerhand zum Sideboard. Die Blumentapete fand ich bei ebay und verliebte mich in sie. Für nur 8 Euro pro Rolle ein Schnäppchen. Dazu habe ich ein helles Beige kombiniert, ein Ton, der auch in den Blumen vorkommt. Beim Einräumen kam ich dann noch auf die Idee, aus einem Kleiderständer eine Betthimmelstange zu machen. Ich hatte noch eine Gardine übrig und der Kleiderständer ließ sich ganz leicht auseinander nehmen (hab ich nur mitbekommen, weil er mir beim Hochheben auseinander gegangen ist 😉 ) . So habe ich den bereits umgenähten Saum der Gardine kurzerhand auf den Kleiderständer aufgefädelt, der praktischerweise so breit ist wie das Bett. An der Wand über dem Kopfteil des Bettes habe ich dann mit Hilfe einer Fußbodenleiste das andere Ende der Gardine befestigt, so dass ein Himmel entsteht (ich habe die Gardine hinter der Leiste eingeklemmt und die Leiste mit zwei Schrauben an der Wand angebohrt). So hat das kleine Apartment wenigstens noch etwas romantischen Charme erhalten – Größe ist eben doch nicht alles 🙂

Um es auch etwas edler zu gestalten, wählte ich eine Leinenbettwäsche mit Holzknöpfen und eine kuschlige Strickdecke.

Meine Kollegin, die sich um die Vermietungen der Wohnung kümmert, musste dann mal als Model herhalten („Leg Dich mal bitte ins Bett und tu so als ob Du liest. Ich möchte gerne mal durch den Himmel fotografieren!“).

Auf dem VORHER Bild kann man leider nicht viel erkennen, ich hatte vergessen ein Foto zu machen und nur ein Kollege hatte ein Handy Schnappschuss, bevor die Wände alle hineinkamen. Nächstes Mal mach ich ein besseres!

VORHER:

NACHHER: So, ich wünsche Euch ein feines Wochenende und hoffentlich ein paar Sonnenstrahlen 🙂 Und wer von Euch wissen möchte, was ich in meinem Leben alles schon so beruflich gemacht habe, der darf hier klicken und einen Artikel über meine Berufsfindung lesen 🙂

Vorher/Nachher Flur

Wer mir auf Instagram Stories folgt, hat eventuell schon die heutigen Vorher / Nachher Bilder kurz gesehen. Viele von den Wohnungen, die Ihr hier in der Rubrik Wohnberatung sehen konntet, liegen hinter den Türen, des folgenden Flures. Nun sind alle Wohnungen im Untergeschoß des Glückshauses in Gießen fertig und der Flur musste gestaltet werden. Da hier nicht viele Möglichkeiten gegeben waren, etwas Besonderes zu machen – Stichwort Brandschutz – musste ich auf die Allzweckwaffe Farbe zurückgreifen. Hier entschied ich mich für ein knalliges Pink! Das sorgt beim Reinkommen für den Überraschungseffekt. Man merkt, hier ist etwas anders, als in anderen Häusern. Natürlich ist das nicht Jedermanns Sache so eine knallige Farbe, aber da im Flur niemand wohnt und man nur durchläuft, kann man hier ruhig dick auftragen 😉 Kombiniert habe ich diese Farbe mit einer Tapete mit pinken Flamingos. Sie wurde einfach wie ein Banner links und rechts neben den Eingangstüren tapeziert und rahmt damit die Türen ein. Weil ich Deckenstrahler überhaupt nicht leiden kann, entschied ich mich hier für den Einsatz von Hängeleuchten, die es ganz neu beim Möbelschweden gibt. Die zaubern ein angenehmes Licht und machen optisch mehr her.

Schön zum Pink der Wände passt der helle Boden in gekalkter Eicheoptik, den ich dazu ausgesucht habe. Da der Flur kein Fenster hat, ist ein dunkler Boden nicht so ratsam.

VORHER:

NACHHER:

Foto von Ikea

Schönen Mittwoch für Euch 🙂 P.S. Der darüberliegende Flur wird gaaaaanz anders – seid gespannt.

Hasengesichter DIY und Gewinnerin Buch

Mit Erschrecken habe ich festgestellt, dass schon ganz bald Ostern ist und wollte endlich mal die Ostereier vom Dachboden holen. Leider ist mir die Kiste runtergeflogen und alle bemalten Eier der letzten Jahre sind dabei kaputt gegangen – läuft also ;-( Dieser Tatsache ist das heutige DIY geschuldet. Ich habe mich dann mit den beiden kleinen Söhnen hingesetzt und eine neue Osterdeko gestaltet: die Hasengesichter. Wir waren den gestrigen Vormittag gemütlich damit beschäftigt zu Schneiden, zu Nähen und zu Malen. Und herausgekommen sind bunte Hasengesichter, die sympathisch aussehen und nix gekostet haben, da wir lauter Stoffreste verwendet haben. Ich habe sie bewusst ganz einfach gehalten, damit sie auch von Kindern gebastelt werden können, die wollen ja auch immer mit einbezogen werden. Vielleicht findet Ihr sie hübsch und habt auch Lust, welche zu nähen??

Ihr stellt Euch aus Pappe eine Schablone her und näht die Hasengesichter mit Wolle oder Stickgarn mit der Hand zu. Nur eine kleine Öffnung offen lassen zum Befüllen. Wenn Ihr Füllwatte habt, könnt Ihr diese benutzen, ich hatte noch alte Wollreste, die ich hineingestopft habe.

Ich finde sie echt süß und es hat Spaß gemacht, sie mit den Kindern zu basteln. Nun sag ich Euch, wen das Losglück getroffen hat – das Buch Garden Girls hat gewonnen: Franziska! Ganz viel Spaß damit 🙂

Give-away tolles Gartenbuch

Noch ein wenig gedulden müssen wir uns, bis wir endlich wieder Draußen essen, trinken und genießen können. Nichts desto trotz ist die Sehnsucht nach Frühling und Garten/Terrasse/Balkon so groß, dass wir uns bestimmt alle die Sonne herbeiwünschen. Um Euch das Warten ein wenig zu versüßen, kommt heute mein Give-away für Euch: gewinnt das Buch „GARDEN-GIRLS“ von Jana Henschel und Ulrike Schacht (wie mein Buch im Callwey Verlag erschienen). Auf über 200 Seiten werden 20 Frauen vorgestellt, die sich den Traum des eigenen Gartens mit der dazugehörigen Laube erfüllt haben. Sie erzählen, wie es dazu gekommen ist, geben Tipps, DIY Ideen und Rezepte und schöne stimmungsvolle Bilder runden das Ganze ab. Sofort bekommt man Lust, in der Erde zu wühlen oder Wimpelketten zu spannen und träumt sich in eine Hängematte unter den Apfelbaum – hachzt…:-)

Ein schönes, wie informatives Buch, dass für Fans von Kochen, Einrichten und Garten gleichermaßen taugt.

Ich bin auf jeden Fall jetzt angefixt, auf meiner Dachterasse Gäste zu empfangen und übe mich in Geduld, bis es losgeht. Ihr möchtet Euch auch inspirieren lassen und bald im Grünen sein, dann kommentiert einfach unter diesem Beitrag bis Sonntag, den 11.03.2018  und mit etwas Glück, geht bald ein GARDEN GIRLS Buch an Euch raus.

Vielen Dank an Jana und Ulrike und gaaaanz viel Erfolg mit Eurem wunderbaren Buch 🙂 Und Euch allen: viel Glück!