48 Stunden Barcelona

Zurück aus der Sonne und 20 Grad, habe ich überlegt, ob ich Euch meine Eindrücke aus dieser tollen Stadt zeigen soll, oder doch nicht. Generell ist dies ja kein Reiseblog, aber dennoch glaube ich, dass alles was ich für zeigenswert halte, auch meine Leser anspricht.

So nehm ich Euch heute mit zum ersten Teil des 48 Stunden Barcelona Tripps, den ich mit meiner Freundin Katharina diese Woche unternommen habe. Dabei erhebe ich nicht den Anspruch, Euch ausgeklügelte Touren und Wege zu vermitteln, sondern Euch einfach nur zu zeigen, was mir besonders ins Auge gestochen ist, denn immer wenn ich mir Reiseführer kaufe, sind mir da zu wenig Bilder drin und zuviel Text. Ich mag einfach nur erstmal Fotos von einer Stadt sehen, mir dadurch einen Eindruck verschaffen und dann erst dazu lesen 🙂

In der kurzen Zeit kann man natürlich längst nicht alles sehen und erkunden, aber zumindest ein erster Eindruck erschließt sich. So ist mir zum Beispiel die Weitläufigkeit der Stadt aufgefallen. Ganz im Gegensatz zu Lissabon oder Malaga, macht es hier Sinn sich ein Fahrrad zu mieten, denn sonst läuft man sich die Füße wund.

Es gibt unglaublich viele tolle riesige und beeindruckende Bauten und die Stadt hält den Weltrekord in Sachen Bauwerken, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen(acht an der Zahl). Wie ein riesiges Freilichtmuseum viel Palmengrün, wenig Brilletragende Frauen (warum eigentlich?) und Läden, die so intensiv mit Raumduft ausgestattet sind, dass einen oft schon der Geruch nach Innen lockt (ob dieser Trend der Raumdüfte auch mal nach Deutschland kommt und hier so intensiv Verwendung finden wird?).

So, dann folgt mir einfach durch die Straßen und Läden von Barcelona 🙂 :

Noch mehr Fotos aus dieser schönen Stadt und mein Fazit dazu ganz bald 🙂

Fundstück der Woche: Korb

Etwa eine halbe Stunde Fahrtzeit von mir Zuhause befindet sich ein kleiner Ort, in dem es ein Haus gibt, dass mal eine alte Schule war. Na gut, dass ist an sich nichts besonderes. Hier ist aber der Unterschied, dass dieses Haus voll ist mit Flohmarktsachen. So zwei oder dreimal im Jahr hat es offen und man schlendert von Raum zu Raum und von Stube zu Stube und schaut sich viel Kurioses an. Dort war ich letztens (auf Instastorys hatte ich schon davon berichtet) und habe Dinge gefunden. Vieles, was ich für die Apartments benutzen kann, die ich einrichte, aber auch eine Sache für mein Zuhause: einen 80er Jahre Korb aus Rattan. So einen hatte ich damals auch. Darin bewahrte ich meine Aufklebersammlung auf 😉  (an meine Mutter: Wo ist der hingekommen?)

Demnächst werde ich mal meine Handwerker Kollegen von der Baustelle bitten, einen Stern aus Ihren Zollstöcken zu formen und für ein Gruppenfoto hochzuhalten 😉 Seit ich regelmäßig mit Sperrmüllsachen dort aufkreuze, denken sie sowieso ich spinne, da kann ich auch mal ein wenig Weihnachtsambiente zwischen Baugerümpel verbreiten 😉

Bis bald!! Schönen Mittwoch für Euch!

Die Invasion und eine Bitte

Heimlich still und leise haben sich ein Trupp bärtiger, grimmiger Männer begleitet von ein paar zierlichen Engeln, heute Nacht auf den Weg gemacht. Sie suchten Zuflucht in meiner Wohnung. Auf Nachfrage murmelten sie etwas von „zu kalt“ und „es ist nun langsam Zeit“, bevor sie sich in Küche, Flur und Wohnzimmer verteilten. Einige der Herren haben viele viele Jahre auf dem Buckel und einen hat es sogar auf der Flucht erwischt. Ein Treppensturz der übelsten Sorte. Seid dem liegt er in der Leimklinik und hofft auf eine neue Chance! 😉

Ansonsten habe ich heute eine dringende Bitte an Euch: ein weiterer bärtiger Mann, der aber kein Nussknacker ist, sondern mein Helfer bei Computerfragen, braucht nun mal meine Hilfe und da kommt Ihr ins Spiel! Er bekommt eine gute Note von seinem Hochschulprofessor, wenn er möglichst viele Besucher auf seinem neuen Foto Blog hat! Tut mir bitte den Gefallen und klickt alle mal hier drauf!! Natürlich müsst Ihr nicht nur klicken, sondern dürft auch lesen, was Lucas sich Schlaues zum Thema Fotografieren ausgedacht hat. Er wird sich sehr freuen! Vielen lieben Dank dafür 🙂

Lieber Lucas, wenn Du jetzt keine eins bekommst, kann ich auch nichts dafür 😉

Guten Wochenstart für Euch alle!

Ein kleines Apartment in beruhigendem Blau

Die erste Wohnung im neuen Glückshaus hatte ich Euch hier letztens gezeigt. Nun habe ich das zweite kleine Apartment fertig gestellt und wie es geworden ist, möchte ich gerne heute zeigen. Es kommt in einem beruhigenden Blauton daher und hat kleine Akzente in Gelb, Rose und Natur.

Es ist von der Wirkung ganz anders, als das Olivfarbene daneben und so hoffe ich,dass es bei den insgesamt 16 Wohnungen die es werden, für jeden Geschmack etwas dabei sein wird 🙂

Wenn das Wohnen auf so kleinem Raum stattfinden muss, dann ist es wichtig, Möbel zu verwenden, die sehr „luftig“ wirken, um den Raum nicht noch zusätzlich zu beengen. Daher habe ich mich hier für das filigrane Metallbett entschieden und schlichte Stühle. Da eigentlich nicht genügend Platz war für einen Esstisch, habe ich direkt an die Miniküche eine Arbeitsplatte anhängen lassen, die man als Essgelegenheit nutzen kann, oder auch um mal etwas abzulegen. Die Schränke und Kommoden stehen in der Nische am Fußende des Bettes (auf den Fotos nicht zu erkennen). Aus Gründen der Nachhaltigkeit und um es auch persönlicher zu gestalten, bemühe ich mich in jeder Wohnung auch Vintage Dinge unterzubringen. Hier ist es das Nachttischlämpchen, dass ich mit blauen Dreicken bemalt habe und die alte Holzkiste – ein Sperrmüllfund – farblich passend lackiert 🙂

VORHER:

NACHHER:

Aparment Nummer 3 in einer ungewöhnlichen Farbe  ist auch fast fertig und kommt demnächst 😉

Weihnachtsengel

Kleine feine Engel aus Papier von Juriane Matter – die hängen nun an einem Ast im Wohnzimmer. Sie machen nun tatsächlich den diesjährigen Anfang meiner Weihnachtsdeko. Ich habe sie als Bastelbogen gefunden und da sie schon vorgestanzt waren, ging es ruck-zuck mit dem Falten und Aufhängen.

Einige Päckchen habe ich für den Adventskalender für meine Söhne auch schon eingepackt. Zwischendurch habe ich immer Zweifel, dass ich alles auch rechtzeitig schaffe, aber wer hat das nicht? Quasi fast vor meiner Tür wird derzeit schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut und ich frage mich: Wo ist der Herbst geblieben? Die Zeit rennt gefühlt immer schneller und kaum hat man etwas von der to-do Liste gestrichen, steht schon wieder das nächste drauf. Aber so ganz ohne den vorweihnachtlichen Trubel wäre es vermutlich fast langweilig 😉

Habt Ihr schon etwas Weihnachtszauber verteilt? Ganz schönen Mittwoch allerseits! 🙂

Eine gestrickte Wand

Als ich letztens die Anfrage einer Tapetenfirma aus England bekam, ob ich eine ihrer Tapeten testen möchte, musste ich nicht lange überlegen. Ich bin immer für Neues offen und sofort ging ich im Geiste die möglichen Wände durch, die für ein Make-Over in Frage kommen könnten. Da das Kinderzimmer meiner beiden jüngsten Söhne gerade umgemodelt wird (die Bettseite bekommt Einbauschränke mit einer beleuchteten Nische für zusätzlichen Stauraum), war die Idee geboren, die gegenüberliegende Wand mit der Dschungeltapete dafür zu nehmen. Nun war die Qual der Wahl, denn bei muralswallpaper  gibt es tausende von Tapeten für jeden Geschmack. Also, habe ich schon mal eine Vorauswahl getroffen, damit meine Söhne nicht komplett überfordert waren mit der Auswahl. Die letztendliche Entscheidung, welche es werden durfte, haben aber die Beiden getroffen, da es ja deren Zimmer ist.

Entschieden haben sie sich für eine Fototapete mit einem Zopfstrickmuster in Creme. Sehr cool und sehr abgefahren. Da diese Tapete cremeweiß ist, passten auch alle bunten Spielsachen und das rote Sideboard wieder gut dazu.

Falls Ihr Euch für eine solche Tapete entscheidet, müsst Ihr Eure Wand (ich würde da wirklich nur eine Wand nehmen, sonst ist es schnell zu viel) gut ausmessen. Die Tapete wird exakt auf Eure Wandmaße angefertigt und Euch wenige Tage später zugesandt. Sie kommt als komplette Rolle und muss dann noch in Bahnen geschnitten werden, was aber kein Problem ist, da diese durchnummeriert sind und man sich nicht lange überlegen muss, wie das Muster zusammen gesetzt werden soll. Hier ist es etwas tricki gewesen, da mal wieder jeder rechte Winkel an der Wand fehlt und man oben wie unten immer ein Gefälle hat.

Ansonsten hat sich die Tapete aber gut kleben lassen. Etwas anders als üblich wird sie überlappend aufgeklebt und nachher mit einem Cutter an der Wand selbst geschnitten. Das hat bei der ersten Bahn etwas Überwindung gekostet, weil ich Angst hatte, dass ich sie damit komplett zerstöre, hat aber wie laut Anleitung beschrieben, doch funktioniert.

So und nun mag ich Euch schnell zeigen, wie es geworden ist (die andere Zimmerseite mit den neuen Schränken kommt demnächst).

Ich finde es ist sehr lustig geworden und man kommt sich so ein wenig vor, als wäre man geschrumpft und befindet sich unter einer Strickdecke und spielt verstecken 😉 Und was meint Ihr?

Kooperation mit muralswallpaper

 

 

Fundstück der Woche: Regenbogenregal

Leider kein Flohmarktfundstück diese Woche! Jetzt beginnt die Jahreszeit, wo Flohmärkte aufgrund der Witterung rar gesät sind, so dass ich auch mal neu gekauft habe 🙂

Ein kleines Regal ist hier eingezogen. Es ist natürlich nicht dazu gedacht, dass man da Gott weiß was draufstellen kann, es ist wie Ihr gleich sehen werdet, eher ein Objekt, dass als solches wirkt.

Regenbogen sind ja per se etwas Traumhaftes und die bunten Farben haben mich einfach angelacht.

Es ist heute so düster draußen, da kommt mir ein wenig Bunt ganz gelegen. Ich würde mich so gerne mal auf die Couch knallen, aber ich muss Tapete abreißen im Kinderzimmer. Da kommt etwas Neues (selbst schuld 😉 ) und ich glaube, es wird richtig cool!

Tolles Wocheende für alle und bleibt gesund – die ersten Rotznasen sind unter uns 🙂

Das neue Glückshaus

Eine neue Baustelle hält mich in Atem! Besser gesagt so auf Trab, dass ich die ganze Woche noch nicht dazu gekommen bin, hier einen Beitrag zu schreiben. Ich fahre morgens im Dunkeln und komme im Dunkeln wieder nach Hause – zu dunkel um noch Fotos machen zu können. Die nächsten Wochen und Monate darf ich 16 kleine Apartments im neuen Glückshaus in Gießen einrichten (wer sehen mag, wie alles vor zweieinhalb Jahren angefangen hat, kann mich hier bei der Arbeit sehen). Leser, die schon länger hier sind wissen, dass diese kleinen Wohnungen dann möbliert vermietet werden. Hier ist wieder schönes, aber günstiges Einrichten gefragt und allzu lange darf es auch nicht dauern. Vor Kurzem habe ich das erste Mal den Rohbau besucht und mir einen Überblick über mein Aufgabengebiet verschafft. Von dem Entscheiden, wohin die Steckdosen und der TV Anschluss kommen soll, bis zur Wahl des Fußbodenbelags und der Fliesen für das Bad und schließlich die Farbe für die Außenfassade – alles meine Aufgabe 🙂 Die Einrichtung und die Dekodetails kommen noch obendrauf. Für die kommenden Wohnungen habe ich einen hellen Fußbodenbelag ausgesucht, der läßt die Räume größer wirken und kann super zu allem kombiniert werden. Die Wandgestaltung wird in jeder Wohnung anders ausfallen, da probiere ich wie immer gerne unterschiedliche Farbkombinationen aus.

Für dieses erste Apartment habe ich mich für einen Olivton entschieden. Kombininiert habe ich mit Schwarz/Weiß und verschiedenen anderen Grüntönen. Großes Glück hatte ich mit dem Fund des tollen 60er Jahre Sideboards (schaut bitte nicht so genau, der Staub auf Baustellen ist einfach übermächtig und ich habe erst nach dem Fotos knipsen gemerkt, dass an der ein oder anderen Stelle nochmal gewischt werden muss). In den Instagram Storys nehme ich Euch immer mal mit für einen Blick hinter die Kulissen und auf die restliche Baustelle 🙂 Ich hoffe, Ihr findet es genauso spannend wie ich, mitzubekommen, wie Neues entsteht!

Geschenkidee aufgehübschtes Handtuch

Eine Idee, die ich vor einiger Zeit hatte, wollte ich an Euch heute weitergeben. Vielleicht könnt Ihr häkeln? Dann ist mein heutiges DIY vielleicht etwas, was Ihr gerne nachmachen könnt. Ich habe aus dünnem Baumwollgarn Granny Squares gehäkelt. Jedes Granny Square habe ich miteinander verbunden und die so entstandene Reihe mit der Maschine an eine Frotteehandtuch an der unteren Kante angenäht. Das macht wirklich nicht viel Arbeit, sorgt aber dafür das jedes Handtuch ein Hingucker und ein tolles Unikat ist. Ich habe dazu keine extra Anleitung, aber Ihr findet verschiedenste Versionen für das Häkeln von Granny Sqaures auf Youtube. Vielleicht habt Ihr eine liebe Freundin, der Ihr so ein aufgehübschtes Handtuch gerne zu Weihnachten schenken möchtet 🙂

Hier habe ich vor Jahren Müllbehälter damit aufgehübscht und hier mal ein Kissen damit verschönert (nebenbei seht Ihr noch die alten Tapeten in Wohnzimmer und Küche).

Am Schönsten wird es nachher aussehen, wenn Ihr die Farben des Badezimmers, in dem es später hängen wird, aufgreift 🙂

Kommt gut in die neue Woche. Für mich geht heute endlich das Einrichten eines neuen Glückshauses mit insgesamt 19 Apartments los. Bleibt gespannt.

Sport in tollem Ambiente und Gewinner Bohrmaschine

Ich habe gerade großes Glück: ich habe nicht nur 2 Wochen ohne WLAN Zuhause überlebt ;-), sondern darf seit dieser Woche auch noch Sport in absolut tollem Ambiente machen. Ich habe schon wirklich viele Sportarten in meinem Leben ausprobiert, so war ich zum Beispiel mal selbst Fitnesstrainerin oder habe in der Bayernliga Softball (die weibliche Version von Baseball) gespielt. Alles gut und schön, aber nichts hat mir so gut gefallen wie Pilates. Aber was haben meine sportlichen Geständnisse nun mit meinem Einrichtungsblog zu tun? Im neueröffneten Studio einer Freundin sieht es so toll aus, dass ich Euch unbedingt daran teilhaben lassen wollte. Wenn mir irgendetwas gut gefällt (egal was), dann möchte ich hier davon berichten. Oft sind Sportstudios ja eher nicht so der Ort, an dem Design und Ambiente aufeinander treffen. Sehr technisch, sehr funktionell und schweißlastig kommen diese sportlichen Begegnunsstätten oft daher. Diesmal ist es anders: in einem ehemaligen Fabrikgebäude, dass per se schon wunderschön und besonders ist, darf ich mich nun aufhalten und mich auspowern. Dabei geht es mir immer gut. Nun ist es noch schöner, denn ich habe auch noch eine Erholungskur für meine Augen. Der Eingangsbereich ist so hell, luftig und freundlich gestaltet. Tolle extra angefertigte Sitzbänke mit vielen bunten Kissen laden zum Verweilen ein und man kommt schon ins Schwitzen vor lauter Gucken und Staunen 🙂 Die teilweise freigelegten Backsteinwände sehen sehr cool aus und die Glaswände erhalten die Großzügigkeit und den Charakter des Fabrikgebäudes, während sie gleichzeitig für Diskretion in den Kursräumen sorgen. So geht Sport also auch! Auch wenn Ihr jetzt nicht in meiner Stadt wohnt, um in den Genuß zu kommen, hier persönlich mal mitzumachen, so hoffe ich, dass ich Euch an den Bildern erfreuen kann und sich andere Studiobesitzer inspiriert fühlen und ihr oft sehr nüchternes Ambiente überdenken 🙂

So, und wer hat nun den tollen Akkuschlagschrauber mit Zusatz Akku und Smart Tech Funktionen gewonnen? Nun hab ich Euch lange auf die Folter gespannt und die männliche Beteiligung war dieses Mal sehr hoch, was mich  gefreut hat. Und gewonnen hat auch tatsächlich ein Mann: Jörn! Du darfst demnächst zuhause handwerken 🙂 Viel Spaß damit (Du erhälst eine Email von mir).

Allen andern vielen Dank fürs Mitmachen und ein wunderschönes Wochenende für alle – auch ohne neuen Akkuschlagschrauber!