Fundstück der Woche: 50er Jahre Schale

Zugegeben, so cool und witzig wie mein Fundstück der letzten Woche, ist mein dieswöchiges neues Teil nicht. Aber dennoch macht die 50er Jahre Schale für 50 Cent ergattert vom Flohmarkt letzten Sonntag eine gute Figur. Ich mag ja Dinge, die aus Bast geflochten oder gewebt sind gerne und die ovale Form mit den kleinen Füßchen ist so typisch für diese Zeit.

Zusammen mit der Vase mit den Sonnenblumen sieht es echt schön aus, in meiner Büroecke. By the way: habt Ihr auch immer ein Sonnenblumenproblem? Meine Sonnenblumen sehen nie lange schön aus und das, obwohl ich die Stiele immer brav platt klopfe am unteren Ende, so wie es von der Verkäuferin am Markt vorgeschlagen wird. Nie funktioniert das bei mir. Hat da mal jemand einen Tipp?

Heute hatte ich Post. Eine Ausgabe der Zeitschrift mein Eigenheimbefand sich darin. Die Redaktion fand meinen selbstgebauten Nachttisch so toll, dass sie ihn in der aktuellen Ausgabe veröffentlicht haben 🙂

Genießt die letzten schönen Sonnentage im August!

Italienischer Apfelkuchen

Schon so lange, habe ich hier kein Rezept mehr veröffentlicht. Oder kommt mir das nur so vor? Der letzte Kuchen kam zumindest als Gastbeitrag von meiner Schwester. Na gut, jetzt will ich mich mal nicht drücken und präsentiere Euch einen sehr leckeren (natürlich!) und schnellen Kuchen – den italienischen Apfelkuchen! Probiert ihn unbedingt mal aus!!

  • 400 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 2 Eigelb
  • Salz
  • 4 kleine Äpfel
  • 1 reife Mango
  • 4 EL Zitronensaft
  • 4 EL Aprikosenkonfitüre
  • 2 Stangen Giotto (aus der Süßigkeitenabteilung von Ferrero)

Mehl, 220 g Butter, Eigelbe, 1 großzügige Prise Salz und 4 EL kaltes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie gewickelt mindestens 1 Stunde ruhen lassen oder 10 Minuten in das Frostfach legen.

Teig auf einem gefetteten Backblech (ca. 32 x 36 cm) dünn ausrollen – ich habe allerdings Backpapier benutzt 🙂

Äpfel waschen, vierteln und entkernen. Apfelviertel in feine Scheiben hobeln und in kaltes Wasser mit Zitronensaft legen. Mango schälen und ganz dünn am Kern entlang in Scheiben schneiden, damit sie in etwa die gleiche Größe bekommen, wie die Apfelstücke.

Apfelscheibchen gut abtropfen lassen und fächerartig auf dem Teigboden verteilen. Übrige Butter schmelzen und die Apfelscheiben damit bepinseln.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) ca. 30 Minuten backen.Die Aprikosenkonfitüre erwärmen und durch ein Sieb passieren. Die Apfelscheiben und die Mangoscheiben mit der flüssigen Konfitüre bepinseln. Apfel-Tarte etwas abkühlen lassen.Die Giottos halbieren oder klein bröseln und auf dem Kuchen verteilen. In Stücke schneiden und anrichten.

Die Kombi mit Apfel und Mango schmeckt einfach super. Wenn man säuerliche Äpfel wählt, ist es ebenfalls toll, denn die Süße kommt durch die Giottos und die Marmelade – perfekte Kombi! 🙂

Gepimpte Kommode

Schon mal habe ich meine einfach und schlichte Malmkommode aufgepeppt. Erinnert Ihr Euch? Das Schlafzimmer hatte noch die Tapete mit den Goldpunkten. Damals hatte ich die Kommode einfach mit tapeziert. Seit das Zimmer allerdings in Blau und Rose Tönen gehalten ist, hatte ich der Ecke und somit auch der Kommode keine besondere Beachtung geschenkt. Dieses Mal habe ich ein Blumenbuch vom Flohmarkt dazu genutzt, dieses Möbelstück aufzuhübschen und zu verändern.

Die farblich passenden Seiten habe ich aus dem Buch rausgeschnitten und mit Sprühkleber auf die Schubkästen geklebt. Die überstehenden Kanten werden dann mit einem Cutter abgeschnitten. Um das Ganze etwas haltbarer zu machen, habe ich eine dünne Schicht Klarlack auf die beklebten Schubkästen aufgetragen! Schnell fertig und ganz einfach 🙂

VORHER:

Schön fände ich es auch, wenn man Familienfotos in schwarz – weiß auf normalem Papier ausdruckt und diese dann wie eine große Fotocollage aufklebt.

Feinen Montag für Euch alle!

Bettentausch

Ein seltener Anblick bot sich mir die Tage: ein aufgeräumtes Jugendzimmer! 😉 Kennt Ihr den Spruch: in das Zimmer eines Jugendlichen gehen ist wie ein Ikea Besuch – ich wollte nur mal gucken und komme raus mit 5 Tellern, drei Gläsern und sechs Flaschen ??!! Haha. na ja so auch hier. Die Gunst der Stunde habe ich genutzt, um schnell ein paar Fotos zu machen. Die Blume hat mein Sohn in die Flasche getan – natürlich nicht!!! Das war gelogen! Das ist in ungefähr so wahrscheinlich wie Ostern und Weihnachten an einem Tag! 😉 Das hab ich gemacht für das Foto. Also pssssst, nicht verraten. Nachher ist die Blume wieder weg und die Flasche schmeiß ich unter das Sofa.

Was ich aber eigentlich noch erzählen wollte heute war: möchte jemand das Bett kaufen? Es ist ca 150 Jahre alt und aus Vollholz und hat die Maße 1 x 2 Meter. Es wurde mit Tafelfarbe lackiert und ist mit Kreide beschrieben. Das kann man natürlich weg wischen und man kann es auch komplett neu in einer anderen Farbe lackieren. Es hat ein Kopfteil und ein Fußteil. Das Kopfteil hat eine schöne Verzierung und das Fußteil ist der Grund, warum wir es leider weggeben müssen. Mein Sohn ist so derartig großgewachsen, dass er mit den Füßen unten anstößt und wir ein längeres Bett brauchen (schade). Sollte es jemanden von Euch interessieren, dann würde ich es für 140 Euro abgeben (bei Interesse schickt mir einfach eine Mail: julia@myhomeismyhorst.de).

Die Idee ein altes PC Gehäuse zu bepflanzen und als Beistelltisch zu verwenden, stammt allerdings von meinem Sohn und das find ich ganz lustig. Feinen Start ins Wochenende!

Fundstück der Woche: Mr.P

Ich glaube, manchmal meint es das Universum besonders gut mit mir! So zum Beispiel am Sonntag. Trödel. Erst wollte ich gar nicht gehen, weil das Wetter so unsicher aussah. Dann hatte ich mich doch überwunden und beim Anblick der wenigen Stände auch gleich geärgert. Nach dem ersten Stand hatte sich meine Laune doch allerdings schlagartig gebessert, denn ich habe tatsächlich etwas gefunden, was ich schon seit über zehn Jahren toll finde und schon x – mal in meinem virtuellen Einkaufskorb liegen hatte und dann nie bestellt habe, weil es mir dann doch immer zu teuer vorkam.

Die Rede ist von Mr. P. Der Mister ist eine kleine Lampe in Männergestalt. Wenn man es hell haben möchte, so muss man ihn allerdings an seiner“empfindlichsten“ Stelle anfassen und das kleine Ding zwischen seinen Beinen hochdrücken ;-). Das ist ja leider genau mein Humor – Einrichtung mit Witz und Spaß – steh ich voll drauf. Es gibt ihn nicht in unterschiedlicher Größenausstattung, sondern immer nur mit verschiedenfarbigem Hut!

Wie mega hab ich mich gefreut, als ich ihn in der Kiste am Boden hab liegen sehen! Danke liebes Universum, Du hast ihn mir auch gleich in der richtigen Farbe geschickt!!

Einen tollen und lustigen Mittwoch für Euch!! Ich freu mich auf heute Abend, wenn ich wieder Licht im Schlafzimmer machen darf 😉

Keine Ausreden mehr

Frische Blumen oder generell Bumen und Pflanzen gehören einfach zum Wohnen, wie das Salz ans Essen. Manchmal höre ich allerdings bei Wohnberatungen den Satz: ich habe keine Vase! Jetzt ist wirklich Schluß mit dieser Ausrede, denn spätestens nach meinen heutigen Fotos ist klar, dass Blumen ebenso gut in Altgläsern und Altflaschen aufgehoben sind, wie in Blumenvasen. Im Grunde kann man alles zur Aufbewahrung von Blumen verwenden, solange es wasserdicht ist. Manchmal wirkt es erst durch dieses Arrangement besonders schön. Meine Blumen habe ich in Altglas arrangiert und dann in eine alte Karteikartenkiste gestellt, die mir über den Weg gelaufen ist. Die Innenseite der Kiste wurde vorher noch mit buntem Geschenkpapier beklebt. Das sieht sehr hübsch aus und wäre im übrigen auch ein tolles Geschenk, wenn man eingeladen ist!!Also, ab sofort gibts keine Ausreden mehr – her mit der Blumenfreude 🙂

Schönes Zeug

Manchmal werde ich von Firmen gefragt, ob ich nicht das ein oder andere Produkt hier vorstellen mag. Wenn es mir gefällt, dann tue ich das gerne! Manchmal entdecke ich aber auch alleine schöne Dinge. Ich durchforste Seiten im Netz immer auf der Suche nach Interiorsachen, die ich für die Wohnungen, die ich einrichten darf gebrauchen kann. Neulich bin ich auf diverses schöne Zeug gestoßen, dass ich Euch einfach mal so vorstellen mag. Wenn ich nicht schon fast alles hätte, wäre ich bestimmt schwach geworden. Aber vielleicht ist ja etwas von den folgenden Sachen dabei, dass Euch gut gefällt, mir gefällt es auf jeden Fall 🙂

Ein Letterboard zum Hinterlassen von Botschaften:

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oder schöne Kaffeetassen:

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oder vielleicht braucht Ihr ja noch ein Geschenk für ein Kind. Die küssenden Igel sind so süß und es gibt das Muster als Geschirr, Picknickdecke und Lunchtasche

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Wenn ich noch mehr Platz in meiner Küche hätte, dann würde ich mir sicherlich den stylishen Weinhalter kaufen 🙂

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Super schön finde ich auch das Muster der Bettwäsche bzw. der Vorhänge. Leider passen die englischen Bettdeckenmaße nie zu den deutschen Decken, aber vielleicht sucht ja jemand von Euch Vorhänge für einen Raum mit Grüntönen??

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Das süße Katzenkissen aus Wolle für Katzenfans ist doch auch niedlich, oder?

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Ganz ganz schön, finde ich auch dieses bestickte Kissen:

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Schade, dass ich schon so viele Schüsseln habe, denn diese hier find ich besonders hübsch:

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oder sucht Ihr gerade nach einem neuen Teppich mit bunten Farben, der langweilige Räume aufpeppt? Wie wäre es mit diesem hier im Berberlook?

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voll genial finde ich auch die fröhliche gelbe Schreibtischlampe mit Stiftspender!

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sehr sehr süß ist auch die Deckenlampe, die wie eine Süßigkeit aussieht. Ganz besonders schön wirkt sie, wenn man zwei davon nebeneinander hängt (auch über einem Esstisch fände ich das toll).

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Schreibt mir doch mal, ob Euch etwas von meinen Netzschätzen gefallen hat 🙂 Guten Start in die neue Woche!

PS. Dies war keine Kooperation mit irgendeiner Firma. Ich habe einfach wahllos rausgesucht, was mir gut gefallen hat 🙂

Fundstück der Woche: Patchworkkissen

Huhu, ich melde mich nun offziell aus dem Urlaub zurück mit einem Fundstück, für das ich etwas tiefer in die Tasche greifen musste, weil es kein Flohmarktfundstück ist, ich mir dafür aber schon lange gewünscht habe: ein handgearbeitetes Kissen von einer Frau, die mich immer wieder inspiriert. Die Holländerin Ingrid Jansen vom Blog woodwoolstool. Sie sieht nicht nur unglaublich toll aus, sondern wohnt in einer herrlich unkomplizierten Wohnung, die immer Leichtigkeit und Urlaubsfeeling versprüht. Dies mag an den vielen Mitbringseln von ihren Reisen nach Marrakesch liegen. Dort ist sie mehrmals im Jahr und gibt dort tolle Häkelkurse für Menschen, die darauf Lust haben. Wie gerne würde ich daran mal teilnehmen (…“zum Häkelkurs nach Afrika fliegen, wenn man das jemandem erzählt“, dass klingt doch schon sehr lustig) 😉

Nun habe ich mir aber ein von ihr gefertigtes Kissen aus ihrem etsy shop gegönnt! Es ist ein fröhlicher Hingucker 🙂

Macht es Euch schön am Wochenende auch ohne Sommerwetter (ich bin nach zwei Wochen durchgänig an die 40 Grad, mal ganz froh über die Kühle).. Eure Julia

Eine Hometour

Bestimmt kennen viele von Euch den amerikanischen Interior Blog „design sponge“??!! Regelmäßig bin ich dort zu Gast, um mich von den bunten Bildern inspirieren zu lassen. Ausländische Blogs sind da oft einfach viel unkonventioneller und bringen vielfach buntere Ideen ins Netz, also eine Bereicherung für Designverliebte.

Warum ich Euch das erzähle? Ganz einfach: heute darf ich Teil dieses amerikanischen Blogs sein! Vor einigen Wochen kam die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, mit einer Hometour vorgestellt zu werden. Hey, dieser Blog hat mehr als 2 Millionnen Leser! Natürlich wollte ich 🙂

Falls Ihr jetzt auch Lust habt, auf eine gesammelte Bildermenge aus meiner Wohnung in einem Bericht, dann klickt doch einfach zu design sponge rüber und lest meine Hometour !!

Guten Start in die neue Woche – in einigen Tagen ist mein Urlaub zu Ende und dann geht es hier wie gewohnt weiter!

Urlaubsfarben

Kroatien – vielmehr die Insel Cres – auf der wir uns gerade befinden, ist wirklich schön. Landschaftlich kann man da nicht meckern und auch das sommerliche Wetter lässt uns hier nicht im Stich (täglich so an die 40 Grad). Also pures Sommerfeeling.

Leider bin ich ja eher so der wuselige Typ und zwei Wochen nur Baden und entspannen ist für mich nicht immer einfach. Ich muss immer irgendwas machen 😉 Zum Glück kann man ja auch mal die Gegend erkunden und Fotos knipsen. Was hier allerdings gänzlich unmöglich ist: Einkaufen! Schon seit über einer Woche, bin ich auf der Suche nach einem Kaffeebecher (hier in der Unterkunft gibt es nur so mini kleine Kaffeetassen), aber ich finde einfach nichts 🙁

Na ja, dies hat auch sein Gutes, denn dann bin ich vermutlich sehr erholt und kann dann zuhause neue Projekte starten! Nun nochmal einige Eindrücke von hier: Bis ganz bald!! Ich hoffe, Ihr habt auch in Deutschland ein wenig Sonne 🙂