Apartment in Rot

Bei so vielen Apartments (nach 50 hab ich aufgehört zu zählen 😉 ), die ich aufhübschen durfte, habe ich immer versucht, etwas Neues auszuprobieren. Da ja die Eckdaten immer gleich sind (wenig Kosten und kurze Zeit, immer der gleiche Kleiderschrank und die gleiche Kommode, ansonsten frei Hand), bleiben ja oft nur die Wände und die Deko, mit der man variieren kann. Dieses Mal entschied ich mich für einen Farbton, den ich nur einmal vorher benutzt habe, nämlich in einer Wohnung, die in meinem Buch vorkommt. Es ist nicht exakt der gleiche Rotton, aber dennoch ein sehr warmes und kraftvolles Rot. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, da er sehr intensiv ist. Kombiniert habe ich es mit blauen Akzenten z.B. bei den Stühlen und der Bettwäsche. Wenn man auf so kleinem Raum leben muss, würden sich eigentlich maßangefertige Möbel anbieten, bzw. solche, die man sich farblich und größenmäßig selbstzusammenstellen kann. Bei dem Budget, dass ich von meinem Auftraggeber erhalten habe, ist das leider nicht möglich gewesen, aber wenn Ihr selbst für Euch Zuhause Möbel sucht, die diese Kriterien erfüllen, dann werdet Ihr vielleicht hier fündig, denn dort könnt Ihr ganz viel selbst gestalten und individuell zusammenstellen 🙂

Das Apartment, dass Ihr auf dem folgenden Bild seht ist nicht unbedingt so gruselig gewesen, wie Ihr es hier teilweise von meinen VORHER Bildern gewohnt seit. Es war allerdings stark abgewohnt und durch die riesige Couch und die Aufteilung sehr eng.

Das Bett wurde an der anderen Wand platziert und die halbe Sofaecke ist rausgeflogen. Der Essplatz vor dem Fenster wurde beibehalten. Neue Stühle und ein Schaukelstuhl sind eingezogen. Das TV Gerät ist auf die andere Seite gekommen, so dass man nun vom Bett aus schauen kann, oder wahlweise vom Schaukelstuhl aus. Sicherlich wäre eine Couch schön gewesen, aber mir ist es lieber, das Zimmer vermittelt ein Gefühl von Weite, als das jeder noch so kleine Zentimeter voll gestopft ist.

VORHER

NACHHER:

Dafür, dass Apartment nur so winzig ist, hat es nun aber Persönlichkeit bekommen. Dafür sorgt die Bilderwand mit Elementen aus Bildern, Spiegel, Setzkasten und einer alten Schublade, die als Regal und gleichzeitig Bilderrahmen fungiert. Die Mischung macht die Wand spannend. Grunsätzlich muss auch immer die Bettwäsche in die Raumplanung mit einbezogen werden. Bei so einer großen Farbfläche ist es nötig, die Bettwäsche der Wandfarbe anzupassen, sonst ist die komplette Raumwirkung verloren. Gerade bei einer roten Wand sollte man sich daher auf eine Textilfarbe beschränken (hier dunkelblau – wäre auch weiß möglich gewesen).

So, nun steht schon die nächste Bude an, der ich mich widmen darf und ich bin selbst gespannt, welcher Farbton um die Ecke kommt 🙂 Feinen Tag für Euch!

 

 

 

 

Küchen

Das Thema Küche spare ich hier auf dem Blog oft auf, weil es bei mir da nie so viel Neues gibt. Meine Küche habe ich vor nun mittlerweile 17 Jahren gekauft. Damals war es für mich wichtig, dass ich eine Küche nehme, die sehr kompatibel. Zuvor war ich acht mal umgezogen. Ich hatte Wohnungen, in denen immer eine Küche vorhanden war. Meistens welche, die nicht nach meinem Geschmack waren. Darum entschied ich mich für eine Modulküche, mit einzelnen Teilen. Diese können dann je nach Grundriss flexibel gestellt werden – ganz anders wie bei einer Einbauküche logischerweise. Aber schon damals habe ich mich gegen Hängeschränke ausgesprochen. Das wirkte für mich zu massig und zu klobig. Generell bieten Hängeschränke natürlich viel Stauraum. Dennoch bin ich ein Fan von minimalistischem Küchenequipment. Viele Dinge, die sich in den Schränken befinden, werden im Grunde nur selten oder gar nicht genutzt. Hier ist konsequentes Aussortieren unbedingt nötig! Ich habe irgendwann und irgendwo mal ein Zitat gelesen: in der asiatischen Küche werden nur wenige Gerätschaften gebraucht und Gerichte, bei denen man mehr als drei Utensilien bräuchte wären unnötig und ungesund.

Okay, dass ist vielleicht auch wieder dogmatisch, aber braucht man wirklich eine Crepeplatte, einen Sandwichmaker oder ein Cakepopblech oder so was in der Art?? Mein Raclette Gerät geb ich allerdings nicht her und lagere es auf dem Dachboden (wir haben keinen Keller).

Neulich hat mich eine Bekannte nach einem Spritzsschutz gefragt. Ich sollte doch darüber mal schreiben, was man hinter den Herd an der Wand anbringen könnte. Dazu habe ich von der lieben Nina vom Blog labelfrei me einen guten Beitrag gefunden. Klickt doch mal zu Ihr hier rüber, wenn Ihr Euch darüber informieren möchtet.

Ansonsten habe ich Euch neben einem Bild aus meiner Küche, auch Fotos von Küchen aus dem Netz gesucht, die ich einfach toll finde. Vielleicht seit Ihr gerade in der Planungsphase und der Bericht kommt Euch gelegen.

Ach eins noch: habt Ihr eine Ikea Küche und hättet gerne etwas anderes? Es gibt eine Firma, die für Ikea Küchen Korpusse (heißt die Mehrzahl von Korpus so ? 😉 ) Designer Fronten anbietet. Ganz individuell und zum selbstzusammenstellen – sehr schön!

Meine kleine schiefe Küche kennt Ihr ja:

Eine gelebte gemütliche Küche mit kleinen Hängeregalen und Platz für einen Tisch:

gefunden hier

Eine schwarze Wand in der Küche ist auch mega schön. Hier wird noch mit Kupferfliesen aufgetrumpft:

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oder eine Küche mit schwarzen Fronten und süßen rosa Fliesen in Retroformat

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Hier ist Holz an der Wand angebracht und das wirkt ziemlich gemütlich und auch schick:

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Hier ist der Hingucker die ungewöhnliche Fliesenansammlung, die nur punktuell eingesetzt wurde:

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Eine ungewöhnliche Küche sind diese gemauerten offenen Schränke (hier muss man sehr ordentlich sein) und die glänzend pinke Wand – vielleicht nicht mega praktisch, aber dafür mega cool

Die folgende Küche ist irgendwie cool – Fliesen bis hoch zur Decke und tolle Details, wie die Lederschlaufen – auch eine Idee!

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Oder eine Küche, die durch viele bunte Details lebt und es sehr viel zu entdecken gibt:

gefunden hier

Wichtig ist bei allen tollen Küchen: entweder der Boden ist ein Highlight (tolle gemusterte Betonfliesen z.B.), die Wandgestaltung (sprich Fliesen oder anderes), oder die Küchenfronten und die passende und prägnante Deko.

Kommt gut in die neue Woche!! 🙂

Frauengemüse

Heute dürft Ihr mir gerne widersprechen: noch nie habe ich einen Mann getroffen, der gerne Rezepte mit Kürbis ißt! Gewagte These? Aber bestimmt lieg ich nicht so falsch damit. Ich habe das erste mal einen Butternutkürbis verarbeitet zu einem sehr leckeren Kürbis-Tomate-Mozarella-Auflauf, aber auch den wollten meine Männer nicht essen. Die obligatorische Herbstkürbissuppe habt Ihr bestimmt schon alle gekocht und die ist ja auch mega lecker. Aber heute sollte es mal was Neues mit diesem Gemüse sein und so möchte ich Euch das folgende Rezept ans Herz legen und fragen: „Kennt Ihr Männer, die Kürbis mögen?!“

Na ja, Pech – ich habe alles für mich allein essen dürfen und ich kann Euch versichern, dass ich das auch getan habe (nicht an einem Tag 😉 ). Probiert es aus!

Kürbis-Mozarella-Auflauf

  • 1 kg festes Kürbisfleisch z.B. Butternuss
  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knobizehe
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano
  • 4 Fleischtomaten
  • 300 g Mozarella
  • 75 g frischgeriebenen Parmesan
  • 125 ml Sahne

Das Kürbisfleisch würfeln (den Butternuss habe ich geschält). Die Zwiebeln und den Knobi schälen, fein hacken und in dem Öl andünsten. Die Küribswürfel mit den Gewürzen dazu geben. Alles etwa 8 Minuten weich dünsten. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Den Mozarella ebenfalls in Scheiben schneiden. Kürbismasse, Tomaten und Mozarella abwechselnd schräg in eine gefettete Auflaufform schichten. Mit Parmesan bestreuen und die Sahne darüber gießen. Ca 30 Minuten backen 🙂

Schönes erstes Herbstwochenende für Euch alle !

Fundstück der Woche: Kleiderbügel

Das Fundstück dieser Woche ist sehr unspektakulär! Gefunden habe ich in der Verschenkekiste des Sozialkaufhauses drei Kleiderbügel. Hä, Kleiderbügel? Ja genau. Ich kann fast alles irgendwie gebrauchen. Und weil sie farblich so toll ins neue Bad passen, durften sie dahin. Üblicherweise braucht man im Badezimmer keine Kleiderbügel, aber sie dienen hier eher als Utensilienhalter. So dürfen sie an der Wand über der Toilette Lesematerial und Schmuck halten und können sich so nützlich machen! 🙂

Die kleine Vase, die Ihr hier auf den Bildern sehen könnt, lag auch dabei und da kommt auch Gelb drin vor! Unglaublich, oder? Gelb springt mich gerade an 🙂

Aktuell bin ich gerade dabei eine kleine Wohnung aufzuhübschen. Diese wird aber nicht Gelb 😉 ich zeig Euch bald die Vorher-Nachher Fotos!

Bis ganz bald – Julia

Badezimmer Make-Over

Hey,vielen lieben Dank für alle Eure Kommentare und Farbvorschläge für mein Badezimmer! Ich war erstaunt, wieviele doch richtig lagen! Alle, die hier auf Facebook oder Instagram auf einen Gelbton getippt haben, lagen richtig! und sind in den Lostopf gekommen. Die korrekte Farbbezeichnung der neuen Wandfarbe meines Bades ist „indisch Gelb“. Lustigerweise ist es ja exakt die Komplementärfarbe zu dem Lila Ton von davor. In einem Laden für Tapeten bin ich über diesen Farbton gestolpert und hatte sofort Bock darauf, den bei mir zu verwenden 🙂

Außerdem habe ich eine Fotocollage angefertigt. Unendlich viele tolle Fotos meiner Söhne liegen seid Jahren ungenutzt auf diversen Festspeichern. Ich schaffe es einfach nicht, aktuelle Fotoalben anzufertigen. Was lag dann näher, als diese endlich mal auf Papier zu bringen und statt gekauften Bildern an die Wand zu hängen ?! Damit es einen schönen Kontrast zum indisch gelb gibt, habe ich alle Bilder in schwarz-weiß eingefärbt und als Pappkacheln ausdrucken lassen. Diese werden dann mit x – Verbindungsstücken aneinandergeklammert und an der Wand befestigt. Geht ganz einfach und schnell und funktioniert sogar bei der Wandschräge.

Die restliche Deko hält sich farblich in schwarz-weiß zurück und ein neuer Gummibaum durfte ebenfalls hier einziehen.

So – nun seit Ihr aber bestimmt gespannt, wer was gewonnen hat und wie es nun aussieht! Ich hatte eine Überraschung versprochen und die bekommt nun Karola M. .Liebe Karola M. Du kannst Dich auf mein Buch „Wohnen unter 1000 Euro“ freuen und auf den Korbstuhl, der auf den Badezimmerfotos zu sehen ist. Ich habe diesen 60er Jahre Korbstuhl zweimal und möchte einen davon nun verschenken.

Aber nun endlich zu den Badezimmerfotos:

Die Fotos waren eine schöne Überraschung für meine Männer und nun kann man während des Badens gleich noch in Erinnerungen schwelgen 🙂

Und nun bin ich wahnsinnig gespannt auf Eure Meinung! Lieben Gruß und guten Wochenstart!

Fundstück der Woche: 50er Jahre Stoffe

Letztens habe ich Euch doch auf den Flohmarkt in den Schloßpark mitgenommen – erinnert Ihr Euch? Heute kommt das Fundstück der Woche, welches ich dort gekauft habe. In einem altem Koffer gab es jede Menge Stoffstücke aus Nessel, die aus den 50er Jahren stammen und von einer Schmuckfirma, die es längst nicht mehr gibt, bedruckt wurden. Der Mann, der dieses alte Fabrikgebäude gekauft hat, hat nun jede Menge alter Restbestände besagter Firma unter anderem diese Stoffstücke. Ich wusste sofort, dass ich diese Teile gerne rahmen würde. Da ich leider keine Wand mehr frei habe, hängen sie nun in einer Wohnung, die ich diese Woche pimpen durfte. Ich finde sie wunderschön und so einzigartig, in Kombination gehängt, gibt es einen ganz interessanten Eindruck.

Und hier hängen sie nun gerahmt:

Feinen Mittwoch für Euch alle!

Feigen-Pfifferling-Rosmarin-Auflauf

Ein Essen das herbstlich ist, gut zu Federweißer passt, lecker schmeckt und sich fast von selbst kocht? Jaha! Das gibts heute und nur hier 😉

Alles was Ihr braucht für die köstliche Ofenvariante braucht ist:

  • Pfifferlinge geputzt so ca. zwei Hände voll
  • vier frische Feigen
  • einen Schafskäse
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • eine Auflaufform und etwas Alufolie

Die Pfifferlinge säubern, die Feigen kreuzweise aufschneiden und in zusammen mit dem Schafskäse in ein Alufoliepäckchen wickeln. Vor dem Verschießen mit etwas Olivenöl beträufeln mit etwas Salz, Pfeffer und gemahlenem oder frischem Rosmarin bestreuen. Den Rest der Arbeit übernimmt der Backofen: 180 Grad ca. 15 Minuten !

  • Oder Ihr macht Euch die Knödel mit Champigongs, die hab ich schon mal hier gemacht. Ich geh dann mal wieder ins Bad werkeln 🙂 Seid gespannt!

Wohnzimmer im Herbst

Sehr herbstlich wird es in meinem Wohnzimmer nicht, so viel kann ich schon mal vorweg schicken! Während viele von Euch umrüsten von Sommerstyl auf Herbst und später auf Winter, kann ich mir das sparen, die Kissenbezüge zu wechseln, andere Decken hinzulegen und dergleichen. Mein Sofabezug im Folklore Muster und die gemusterte Tapete macht das jahreszeitliche dekorieren unmöglich. Ich liebe beides nach wie vor sehr und fühle mich damit echt wohl und der Anblick macht mich glücklich. Wer allerdings gerne Kissen und Deko nach Jahreszeiten tauscht (find ich auch toll), muss bei der Auswahl seiner Wand und der Sofafarbe weniger mutig zu Werke gehen. Mit einfarbiger Couch oder Wand, kann es da eher krachen lassen. Bei mir ist es sehr schwierig überhaupt passende Kissen zum Sofabezug zu finden. So wie es jetzt ist, find ich es schön. Daher werdet Ihr nur einen herbstlichen Zierapfelzweig bei mir vorfinden und den abendlichen Tee! Kerzen sind inzwischen auch schon eingezogen – die stehen aber vor dem 60er Jahre Sofa zur anderen Seite. Die Kinder finden es gerade sehr schön, abend bei Kerzenlicht zu sitzen, was nun wieder möglich ist, denn wie Ihr bestimmt auch schon gemerkt habt, wird es wieder früher dunkel. Die erste Kürbissuppe ist schon gekocht und gegessen und nun freu ich mich auf mein Pfifferlingessen, dass gerade im Ofen schmort. Wenn es geschmeckt hat, dann kommt das auch bald hier auf dem Blog 😉

Habt Ihr gesehen? Da steht noch ein zweiter rosa Wasserkasten. Das Rosa passt einfach so gut, dass ich doch glatt nochmal eine leere Kiste im Getränkemarkt erstanden habe 😉 Und die rosa Dose ist einfach mein Alltimefavorit! Die wird für immer bleiben!

Kommt gut in die neueste aller Wochen !

Alles neu macht der September

Alles neu macht der September! Äh, wie jetzt? Ich dachte der Mai?! Na gut, passt ja nicht – und bis Mai kann ich nicht warten. Ratet mit, welche Farbe mein Badezimmer nun bekommt! Von Mint über Lila – welche Farbe ist nun dran?

Letzte Woche bin ich dieser Farbe zufällig begegnet und es war Liebe und Lust auf Umstreichen auf den ersten Blick. Manche nennen es schockverliebt. Und ich finde nach 1,5 Jahren Lila wird es auch echt Zeit für etwas anderes 😉

Wer einen Kommentar hier, bei Facebook oder Instagram hinterlässt und mir verrät in welcher Farbe das Badezimmer bald erstrahlen wird, hat die Chance eine Überraschung zu gewinnen. Falls mehrere die richtige Farbe treffen, lose ich aus. Zeit habt Ihr bis zum kommenden Wochenende. Wenn ich Euch das neue Ergebnis zeige, verkünde ich den- oder diejenige, die richtig lag 🙂

Schönes Wochenende für Euch alle!

Kein Tipp

Manchmal hat man eine bestimmte Erwartung an etwas, das man sich ganz toll vorstellt und sich hinterher als Enttäuschung entpuppt! So war das diese Woche bei mir. Und nun habe ich überlegt, ob ich hier darüber berichten soll, oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden, denn ich muss ja nicht zwangsläufig nur über tolle Dinge schreiben, sondern kann Euch auch etwas nicht empfehlen, oder?! Aber vielleicht habt Ihr ja zu meinem heutigen Thema auch Erfahrungen und wollt sie mir berichten.

Lange Rede kurzer Sinn: schon seit Jahren möchte ich nach Frankfurt in das Deutsche Architektur Museum. Dies habe ich vor einigen Tagen in die Tat umgesetzt und war enttäuscht! Erwartet hatte ich mir viele Fotos oder Modelle von coolen Bauten, verrückten Häusern oder Brücken, so ähnlich wie spacige Bilder aus der Hochglanzzeitung AD und Pinterest, mit Infos über die Architekten und deren Visonen.

Na ja, statt dessen hab ich nur ein in die Jahre gekommenes Museum vorgefunden, mit unansprechenden Exponaten von Bauplänen in Bilderrahmen, eine Sonderausstellung zum Thema „Making Heimat“, bei der es um Flüchtlinge ging – leider ebenfalls nicht so ansprechend umgesetzt. In der zweiten Etage gab es dann noch von der „Hütte zum Wolkenkratzer“ in Modellform. Das war okay, aber viel zu wenig aussagekräftig. Sehr enttäuschend insgesamt. Und so ist dies mein erster „Nicht Tipp“ 🙁

Möglicherweise ist das Museum aber auch nur für Berufsarchitekten toll und nicht für Archtikturbegeisterte. War schon mal jemand von Euch dort und war ähnlich enttäuscht? Feinen Donnerstag für Euch!